Schafft der Goldpreis wieder den Weg nach oben?

admin | Donnerstag, 20. Dezember 2012 - 11:39

Der Goldpreis hat die wichtige Unterstützungslinie bei 1.680 US-Dollar je Feinunze unterschritten und die automatisierten Goldverkäufe nahmen ihren Lauf. Die Charttechniker sehen bei dieser Goldpreisentwicklung diverse Risiken und man darf gespannt sein, was sich in den nächsten Tagen am Goldmarkt tut. Es handelt sich bei der Goldpreisentwicklung um eine außergewöhnliche Situation, denn die “normalen” Verknüpfungen mit dem Dollarkurs sind im Moment außer Kraft gesetzt. Das spricht dafür, dass die Zocker mit großem Geld den Goldpreis manipulieren. Ob das wieder einige Großbanken sind, darüber gibt es im Moment allerdings noch keine belastbaren Hinweise. Tatsache ist, dass der Dollarindex im Vergleich mit sechs anderen Währungen auf einem Tiefststand seit Oktober steht und sich dieser Preisverfall beim US-Dollar eigentlich positiv auf den Goldpreis auswirken müsste. Am Goldkurs der letzten Tage kann man diese “normale” Gegenbewegung allerdings nicht feststellen – im Gegenteil.

Wie wirkt sich das Risiko Fiskalklippe in den USA auf Goldpreis und Aktienkurse aus?

Im Moment gehen die Spekulanten davon aus, dass sich die Demokraten und Republikaner in den USA im letzten Moment vor dem Jahreswechsel noch einigen werden. Wenn die Republikaner nicht einlenken, könnte sich das massiv auf Wählerstimmen auswirken und Wahlen sind immer ein entscheidendes Argument für die Einsicht der Politiker. Die Klientel der Republikaner würde unter den automatisch steigenden Steuern und automatisch entfallenden Steuervorteilen stark betroffen, was Präsident Obama und seine Demokraten derzeit als “Joker” im Ärmel haben. Da sich die Anleger, Investoren und Zocker von einer Lösung der Fiskalklippe im Aktienbereich mehr Gewinn versprechen, als durch Spekulation mit Gold, setzt die Mehrzahl der Spekulanten im Moment auf Aktien, was sich naturgemäß auch negativ auf den Goldpreis auswirkt.

Wo sind die Risiken beim Goldpreis?

Die Unterstützungslinie bei 1.680 Dollar wurde nach unten durchbrochen. Trotz leichter Erholung heute, sind die nächsten gefährlichen Punkte in nicht weiter Ferne. Wenn der Goldpreis die 1.680 Dollar – Linie nicht wieder übersteigt, droht ein Absturz auf 1.660 $ und wenn diese Unterstützung nicht hält, sogar bis auf 1.640 oder 1.634 US-Dollar je Feinunze. Bei einem unterschreiten dieser Grenze ist ein weiterer Abschwung beim Goldpreis bis auf 1.589 Dollar denkbar. Ein Ende und eine charttechnisch begründete Aufwärtsbewegung bei der Goldpreisentwicklung sieht man erst wieder, wenn der Preis für das gelbe Edelmetall über 1.690 Dollar steigt. Danach sind die nächsten markanten Punkte 1.705 $ und 1.720 Dollar. Ob die Gold-Spekulanten auch die Charttechnik außer Kraft setzen können, wird man in den nächsten Tagen und Wochen sehen.

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