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	<title>Gold &#38; Goldbarren</title>
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	<description>Sammeln, Investieren, Kaufen und Verkaufen</description>
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		<title>Müssen Goldanleger jetzt zittern?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So senkrecht nach unten stürzend hat man den Goldpreis lange nicht mehr gesehen. Die Goldpreisentwicklung hat sich aus den vielen positiven Meldungen und optimistischen Gold Analysen der Gold Analysten und Opinion Leader für Gold völlig anders entwickelt. Auf dieses Phänomen beim Goldkurs hatten wir schon mehrfach hingewiesen. Der Goldpreis hält sich leider nicht an das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So senkrecht nach unten stürzend hat man den Goldpreis lange nicht mehr gesehen. Die Goldpreisentwicklung hat sich aus den vielen positiven Meldungen und optimistischen Gold Analysen der Gold Analysten und Opinion Leader für Gold völlig anders entwickelt. Auf dieses Phänomen beim Goldkurs hatten wir schon mehrfach hingewiesen. Der Goldpreis hält sich leider nicht an das Marktumfeld und auch nicht an die Charttechnik. Der Wert für das gelbe Edelmetall fällt in Richtung einer sehr gefährlichen Marke bei 1.500 US-Dollar je Feinunze. Wenn diese Unterstützung nicht hält, kann es zu wirklich herben Verlusten beim Goldpreis kommen und diese Angst geht im Moment bei Goldanlegern und Goldinvestoren um. Jetzt schnell aussteigen oder auf die Unterstützungslinie hoffen und einfach die Delle bei der Goldpreisentwicklung aussitzen? Vor dieser Frage stehen viele Besitzer von Goldbarren und auch die Sammler von Goldmünzen zittern etwas, obwohl eine größere Zahl von Numismatikern die Goldmünzen nicht als reines Anlagegold sehen. Trotzdem ist der Wert von physischem Gold neben der Sammlerleidenschaft natürlich immer ein besonderer Reiz.</p>
<p><strong>Sind die deutschen Goldreserven noch vorhanden?</strong></p>
<p>Welt online berichtet davon, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Prüfung durch den Bundesrechnungshof fordert. Es geht um die Bilanzierung der deutschen Goldreserven durch die Bundesbank. Diese Goldreserven müssten nach allgemein üblichem Bilanzrecht, das sonst für jedes Unternehmen in Deutschland gültig ist, jährlich in einer Inventur gezählt werden. Die Jahresabschlüsse von Unternehmen müssen außerdem das Testat eines Wirtschaftsprüfer haben, der auch bei der Inventur anwesend sein muss und u.a. dadurch die Richtigkeit der Bilanz bestätigen kann. Die Bundesregierung und die Bundesbank halten sich an diese, sonst für alle gültige Regelung allerdings seit vielen Jahren nicht und auch die Lagerstätten für die einzelnen Mengen Goldbarren der Bundesrepublik Deutschland sind öffentlich nicht bekannt. Die Bundesbank ist der Meinung, dass eine Prüfung durch eine körperliche Bestandsaufnahme zwischen den Notenbanken &#8220;nicht üblich&#8221; sei&#8221; und man deshalb auf eine Kontrolle und Einhaltung der Bilanzrichtlinien für Unternehmen verzichten kann. Ein Teil der deutschen Goldreserven soll in Frankfurt liegen, aber der wahrscheinlich größere Teil in New York, Paris und London. Der CDU-Abgeordnete Philipp Mißfelder hatte vor einigen Monaten versucht die Goldreserven in New York zu besichtigen, was ihm leider versagt wurde.</p>
<p><strong>Bundesrechnungshof will das Gold nach Deutschland holen!</strong></p>
<p>Im Prüfbericht des Bundesrechnungshofes soll stehen, dass die Bundesbank keine ausreichende Sorgfalt bei der Bilanzierung der Goldreserven hat walten lassen und mehrere Jahre keine körperliche Bestandsaufnahme gemacht hat. Der Rechnungshof soll außerdem eine Empfehlung dafür aussprechen, dass man das Gold der Bundesrepublik Deutschland, was nach dem Bericht des World Gold Council vom März 2012 immerhin 3.396,3 Tonnen Gold sind, nach Deutschland überführen sollte. Damit schließt sich offensichtlich auch der Bundesrechnungshof der Initiative: &#8220;<a href="http://www.gold-goldbarren.com/neue-initiative-gegruendet-holt-unser-gold-heim/">Holt unser Gold heim</a>&#8221; an, über die wir an dieser Stelle bereits berichtet hatten.</p>
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		<title>Signalisiert Gold keine Krisenabsicherung mehr?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass müssen wir heute unsere Serie über die Gold Analysen von Gold Analysten und von Analysten, die diese Bezeichnung nicht verdient haben, unterbrechen. Der Goldpreis reagiert im Moment so, als ob der sichere Hafen Gold kurzfristig nicht mehr existiert und ein größerer Absturz des Goldkurses folgen könnte. Gerade jetzt, wo sich die Krise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass müssen wir heute unsere Serie über die Gold Analysen von Gold Analysten und von Analysten, die diese Bezeichnung nicht verdient haben, unterbrechen. Der Goldpreis reagiert im Moment so, als ob der sichere Hafen Gold kurzfristig nicht mehr existiert und ein größerer Absturz des Goldkurses folgen könnte. Gerade jetzt, wo sich die Krise in Griechenland zuspitzt und durch die Wahlergebnisse in Frankreich eine weitere Unsicherheit hinzugekommen ist, wird der Goldpreis so unter Druck gesetzt, dass auch er enorm schwächelt und von seiner Stabilität in Krisenzeiten und dem antizyklischen Verhalten von Gold nichts mehr spürbar ist. Die Zinssteigerungen für Staatsanleihen in Spanien und Italien hatten für die Goldpreisentwicklung ein positives Signal sein können und vor allem die Geldgeschenke der EZB und der FED an die Banken und die Wirtschaft waren bisher ein klares Indiz für eine positive Goldpreisentwicklung. Die letzten Tage haben für die Goldanleger leider die Goldbarren &#8220;abschmelzen&#8221; lassen.</p>
<p><strong>Kaufsignal oder Verkaufsempfehlung für Gold?</strong></p>
<p>Ob der Preis bei etwa 1.580 Dollar je Feinunze schon ein Kaufsignal ist oder ob es für Gold im Moment eher eine Verkaufsempfehlung geben sollte, darüber sind sich auch die Experten absolut nicht einig. Die Goldminenaktien stürzen seit einigen Monaten immer weiter ab und es gibt Titel, die bereits fast die Hälfte ihres Wertes seit einem halben Jahr verloren haben. Die Besitzer von Goldbarren waren dagegen bisher mit normalen Volatilitätsausschlägen noch einigermaßen glimpflich dabei weggekommen. Nach dem Kursverlust der letzten Woche sind sich viele Gold Opinion Leader aber nicht mehr sicher, ob sie ihre Meinung für die Goldpreissteigerungen der vergangenen Zeit aufrecht erhalten können. Den letzten massiven Sinkflug des Goldpreises hatten wir im Jahr 2008, als viele Goldanleger bei fallenden Goldpreisen die Nerven verloren haben und für Gold, trotz eines intakten langfristigen Aufwärtstrends, einen zweistellige Prozentsätze Verlust hingenommen haben. Wer zu einem ungünstigen Zeitpunkt einen Goldankauf getätigt hatte und unruhig wurde, musste sich mit einem Verlust von bis zu 30 Prozent im Jahr 2008 abfinden.</p>
<p><strong>Gold Optimismus bei den Spekulanten vorbei!</strong></p>
<p>Noch vor einer Woche konnten wir von einer Zunahme der optimistischen Einschätzungen bei den Gold-Zockern berichten, die mit erheblichen Zuwachsraten an den Terminmärkten unterwegs waren. Diese Meldungen sind &#8220;Schnee von gestern&#8221;, denn die Spekulanten ändern ihre Meinung sehr schnell oder haben besser gesagt wahrscheinlich keine Meinung, sondern folgen nur einem Herdentrieb ohne inhaltliche Begründung. Tatsache ist, dass der COT-Report vom letzten Freitag einen erheblichen Zuwachs der Gold-Pessimisten zeigte. Die Open Interest gingen zwar nur um 1,4% zurück, aber die Netto-Long-Position mit einer optimistischen Markterwartung brachen bei den großen und kleinen Spekulanten insgesamt um ca. 16 Prozent ein. Die Großspekulanten, auch Non-Commercials genannt, waren mit 12,2 % dabei und die kleinen Spekulanten trugen mit einem Beitrag von 15,1 % zu dem Desaster bei. Der Goldpreis hat also sehr wesentlich unter den Terminmärkten der Zocker zu leiden, was allerdings nicht nur negativ zu bewerten ist. Langfristig orientierte Goldanleger sind eher ETF-Investoren. Der Rückgang der ETF Gold Shares war nur sehr gering und die in Goldbarren hinterlegte Goldmenge ging nicht einmal um 6% zurück. Die Charttechnik kann erklären, dass es noch einen Hoffnungsschimmer für den Goldpreis gibt. Der Index für die relative Stärke liegt derzeit bei ca. 31 %. Wenn dieser Wert unter 30% gerät und dann wieder die 30% nach oben hinter sich lässt, wäre das ein starkes Kaufsignal. Bei der zuletzt registrierten ähnlichen Konstellation für den Goldpreis kam danach eine Steigerung des Goldpreises in nur zwei Monaten von über 200 Dollar je Feinunze. Wenn diese Charttechnik stimmt und sich wiederholen würde, ist der Goldpreis dann wieder da, wo man ihn im Moment erwartet. Von einer Position von knapp unter 1.800 Dollar wäre ein Aufstieg in die Gold Championsleag von über 2.000 Dollar je Feinunze denkbar, leider aber kurzfristig nicht mehr, wenn sich der Goldpreis unter 1.500 Dollar bewegt.</p>
<p><strong>Ist Gold eine normale Anlageform geworden?</strong></p>
<p>Die Volatilität des Goldpreises ist mit einer normalen Anlageform vergleichbar. Das ist leider die Feststellung, die man derzeit treffen muss. Das Umfeld mit der Euro-Krise, der Griechenpleite, dem Schuldenschnitt in Griechenland, der Wahlen in Griechenland und dem Debakel um eine neue Regierungsbildung, ist für eine Goldpreissteigerung wie geschaffen. Dazu die Schuldenkrise in den USA und die Arbeitslosenzahlen in Spanien und Italien. Trotzdem verhält sich der Goldpreis wie eine normale Geldanlage, die sich wie eine Aktie, an der allgemeinen Stimmung orientiert. Man muss befürchten, dass auch der Goldpreis im Moment von den Zockern sehr wesentlich beeinflusst wird. Zu einer stärkeren Kontrolle der Finanzmärkte, die mitlerweile nicht nur vom linken Parteienspektrum gefordert wird, gehört auch eine sehr starke Kontrolle der Terminmärkte. Es geht dabei um die Spekulationen auf Lebensmittel, die den Hunger in der Welt schlimmer werden lässt und es geht auch um den Goldpreis, der für sicherheitsbewusste Anleger mit einer langfristigen Perspektive der sichere Hafen bleiben muss. Gold ist derzeit im Visier der Zocker, das kann man an der Goldpreisentwicklung erkennen. Andere Rohstoffe, die bisher als viel riskantere Anlagen gesehen wurden, haben wesentlich weniger Verluste in den letzten Wochen hinnehmen müssen, als das bei physischem Gold der Fall war.</p>
<p><strong>Seriöse Gold Analysten sehen keinen weiteren Preisverfall für Gold!</strong></p>
<p>Die Goldpreisschwäche der letzten Wochen hat sicher viele Gründe, die man bei den Zockern suchen muss. Sie hatten sich auf den Terminmärkten auf eine Goldpreissteigerung festgelegt und haben jetzt nasse Füße bekommen. Viele der Positionen werden von den Hedge Fonds aufgelöst, das kann man an dem massiven Rückgang der Netto-Long-Position erkennen. Dazu kam der festere US-Dollar, der den Goldpreis belastete und die geringe Angst vor Inflation, die durch den sinkenden Ölpreis befördert wurde. Rohstoffexperten haben die steigende Gold-Nachfrage dafür verantwortlich gemacht, dass der Goldpreis keinen Sinkflug in ungeahnte Tiefen vornehmen wird. Die Nachfrage in Indien für die Produktion von Goldschmuck nimmt wieder leicht zu und die Chinesen haben ihren Goldimport von Februar bis März um etwa 60% erhöht. China hat im Vergleich zum Vorjahr die Goldimporte etwa versechsfacht, das hatten wir bereits wegen der enormen Devisenreserven im Reich der Mitte prognostiziert. Trotz dieser Einschätzung sollten die Goldanleger, Goldinvestoren und Goldsparer wachsam sein und auf die Marktbewegungen beim Goldpreis achten. Spätestens wenn der Goldpreis doch noch unter die 1.500 Dollar-Marke fallen sollte, ist an Verlustbegrenzung zu denken. Der Markt ist nicht sicher einschätzbar und der Goldkurs macht oft genau das Gegenteil von dem, was erwartet wird.</p>
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		<title>Jetzt hat es den Goldpreis erwischt!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Goldpreis ist unter die Marke von 1.600 Dollar gerutscht und damit auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten. Nach der über mehrere Wochen unsicheren Seitwärtsbewegung haben jetzt die Wahlen in Frankreich und Griechenland zu diesem Desaster für den aktuellen Goldpreis geführt. Auf die Franzosen entfällt allerdings nur ein relativ geringer Anteil der Schuld an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Goldpreis ist unter die Marke von 1.600 Dollar gerutscht und damit auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten. Nach der über mehrere Wochen unsicheren Seitwärtsbewegung haben jetzt die Wahlen in Frankreich und Griechenland zu diesem Desaster für den aktuellen Goldpreis geführt. Auf die Franzosen entfällt allerdings nur ein relativ geringer Anteil der Schuld an dieser Goldpreisentwicklung, denn man traut dem Sozialisten Hollande durchaus zu, dass er zum Euro und zu Europa eine positive Meinung hat. Was er ändern möchte, ist das Kaputtsparen in den Südländern, was nach Griechenland möglicherweise auch in Spanien und Italien zu weiteren Krawallen und zu einer Machtverschiebung bei den nächsten Wahlen führen wird. Die Hauptverantwortung für den Goldpreisverfall haben zwangsläufig die Griechen, die durch ihre Stimmabgabe bei der Wahl am letzten Wochenende den Goldpreis in den Keller geschickt haben. Ein weiterer Grund für die Goldpreisentwicklung ist der höhere Dollarkurs und man fragt sich jetzt, ob Gold noch der sichere Hafen für die Krise ist.</p>
<h3>Goldmarkt in &#8220;Bärenstimmung!&#8221;</h3>
<p>Der Goldmarkt ist in einer Bärenmarktstimmung angekommen. Chaotische Zustände nach der Wahl in Griechenland, wo es nach nur drei Tagen bereits der dritte Versuch für eine Regierungsbildung läuft und bereits von Neuwahlen gesprochen wird. Die Eurogegner in Griechenland haben jetzt die Chance ihre Forderungen anzumelden. Die Reichen in Griechenland haben ihr Geld bereits sicher ins Ausland gebracht und den Armen ist es gleich, ob sie mit dem Euro oder mit der Drachme zu wenig Lebensmittel einkaufen können, um satt zu werden. Der Goldausverkauf ist vorrangig am Terminmarkt ausgelöst worden, also wieder einmal von den Zockern. Sie sehen, dass einer Verschärfung der Eurokrise wohl nicht mehr auszuweichen ist und bringen ihr Geld in Sicherheit.</p>
<h3>Ist der Goldpreis eine Chance oder ein Risiko?</h3>
<p>Es ist und bleibt spannend am Goldmarkt. Der Goldkurs hat zwar den kurzfristigen und mittelfristigen Aufwärtstrend beschädigt, aber der seit Ende 2008 existierende Aufwärtstrend ist noch nicht verloren. Ist Gold noch der sichere Hafen und der Schutz vor Inflation? Diese Frage wird im Moment sehr unterschiedliche beantwortet. Einerseits ist der aktuelle Goldpreis schon fast wieder bei einem Kaufsignal angekommen, das viele Gold Anleger und Gold Investoren für einen erneuten Goldankauf nutzen werden. Auf der anderen Seite darf der Goldpreis aber nicht auch noch unter 1.500 US-Dollar fallen, denn dann kann ein weiterer steiler Absturz erfolgen und auch der noch intakte langfristige Aufwärtstrend wäre zerstört. In Anbetracht der unsicheren politischen Lage in Griechenland, steigender Zinsen für Spanien und Italien, einer nur sehr moderaten Verbesserung der Arbeitsmarktdaten in den USA und der steigenden Arbeitslosenzahlen in Südeuropa ist allerdings höchstwahrscheinlich davon auszugehen, dass es zu keinem dramatischen Goldpreisverfall kommen wird, sondern es bei einer inzwischen auch für den Goldpreis üblichen Volatilität bleibt.</p>
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		<title>Eröffnen die Gold Spekulanten Gold Bullenmarkt?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufbruchsstimmung unter den Goldspekulanten wächst wieder und man kann die Zahlen des COT-Reports nur als &#8220;bullish&#8221; bezeichnen. Ob die Zunahmen der offenen Gold-Kontrakte mit einer optimistischen Markterwartung für den Goldpreis jetzt die Wende für die Goldpreisentwicklung einläutet, wird man in den nächsten Tagen und Wochen sehen. Einen so deutlichen Anstieg der Open Interest hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufbruchsstimmung unter den Goldspekulanten wächst wieder und man kann die Zahlen des COT-Reports nur als &#8220;bullish&#8221; bezeichnen. Ob die Zunahmen der offenen Gold-Kontrakte mit einer optimistischen Markterwartung für den Goldpreis jetzt die Wende für die Goldpreisentwicklung einläutet, wird man in den nächsten Tagen und Wochen sehen. Einen so deutlichen Anstieg der Open Interest hat es lange nicht mehr gegeben. In der Zeit vom 24. April bis zum 1. Mai 2012 ist die Zahl der Kontrakt um 4,2% auf 411.972 Kontrakte gestiegen. Die Netto-Long-Position hat es einen Anstieg von 6,4 Prozent gegeben. Signifikant war auch die Tatsache, dass der Optimismus bei Groß-Spekulanten (Non-Commercials) und auch bei den kleinen Spekulanten (Non-Reportables) gestiegen ist. Die Großspekulanten legten mit 4,0% zu und die Kleinspekulanten sogar mit einem sehr deutlichen Anstieg der optimistischen Netto-Long-Position um satte 16,6%.</p>
<p><strong>Goldpreis zeigt sich von negativen US-Zahlen unbeeindruckt!</strong></p>
<p>Der Goldpreis sah in der vorigen Woche relativ gefestigt aus, denn er hielt sich mit nur sehr geringen Schwankungen ziemlich stabil. Bei den Aktienmärkten gab es eine wesentlich größere Unruhe, denn die Arbeitsmarktdaten aus den USA sahen im April nicht sehr gut aus. Die relativ geringe Zahl neuer Arbeitsplätze ließ den Dollar schwächeln und es keimen schon wieder neue Erwartungen, das Ben Bernanke, der FED-Präsident, dem Goldpreis durch Stützungskäufe von US-Anleihen wieder &#8220;unter die Arme greifen&#8221; wird. Es bleibt spannend um den Goldkurs, der seine genaue Richtung in den nächsten Tagen und Wochen finden wird.</p>
<p><strong>Gold Opinion Leader Teil 4!</strong></p>
<p>Wir machen mit unserer Serie Gold Analysten weiter und wollen heute wieder aus alten Veröffentlichungen zitieren, die die Gold Analysten in den Jahren 2008 bis 2010 gemacht haben. An diesen Gold Analysen können wir feststellen, wer sich mit seiner Gold Meinung nahe an der Realität befindet und wer nur mit ungenauen Stellungnahme und Allgemeinplätzen eine wahrscheinliche Goldpreisentwicklung nach oben prognostiziert hat. Langsam nähern wir uns allerdings den Gold Analysten, die sich mit ihren Gold Prognosen immer weiter von der Realität entfernt haben. Wir hatten ja angekündigt, dass es vor einiger Zeit abenteuerliche Aussagen über den zu erwartenden Goldkurs gab und wir Ihnen auch diese Gold Meinungen präsentieren wollen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Trader Mark Cook</span></p>
<p>Trader Mark Cook ist ein Day-Trader aus Ohio, der 1992 die US-Investment-Meisterschaften mit einem Gewinn von 563% gewonnen hatte. Trader Mark ist in Börsenkreisen bekannt und wird gerne als Redner auf Kongressen der Finanzwirtschaft verpflichtet. Er hatte eine Goldpreisprognose abgegeben, die den Goldpreis Mitte 2011</p>
<p>bei ca. 3.000 US-Dollar je Feinunze sah.</p>
<p>Trader Mark hat diesen Wert aus der Charttechnik heraus begründet. Eine Beurteilung, die er über die 10-Jahres-Hausse für Gold zu erkennen glaubte. Trotz einer ähnlichen Kursentwicklung, wie sie die US-Wohnungsbauunternehmen im gleichen Zeitraum hatten und dann fürchterlich ab gestürzt waren, hielt er diese Kursentwicklung beim Goldpreis für unwahrscheinlich. Für einen Zeitraum von 18 Monaten sah Trader Mark ein Verteuerung des Goldpreises um etwa das 2,5-fache, was umgerechnet einen Goldpreis von etwa 3.000 Dollar für den Herbst 2011 hätte bedeuten müssen. Die 2.000-Dollar-Marke hatte der Goldpreis zu diesem Zeitpunkt zwar fast geschafft, aber an 3.000 Dollar pro Feinunze war und ist auch heute noch nicht zu denken.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">David Tice</span></p>
<p>David Tice ist als Bärenmarkt-Stratege bei Federal Investors bekannt und ist auf vielen Videos und Textbeiträgen als Autor zu sehen. Tice hatte 2010 den Goldpreis für das Jahr 2012 mit</p>
<p>3.000 Dollar je Feinunze</p>
<p>prognostiziert. Er stellte zwar einige Rücksetzer für den Goldpreis durch Gewinnmitnahmen in den Raum und sagte, dass auch ein überkaufter Goldpreis oft zu Kursverlusten führt. Diese Zurücksetzer für die Goldpreisentwicklung sah Tice aber nur vorübergehend. Gold Analyst David Tice sah die Goldpreisentwicklung insbesondere durch die Nachfrage aus den Emerging Markets Ländern getrieben, die nur einen Anteil von etwa 2,2 der Währungsreserven in Gold hielten, während das bei den entwickelten Staaten immerhin im Schnitt 38% sind. Bei einer Erhöhung der Goldreserven in den Emerging Market Länder auf 5 Prozent, wäre schon ein Goldpreis von 2.000 bis 2.500 Dollar realistisch. Tice riet 2010 den Anlegern zum Goldankauf und prognostizierte, dass sie darüber in zwei Jahren sehr glücklich sein werden, wenn der Goldpreis bei 3.000 US-Dollar je Feinunze liegt. David Tice sagte seinerzeit, dass der Schlüssel für die Goldpreisentwicklung die globale Währungskatastrophe sein wird und selbst wenn es nicht dazu käme und die Wirtschaft wächst, dann wäre die Preisentwicklung der Grund, warum auch das Gold im Preis steigen wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dudley Pierce Baker</span></p>
<p>D.P. Baker ist Herausgeber von Precious Metals Warrants. Er produziert einen kostenlosen Newsletter wöchentlich und bietet eine Datenbank an, die sich mit allen Junior-Bergbau- und Rohstoffunternehmen in den USA und in Kanada befasst. Darunter befinden sich natürlich auch einige Gold-Explorer. Baker veröffentlichte in Stockhouse im Juni 2008 einen Beitrag, in dem er den Goldpreis für Januar / Februar 2012 bei einem Goldkurs von</p>
<p>3.000 bis 3.750 US-Dollar je Feinunze</p>
<p>vorhersagte. Wir haben diese Goldpreise bisher noch nicht gesehen.  Schon im Sommer 2008 sah Baker allerdings die Schuldenprobleme in den USA, in Griechenland und Ungarn, die einen Beitrag zu einer Explosion des Goldpreises leisten würden. Er prognostizierte Goldpreise auf Höchstständen und die Empfehlung Gold zu kaufen, war die logische Konsequenz aus seiner Prognose. Auch die Aktien der jungen Rohstoffunternehmen werden an dieser Entwicklung teilhaben, sagte Baker und riet auch dazu Aktien von jungen Bergbauunternehmen ins Depot zu nehmen. Er sagte, dass diese Junior-Unternehmen eines Tages Gewinne machen werden, an die man im Moment noch nicht denken würde. Dudley Pierce Baker begründete den zu erwartenden enormen Goldpreisanstieg durch einen parabolischen Anstieg, den man auch in einer Fibonacci-Projektion erkennen kann. Diese beiden charttechnischen Bewertungen der Goldpreisentwicklung würden neben den finanzpolitischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten eine relativ gute Grundlage für eine Goldpreisprognose sein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">John Paulson</span></p>
<p>John Paulson ist ein milliardenschwerer Hedge-Fonds-Manager und sonst brillanter Investor. Im ersten Krisenjahr des US-Immobilienmarktes soll Paulson alleine etwa 3,7 Milliarden Dollar mit Wetten auf den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes verdient haben. An der Tatsache, dass Paulson den Goldpreis 2010 bis zum Jahr 2012 auf</p>
<p>2.400 bis 4.000 US-Dollar je Feinunze</p>
<p>sah, kann man zufrieden feststellen, dass auch John Paulson die Entwicklung nicht immer richtig vorhersieht. Immerhin war diese Prognose bei einem Goldpreis von unter 1.300 Dollar schon recht gewagt, aber die Preisspanne für Gold zwischen 2.400 und 4.000 Dollar ist ja auch etwas sehr großzügig bemessen. Das lässt darauf schließen, dass Paulson sein Image nicht beschädigen wollte und in jedem Fall irgendwie die richtige Prognose für den Goldpreis abgeben wollte. Ob wir die Untergrenze seiner Gold Prognose in diesem Jahr noch erreichen, ist zwar noch nicht ganz sicher, aber mindestens sehr unwahrscheinlich. Ausschließen kann auf jeden Fall, dass die obere Prognose-Grenze für den Goldpreis im Jahr 2012 noch erreicht werden kann.</p>
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		<title>Was spricht heute für die Wertanlage Gold?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:26:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Goldwerte Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[In wirtschaftlich und finanzpolitisch unruhigen Zeiten suchen alle Sparer, Anleger und Investoren nach einer sicheren Wertanlage. Der erste Gedanke, der den meisten seriösen Anlegern in den Kopf kommt, ist eine Wertanlage Gold. Die Wertanlage Gold ist für einen sicheren Hafen und einen auf lange Sicht angelegten Werterhalt des Kapitals ein Begriff. Diese Bedeutung hat das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wirtschaftlich und finanzpolitisch unruhigen Zeiten suchen alle Sparer, Anleger und Investoren nach einer sicheren Wertanlage. Der erste Gedanke, der den meisten seriösen Anlegern in den Kopf kommt, ist eine Wertanlage Gold. Die Wertanlage Gold ist für einen sicheren Hafen und einen auf lange Sicht angelegten Werterhalt des Kapitals ein Begriff. Diese Bedeutung hat das Gold seit dem Altertum und es wurde in vielen Jahrhunderten der Neuzeit, vor allem in den letzten 100 Jahren, immer wieder bestätigt, dass eine Wertanlage Gold nicht nur ein großes Sicherheitspolster war, sondern sogar durch die Goldpreisentwicklung einen enormen Wertzuwachs hatte. Natürlich ist die Wertanlage Gold in Goldschmuck und Goldmünzen als Anlagegold eine Möglichkeit sein hart verdientes Geld vor der Inflation und anderen Risiken zu bewahren, aber die Mehrzahl der Anleger, die eine Wertanlage Gold bevorzugen, wählen dafür Goldbarren.</p>
<p><strong>Goldbarren als Wertanlage Gold!</strong></p>
<p>Nur wenige Menschen gehören zu den Multimillionären oder sogar Milliardären, die ihren Goldschatz in externen Tresoren vor allen Risiken abgesichert lagern. Für den normalen, kleinen Sparer und Anleger sind es meistens nur wenige kleine Goldbarren als Beimischung zu den anderen Geldanlagen in den meisten Fällen sicher in einem kleineren Tresor im Hause oder in einem Schließfach bei einer Bank oder Sparkasse. Was ist schöner, als seinen eigenen Goldschatz ab und zu einmal als physisches Gold in den Händen zu halten. Goldbesitz ist der Traum der Menschheit und schon in der Goldgräberzeit haben viele Menschen ihr Leben für Gold gelassen. Dieses Risiko sollte man natürlich immer vor Augen haben, wenn der Goldschatz im eigenen Haus einen großen Wert hat. Es gibt durchaus &#8220;Interessenten&#8221; an diesem Gold, die keine Skrupel haben, für den Besitz von Goldbarren auch eine Waffe einzusetzen.</p>
<p><strong>Ist für eine Wertanlage Gold jetzt der passende Zeitpunkt?</strong></p>
<p>Die Mehrzahl der Analysten ist optimistisch, was die Goldpreisentwicklung angeht. Trotzdem ist natürlich immer ein kleines Risiko vorhanden, dass der Goldpreis mal einen kleinen Knick nach unten macht. Aus diesem Grund sollte man nur einen Teil seiner Wertanlagen als Wertanlage Gold einsetzen und den anderen Teil seines kleineren oder größeren Vermögens in anderen sicheren Geldanlagen festlegen. Der Goldpreis bewegt sich noch immer in der Mitte zwischen 1.600 und 1.700 Dollar und tritt fast auf der Stelle. Manchmal bewegt sich der Goldkurs seitwärts-aufwärts und an anderen Tagen kann man einen Trend zu seitwärts-abwärts erkennen. Langfristig gesehen haben die meisten Gold Analysten aber keine Bedenken, dass sich der Goldpreis sehr positiv entwickeln wird, denn die Schuldenkrisen in den USA und in Europa, wie auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in einigen Ländern, verbunden mit einer beängstigend hohen Arbeitslosigkeit, lassen keinen anderen Schluss für den Goldpreis zu.</p>
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		<title>Gold Analysen von Gold Analysten Teil 3!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldwerte Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Tage und Wochen tritt der Goldpreis auf der Stelle und die Gold Analysten sind mit neuen Gold Analysen sehr zurückhaltend. Man hat den Eindruck, als ob es an einer zündenden Meldung fehlt, die den Goldpreis in Richtung Norden treibt. Bisher hat Ben Bernanke, der US-Notenbankchef, den Goldanlegern diesen Gefallen noch nicht getan. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage und Wochen tritt der Goldpreis auf der Stelle und die Gold Analysten sind mit neuen Gold Analysen sehr zurückhaltend. Man hat den Eindruck, als ob es an einer zündenden Meldung fehlt, die den Goldpreis in Richtung Norden treibt. Bisher hat Ben Bernanke, der US-Notenbankchef, den Goldanlegern diesen Gefallen noch nicht getan. Alle optimistischen Gold Analysten, das waren nach einer Bloomberg-Umfrage in der vorigen Woche immer hin etwa 50% der Opinion Leader für Gold, gehen davon aus, dass das Ankaufprogramm für US-Staatsanleihen (QE 3) erneuert wird und damit der Goldpreisentwicklung einen Impuls verleiht. Es ist eine sichere Angelegenheit für eine positive Goldpreisentwicklung, wenn die Geldmenge steigt und die Unsicherheit wächst.</p>
<p><strong>Goldpreis ist aktuell nach Goldman Sachs unterbewertet!</strong></p>
<p>Die Gold Analysten von Goldman Sachs sind der Meinung, dass Gold im Moment unterbewertet ist. Diese Feststellung treffen sie in Relation zum US-Realzinsniveau. Durch die gute Goldpreisentwicklung im ersten Halbjahr 2011 ist die Korrelation zwischen dem Preis für Feingold und dem Zinsniveau aufgebrochen. Die Gold Analysten der Investmentbank sind der Meinung, dass eine faire Bewertung für Gold aktuell über 1.700 US-Dollar je Feinunze sein würde. Das Rechenmodell für diese Goldmeinung wurde leider nicht veröffentlicht. Eine scheinbar schlaue Meinung mit einer Bezugsgröße zu präsentieren, schafft Vertrauen, denken sich die Gold Meinungsmacher vielleicht und eine Korrelation zu irgendeiner anderen Größe wird man ja wahrscheinlich für jede Meinung finden können.</p>
<p><strong>Für eine positive Goldpreisprognose braucht man keine Analysten!</strong></p>
<p>Um derzeit dem Goldpreis eine &#8220;goldene Zukunft&#8221; zu prognostizieren, muss man kein Gold Analyst sein. Etwas gesunder Menschenverstand reicht aus, um bei den Schuldenkrisen in Europa und der Schuldenkrise in den USA einen steigenden Goldpreis vorherzusagen. Hohe Arbeitslosigkeit in Spanien, Pleite in Griechenland, einen gefährlichen Sog in der Schuldensumpf für Irland, Portugal, Italien und auch vielleicht Belgien, sind eine ausgezeichnete Voraussetzung für einen steigenden Goldpreis. Das schwindende Vertrauen in die Papierwährungen wird für kleinere Anleger und Großinvestoren ein Investment in Goldbarren immer näher bringen. Dazu die riesigen Währungsreserven in China, die geradezu nach eine Anlage in Gold schreien. Die Chinesen werden schon bald die Inder als größter Gold-Importeur ablösen und voraussichtliche wird es in China nicht die Goldschmuck-Industrie, wie in Indien, sondern die Notenbank sein, die sich als großer Goldankäufer entpuppt.</p>
<p><strong>Hier die nächsten drei Gold Meinungen!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Graham French</span></p>
<p>Graham French ist ein bekannter Fondsmanager und seit einiger Zeit für M&amp;G Global Basics tätig. French hat leider nur eine Langfristprognose gewagt und im Mai 2010 gesagt, dass der Goldpreis</p>
<p>zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar je Feinunze</p>
<p>in 5 Jahren ansteigen könnte.</p>
<p>Für das Jahr 2010 bedeutete diese Gold Prognose immerhin eine Verdoppelung des Goldpreises. Der Gold Analyst und Fondsmanager machte seine Analyse an verschiedenen Punkten der Geldpolitik fest. Die hohen Verschuldungen in den USA, aber auch in Großbritannien und in vielen anderen Ländern der Welt werden nach der damaligen Ansicht des Frenchs dazu führen, dass es in einigen Ländern Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen geben wird. Außerdem ging er davon aus, dass die Zinsen unter der Inflationsrate liegen werden, damit langfristig die Schulden dadurch reduziert werden. Auch Bürgeraufstände, hohe Arbeitslosigkeit bei jüngeren Menschen und Altersarmut sagte der Gold Analyst durch die Ausgabenkürzungen der Staaten voraus.</p>
<p>Im Mai 2010 war diese Entwicklung in Teilbereichen erkennbar und um die Auswirkungen vorherzusagen, musste man nicht unbedingt Hellseher sein und nicht einmal Volkswirtschaft studiert haben. Die herannahende Schuldenkrise in Europa war erkennbar und die zu hohe Staatsverschuldung in den USA und Japan bereits bekannt. Ausgabenkürzungen bei den Staatshaushalten sind eine logische Konsequenz auf zu hohe Defizite und wer Ausgaben für die Bürger kürzt, muss mit Demonstrationen rechnen. Die Goldpreisprognose ist grundsätzlich eine gute Vorhersage gewesen, allerdings aus meiner Sicht etwas zu langfristig angelegt. Trotzdem ist das genannte Kursziel noch als realistisch anzusehen und Graham French könnte mit seine Gold Analyse am Ende richtig liegen!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ian McAvity</span></p>
<p>Ian McAvity ist ein bekannter technischer Analyst, Autor und Herausgeber eines Börsenbriefs der Beratungen Research Inc. in Kanada. McAvity ließ sich im Juni 2010 zu der Aussage hinreißen, dass der Goldpreis bis 2012 auf</p>
<p>2.500 bis 3.000 US-Dollar je Feinunze</p>
<p>steigen wird. Obwohl McAvity in der Branche hohes Ansehen genießt, kann man jetzt schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass seine Gold Prognose wohl nicht mehr eintreten wird. Der Gold Analyst wird als sehr kompetent angesehen und in einer Beschreibung über ihn kann man lesen, dass er die Fähigkeit besitzt zu erkennen, welche Indikatoren für eine Kursentwicklung wichtig sind und auf welche Indikatoren man nicht achten muss. Auch als sehr ehrlich wird Ian McAvity beschrieben, der stets zugibt, wenn er sich geirrt hat und eine Position sofort glatt stellt, wenn er den Fehler erkennt. Diese Ehrlichkeit wird von seinen Abonnenten geschätzt.</p>
<p>Die Gold Meinung von diesem Gold Analyst basiert auch auf der Schuldenkrise und er sagte, dass die Obergrenze seiner Goldprognose nicht genau zu quantifizieren ist, weil man das Ausmaß der Krise noch nicht kennt. In die Vergrößerung der Geldmenge in den USA und in Europa hatte McAvity wenig Vertrauen und sah 2010 als den Beginn der zweiten Hälfte der Baisse, die 2007 begonnen hatte. Währungsturbulenzen und fehlende Glaubwürdigkeit in die Währung sind nach Meinung dieses Gold Analysten die primären Treiber für den Goldpreis. Ian McAvity verglich die Goldpreisentwicklung in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Goldpreisentwicklung seit der Jahrtausendwende. Wenn man diesen Aufwärtstrend Gold der Jahre nach 1970 in die Gegenwart replizieren würde, käme man auf einen Goldpreis von mehr als 5.000 Dollar je Feinunze, aber ganz so weit wollte McAvity seine Prognose 2010 nicht ausweiten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Louise Yamada</span></p>
<p>Louise Yamada führt seit 2005 ein eigenes Research-Unternehmen unter dem Namen Louise Yamada Technical Research Advisors LLC und war zuvor 25 Jahre technische Analystin bei der Citygroup. Diese Analystin prognostizierte im Dezember 2007 einen Goldpreis von</p>
<p>3.000 Dollar je Feinunze</p>
<p>für die Jahre 2016 / 2017.</p>
<p>Eine Vorhersage für einen so langen Zeitraum hat schon etwas von Hellseherei oder den Blick in die Glaskugel zu tun, insbesondere dann, wenn man diese Goldpreisentwicklung nur an den allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen festmacht. Louise Yamada hat den Goldpreis offenbar während ihrer ganzen Karriere als &#8220;billig&#8221; bezeichnet, wenn man die diversen Veröffentlichungen sieht. Wenn man davon ausgeht, dass der Preis für das gelbe Edelmetall mit der allgemeinen Preisentwicklung und um die jeweiligen Inflationsraten wächst, kann man diese Aussage sehr einfach stützen. Als Grund für die Goldpreisentwicklung nannte Yamada u.a den schwachen Dollar und Schwächung der Handelsbilanzen und die Haushaltsdefizite in verschiedenen Ländern. Sie bezeichnete den Goldpreis als ein Spiel gegen den Dollar.</p>
<p>Mit solchen Gold Analysen und Gold Meinungen kann man als Goldanleger nichts anfangen. Die meisten Menschen haben zu Kaffeesatzlesern und Kartenlegern wenig Vertrauen und wer sein Geld in Goldbarren anlegen will, wird sich auf derartige Aussagen wahrscheinlich nicht verlassen wollen. Trotzdem kann Louise Yamada natürlich mit der Langfristprognose Gold auf der richtigen Spur liegen. Bis 2016/2017 ist noch viel Zeit und bis dahin kann der Goldpreis noch so manche Gold Rallye hinlegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum ist vom Goldsparbuch bzw. Goldsparplan abzuraten?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldwerte Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Gold kann inzwischen nicht nur in den üblichen Stückelungen der handelsüblichen Goldbarren gekauft werden, sondern es gibt Anbieter, die bereits ab 50 Euro pro Monat „ein Stückchen Gold“ als Anlage für ein Goldsparbuch oder einen Goldsparplan verkaufen. Diese Goldhändler bezeichnen sich als Handelsplattform für physisches Gold und Silber. Das bedeutet nicht, dass man für sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold kann inzwischen nicht nur in den üblichen Stückelungen der handelsüblichen Goldbarren gekauft werden, sondern es gibt Anbieter, die bereits ab 50 Euro pro Monat „ein Stückchen Gold“ als Anlage für ein Goldsparbuch oder einen Goldsparplan verkaufen. Diese Goldhändler bezeichnen sich als Handelsplattform für physisches Gold und Silber. Das bedeutet nicht, dass man für sein Goldsparbuch in der gekauften Größe wirklich ein Stückchen Gold in ein Tresorfach bekommt, sondern es handelt sich zunächst um einen fiktiven Anteil an einem großen Goldbarren vom meistens 12,5 kg Gewicht. Bei diesen Anbietern handelt es sich um Finanzdienstleister, die solche Finanzprodukte Goldsparbuch oder Goldsparplan nennen, um damit die Verbindung zu dem guten alten Sparbuch herzustellen und auch ein Sparplan ist jedem Sparer ein Begriff. Jeder weiß, dass man bei einem Sparplan oder auch auf einem Sparbuch Geld einzahlt und dafür Zinsen bekommt. Dieses Geld kann man ohne Verluste dann wieder abheben. Für bestimmte Sparformen sind zwar ohne Kündigung nur Maximalbeträge monatlich verfügbar, aber es gibt in jedem Fall das gesamte eingezahlte Geld zuzüglich der angefallenen Zinsen zurück. Beim Goldsparbuch richtet sich der Wert grundsätzlich nach dem Tageskurs für Gold.</p>
<p><strong>Ein Goldsparbuch kostet Geld!</strong></p>
<p>Wer ein Goldsparbuch einrichtet oder einen Goldsparplan abschließt, muss sich daran gewöhnen, dass dieses Sparbuch zunächst Geld kostet, keine Zinsen gezahlt werden und ein Wertzuwachs nur über den Goldpreis stattfindet. Es gibt verschiedene Gebühren, die beim Goldankauf für das Goldsparbuch und auch beim Verkauf von Gold aus dem Goldsparbuch fällig werden. Dazu muss der Goldanleger für einen Goldsparplan Lagergebühren und die Versicherung bezahlen. Bei einem festen Goldsparplan kommt hinzu, dass das Gold zum vereinbarten Termin jeweils in dem vereinbarten Betrag auf das Goldsparbuch gebucht wird, unabhängig davon, wie der Goldpreis zu diesem Zeitpunkt ist. Es kann sein, dass zum Buchungstermin die Goldpreisentwicklung zufällig einen günstigen Preis zeigt, aber es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass der Goldpreis zum Goldspartag auf einem sehr hohen Niveau ist. Die Kosten für den Goldankauf liegen bei einem Goldsparplan beispielsweise bei 0,5% des Wertes und bei einem individuellen Goldankauf sogar 1%. Der verrechnete Goldpreis entspricht nach Angaben dieser Goldhändler dem aktuellen Spotmarktpreis für Gold, der auf der Goldhandelsplattform alle 30 Sekunden aktualisiert wird. Bei einem Silbersparbuch kostet der Silberankauf in jedem Fall 1% des Kaufpreises. Wer physisches Gold in einem Goldsparbuch angesammelt hat, zahlt pro Jahr zusätzlich eine Gebühr von 0,5% für die Goldlagerung und die Goldversicherung. Bei Feinsilber auf einem Silbersparbuch werden dafür pro Jahr 1% in Rechnung gestellt.</p>
<p><strong>Wer sein eigenes Gold haben will, muss bezahlen!</strong></p>
<p>Gold auf einem Goldsparbuch oder aus einem Goldsparplan kann jederzeit wieder durch einen Verkauf des Edelmetalls zu Bargeld gemach werden. Diese Abhebung von einem Goldsparbuch oder einem Goldsparplan kostet allerdings wieder Geld. Wieder werden 1% der abgehobenen Summe für den Goldverkauf oder Silberverkauf dem Goldsparer oder Silbersparer in Rechnung gestellt. Bei Silber ist der Verkauf noch etwas komplizierter, denn für Silber werden bei einem mehrwertsteuerfreien Verkauf, d.h. keine Auslieferung von physischem Silber, sondern nur ein Verkauf auf dem Papier, 9 Euro je kg „Handlingskosten“ berechnet. Wer sein eigenes Gold aus dem Goldsparbuch haben will, muss nicht nur die Verkaufsgebühr und die Frachtkosten, sondern auch noch die Produktionskosten für die kleinen Goldbarren bezahlen. Da sicher fast alle Goldsparer keine kompletten 12,5 kg Goldbarren besitzen, sondern Bruchteile davon, werden diese Produktionskosten, je nach Goldmenge auf dem Goldsparbuch höchstwahrscheinlich auf nahezu 100% der Goldsparbuchinhaber zukommen. Bei einem Silbersparbuch muss der Silberanleger vor einer Auslieferung der Silberbarren sehr gut rechnen, denn bei Silber fällt bei der Auslieferung von  physischem Silber noch die landesübliche Mehrwertsteuer (Deutschland z.Zt. 19%) an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Lateinische Münzunion</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 07:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[goldmünzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der sich momentan in der Krise befindende Euro ist bei weitem nicht der einzige Versuch in der Geschichte Europas ein einheitliches Zahlungs- und Währungssystem aufzubauen. Bereits im antiken Rom war der Denar in ganz Europa als Zahlungsmittel verbreitet und anerkannt. Karl der Große ordnete ebenfalls das Geldwesen neu. Erst im Jahr 1971, als Großbritannien das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der sich momentan in der Krise befindende Euro ist bei weitem nicht der einzige Versuch in der Geschichte Europas ein einheitliches Zahlungs- und Währungssystem aufzubauen. Bereits im antiken Rom war der Denar in ganz Europa als Zahlungsmittel verbreitet und anerkannt. Karl der Große ordnete ebenfalls das Geldwesen neu. Erst im Jahr 1971, als Großbritannien das Dezimalsystem einführte, verschwand das System von Karl dem Großen. So versuchte man mit der Lateinischen Münzunion dem Gesetz von Gresham welches besagt, dass „schlechtes Geld das gute Geld aus dem Umlauf verdrängt“, entgegenzuwirken.</p>
<h2><strong>Geschichte der Lateinischen Münzunion</strong></h2>
<p>Der Goldboom in Australien und Kalifornien Mitte des 19. Jahrhunderts führte dazu, dass enorme Mengen Gold nach Europa flossen und dadurch große Schwankungen der Metallpreise ausgelöst wurden. Es kam zu erheblichen Prägemengen und vermehrten Umlauf von Goldmünzen. Dies hatte zur Folge, dass viele Silbermünzen (900/1000 fein) gehortet und sogar eingeschmolzen wurden. Aufgrund dieses Umstandes lud Frankreich im Jahr 1865 seine Nachbarländer, Italien, Belgien und die Schweiz, zu einer Münzkonferenz ein. Thema der Münzkonferenz waren die Geldausgabepolitik, Regelung der Prägemenge pro Einwohner und die Senkung des Silbergehalts der Silbermünzen auf 835/1000. Lediglich bei den 5 Franc (Franken) Silbermünzen wurde die Feinheit bei 900/1000 belassen. Die kleineren Stückelungen der Silbermünzen wurden somit zu Scheidemünzen, bei denen es sich nicht lohnte sie aufgrund kurzfristiger Währungsschwankungen einzuschmelzen. Man hoffte nun damit einen Münzmangel wegen fluktuierender Edelmetallpreise verhindern zu können. Münzen aus unedleren Metallen wie Billon oder Kupfer sowie Papiergeld waren nicht Bestandteil des Vertrages, da diese keine Ländergrenzen überschritten. Die Schwäche des Doppelwährungssystems wurde bei der Silberschwemme der frühen 1870er Jahre erkennbar. Aufgrund des Preiszerfalles des Silbers wurde auf die Ausprägung der 5 Franc (Franken) Stücke verzichtet. Dieses Abkommen war die Gründungsurkunde der Lateinischen Münzunion.</p>
<h2><strong>Ende der Lateinischen Münzunion</strong></h2>
<p>Die Lateinische Münzunion bestand über 50 Jahre hinweg. In zahlreichen Ländern wurde das System angenommen, ohne dass diese je Mitglied der Münzunion waren. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der damit verbundenen überbordenden Verschuldung einzelner Mitgliedstaaten war das Ende der Lateinischen Münzunion besiegelt. Vertragsbestandteile wurden nach und nach einfach aufgehoben. Im Jahr 1926 kündigte Belgien die Mitgliedschaft in der Münzunion. Als letztes Land setzte die Schweiz im Jahr 1927 die Münzen der anderen Mitgliedsländer außer Kurs.</p>
<h2><strong>Bimetallismus der Lateinischen Münzunion</strong></h2>
<p>Frankreich hatte sich schon lange der Doppelwährung, auch Bimetallismus genannt, bedient. Bei einer Doppelwährung, im Gegensatz zu Parallelwährung, sind Gold und Silber in einem festen Verhältnis zueinander bewertet. Der Bimetallismus zwischen Goldmünzen und Silbermünzen, welcher in der Lateinischen Münzunion festgelegt wurde sah folgendermaßen aus:</p>
<p><strong>Eine 10 Franc (Franken) Goldmünze (ca. 2,9 Gramm Feingold), entsprach zwei 5 Franc (Franken) Silbermünzen (ca. 45 Gramm Feinsilber), also einem Verhältnis von 1:15,5.</strong></p>
<h2><strong>Mitgliedsstaaten der Lateinischen Münzunion</strong></h2>
<p>Der am 23. Dezember 1865 ratifizierte Vertrag trat am 1. August 1866 in Kraft. Die ersten Mitgliedsländer, die diesen Vertrag unterschrieben waren:</p>
<ul>
<li>Frankreich</li>
<li>Italien</li>
<li>Belgien</li>
<li>Schweiz</li>
</ul>
<p>Das nun geschlossene Abkommen sollte bis zum 1. Jänner 1880 gelten. Falls nicht ein Mitgliedsland das Abkommen ein Jahr vor dessen Ablauf kündigt, sollte es sich um weitere 15 Jahre verlängern. Griechenland trat im Jahr 1868 als fünftes Vertragsland der Lateinischen Münzunion bei. Bereits am 5. November 1878 erneuerte man den Vertrag bis zum 31. Dezember 1885. Aufgrund der oben genannten Silberentwertung wurde auf die Prägung der 5 Franc (Franken) Silbermünzen verzichtet. Ein neuer Vertrag mit teilweise geänderten Bestimmungen wurde am 6. November 1885 unterzeichnet. Dieser sollte bis zum 1. Jänner 1891 in Kraft bleiben und sich dann stillschweigend jeweils um ein Jahr verlängern falls nicht ein Mitgliedsland den Vertrag kündigt. Hier der original <a href="http://www.gold-goldbarren.com/die-lateinische-munzunion/munzvereins-vertrag/" rel="attachment wp-att-5058">Münzvereins Vertrag</a> aus dem Schweizer Bundesblatt von 1866.</p>
<h2><strong>Münzprägungen der Lateinischen Münzunion<a href="http://www.gold-goldbarren.com/goldmuenzen/sammlermuenzen/goldmunzen-anderer-lander/helvetia-goldmunze/1883_20er/" rel="attachment wp-att-3112"><img class="alignright  wp-image-3112" title="Helvetia Goldmünze 1883" src="http://www.gold-goldbarren.com/wp-content/uploads/2011/06/1883_20er.jpg" alt="1883 20er Die Lateinische Münzunion" width="336" height="183" /></a></strong></h2>
<p>Die Münzprägung der Lateinischen Münzunion war genau geregelt. So waren die Stückelung, die Feinheit, das Raugewicht und der Durchmesser der Goldmünzen und Silbermünzen streng vorgegeben. Entsprechend der Mitgliedsländer konnte die Währungsbezeichnung auf Franc, Franken, Lire oder Drachmen lauten. Eine jede öffentliche Kasse hatte die Goldmünzen und die 5 Franc (Franken) Silbermünzen, sowie die kleineren Nominalen der Silbermünzen nur bis zu 100 Franc (Franken), der Mitgliedsstaaten anzunehmen. Nachfolgend eine nach Stückelung gegliederte Auflistung der Goldmünzen und Silbermünzen.</p>
<h3><strong>Goldmünzen</strong></h3>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Nennwert</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Raugewicht</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Feinheit</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Durchmesser</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><a href="http://www.gold-goldbarren.com/goldmuenzen/anlagemuenzen/goldvreneli/" target="_blank">100 Fr.</a></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">32,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">900/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">35mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">50 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">16,00g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">900/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">28 mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><a href="http://www.gold-goldbarren.com/goldmuenzen/anlagemuenzen/goldvreneli/" target="_blank">20 Fr.</a></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">6,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">900/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">21 mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><a href="http://www.gold-goldbarren.com/goldmuenzen/anlagemuenzen/goldvreneli/" target="_blank">10 Fr.</a></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">3,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">900/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">19 mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">5 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">1,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">900/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">17 mm</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3> <strong>Silbermünzen</strong></h3>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Nennwert</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Raugewicht</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Feinheit</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center"><strong>Durchmesser</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">5 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">25,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">900/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">37mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">2 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">10,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">835/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">27 mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">1 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">5,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">835/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">23 mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">0,50 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">2,50 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">835/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">18 mm</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">0,20 Fr.</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">1,00 g</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">835/1000</p>
</td>
<td valign="top" width="154">
<p align="center">16 mm</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2> <strong>Systemübernahme ohne Mitgliedschaft</strong></h2>
<p>Zahlreiche Länder weltweit führten das System der Lateinischen Münzunion ein, ohne je ein Vertragsland gewesen zu sein. Länder wie Albanien, Bulgarien, Finnland, Polen, Rumänien Serbien, Spanien und viele mehr verwendeten dieses System. Auch Österreich-Ungarn und Russland waren durch den fast geraden Wechselkurs indirekt Mitglied der Lateinischen Münzunion. Österreich prägte bereits ab 1870 Goldmünzen zu 4 <a href="http://www.gold-goldbarren.com/goldmuenzen/handelsmuenzen/goldgulden/" target="_blank">Gulden</a> und 8 Gulden, die noch zusätzlich die Wertbezeichnung 10 Fr bzw. 20 Fr hatten. So waren 4 Gulden (ab dem Jahr 1892 10 <a href="http://www.gold-goldbarren.com/goldmuenzen/handelsmuenzen/kronen-muenzen/" target="_blank">Kronen</a>) gleich 10 Francs (Franken). Ein Gold-Rubel war gleich 4 Francs (Franken).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser stark vereinfachte Überblick über die Lateinische Münzunion soll zur Anregung dienen um über das einheitliche europäische Währungssystem, den Euro, nachzudenken. Das Experiment Euro ist und bleibt spannend. Mögen wir nur hoffen, dass es uns gelingt die starke Bewährungsprobe zu meistern, damit der Euro länger als die Lateinische Münzunion bestehen kann. Wer nun noch mehr über die Lateinischen Münzunion wissen möchte kann auf eine der zahlreichen Publikationen darüber zurückgreifen. Viel Spaß beim Diskutieren wünscht das Gold-Bolg-Team.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a6691358474749e0b680f8c335cbec6a" alt=" Die Lateinische Münzunion" width="1" height="1" title="Die Lateinische Münzunion" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Viele lesen unsere Reportage über Gold Analysten!</title>
		<link>http://www.gold-goldbarren.com/viele-lesen-unsere-reportage-uber-gold-analysten/</link>
		<comments>http://www.gold-goldbarren.com/viele-lesen-unsere-reportage-uber-gold-analysten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldwerte Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reportage über die Aussagen der Gold-Analysten, die wir im Hinblick auf ihre Goldanalysen einmal unter die Lupe nehmen wollen, kommt bei unseren Lesern sehr gut an. Es interessiert offensichtlich viele Goldanleger und Sparer, die noch nicht sicher sind, ob sie einen Teil ihres Sparvermögens in Goldbarren anlegen sollten. Im Moment gibt es um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reportage über die Aussagen der Gold-Analysten, die wir im Hinblick auf ihre Goldanalysen einmal unter die Lupe nehmen wollen, kommt bei unseren Lesern sehr gut an. Es interessiert offensichtlich viele Goldanleger und Sparer, die noch nicht sicher sind, ob sie einen Teil ihres Sparvermögens in Goldbarren anlegen sollten. Im Moment gibt es um den Goldpreis und die Goldpreisentwicklung wieder viele unterschiedliche Meinungen, die nicht immer von Gold Opinion Leader kommen, sondern manchmal leider auch von Gold Kommentatoren, die durch ihre Einschätzungen brave Sparer dazu verleiten wollen, Optionen auf den Goldpreis zu kaufen. Es wird mit Gewinnen von bis zu etwa 3.500 Prozent geworben, und der Bezug für die Gewinnvorhersage ist eine Chartsignal-Wiederholung aus dem Jahr 2008.</p>
<p><strong>Kaufsignal für Gold durch Eintritt in den GD200!</strong></p>
<p>Die GD200-Linie ist der gleitende durchschnittliche Kursverlauf für Gold in den letzten 200 Tagen. Mitte 2008 hat der Goldpreis die GD200-Linie nach unten verlassen und konnte diese Markierung erst wieder im Januar 2009 nach oben durchbrechen. Nach diesem Kaufsignal schaffte die Goldpreisentwicklung eine Verdoppelung des Goldkurses in etwa 2 Jahren. Das Bild des Goldcharts zeigt für Ende des Jahres 2011 nach dem historischen Höchstkurs im September einen Durchbruch der GD200-Linie nach unten und wenn der Goldpreis die 1.650-Dollar-Marke in Richtung Norden überschreitet, wäre das ein Kaufsignal, welches Anfang 2009 die Goldrallye bis Herbst 2011 eingeläutet hatte. In den Verkaufsprospekten, die das Ziel haben einen Börsenbrief zum Preis von fast 30 Euro pro Woche als Abonnement zu verkaufen, begründet man die hohen Gewinnaussichten mit der Hebelkraft, die man mit dem Kauf von Optionen hat. Es werden sogar Vorteile von Gold Optionen im Vergleich zu Goldbarren herausgestellt. Wir meinen, dass Gold Optionen etwas für Zocker sind und Goldbarren für Sparer und Anleger, die mit ihrem Geld nicht spielen wollen…</p>
<p><strong>Warum mühsam Börsenbriefe mit Gold-Tipps verkaufen?</strong></p>
<p>Wenn der Tipp mit den Optionsscheinen so sicher und garantiert in der angepriesenen Höhe Gewinne zu erwarten sind, fragt man sich natürlich, warum der Autor dann auf eine mühsame Art und Weise für fast 30 Euro pro Woche einen Börsenbrief verkaufen will? Diese Gold Meinungen sollte man in jedem Fall nicht unkritisch lesen, denn wenn damit etwas verkauft werden soll, ist der Wert der Gold Analyse mindestens genau zu prüfen. Wie auch immer. Selbst hochgradige Gold Analysten sind auch nur Menschen, hatten wir bereits beim Beginn dieser Serie geschrieben. Auch international anerkannte Profis haben mit ihren Goldpreisprognosen schon sehr daneben gelegen und viele äußere Einflüsse können den Goldpreis in den Keller schicken. Für die Charttechniker gibt es zwar einige Figuren und Chartereignisse, die nach den Erfahrungen in vielen Fällen vorhersehbare Entwicklungen gezeigt haben, aber ob das alle Marktteilnehmer wollen und ob die internationalen Finanzmärkte gegen die durch den Gold-Chart vorgezeichnete Entwicklung sind, kann man leider vorher nie sagen…</p>
<p><strong>Teil 2 der Serie über Gold Analysten.</strong></p>
<p>Jetzt geht’s weiter mit unserer Serie über Analysten, Fachjournalisten, Wissenschaftler und Finanzexperten und deren Goldprognosen aus den Jahren 2008 bis 2011.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Sascha Opel</span></p>
<p>Das Interview mit Sascha Opel, dem ehemaligen Chefredakteur des Newsletters „Neuer Markt“ führte „The Gold Report“ im Februar 2009. Sascha Opel sah die Gold Hausse noch am Anfang und prognostizierte einen Goldpreis von</p>
<p>2.500 US-Dollar je Feinunze…</p>
<p>…in den nächsten Jahren.</p>
<p>Obwohl dieser Analyst bereits ein Jahr zuvor, im Mai 2008, von einer Gold Hausse sprach und von Gold als Währung philosophierte, traute er sich offensichtliche nicht, seine Prognose etwas genauer zu fassen. Schon Mai 2008 sagte Opel einen langlebigen Gold Bullenmarkt voraus und rügte diejenigen, die ein Ende der Gold Hausse beschworen hatten. Sascha Opel sagte schon 2009 voraus, dass der Goldpreis in allen Währungen dieser Welt, ob in US-Dollar, in Euro, kanadischen Dollar, südafrikanischen Rand, australischen Dollar, der norwegischen Krone, dem russischen Rubel oder dem Schweizer Franken in absehbarer Zeit ein Allzeithoch sehen wird. Seine Sichtweise Gold als Währung zu sehen änderte der Analyst, denn er begriff Gold inzwischen als Investition. Opel beschreibt weiterhin das gestiegene Interesse nach dem Goldankauf und das Interesse vieler Anleger, Investoren und Sparer nach physischem Gold. Sascha Opel war (und ist wahrscheinlich jetzt erst besonders…) der Meinung, dass man bei Gold keine Gefahr des Verlustes hat, wie es bei Unternehmensanleihen und Staatsanleihen der Fall ist. Wer Zinsen für Staatsanleihen kassiert, muss auch wissen, dass er damit ein Risiko eingeht, sagte er im Interview. Der Goldbesitz macht von Geld, Regierungen und Finanzinstituten unabhängig, was die Banken nicht mögen. Sehr richtig hat Opel mit der Aussage gelegen, dass der Goldpreis im Jahr 2009 nicht seinen absoluten Höchststand erreichen wird, sondern die Goldrallye weitergeht.</p>
<p><strong>Wird der Goldpreis manipuliert?</strong></p>
<p>Sascha Opel sprach davon, dass er der Meinung ist, dass der Goldpreis nach unten manipuliert wird. Schon in den 70er Jahren hatte FED-Präsident Paul Volcker gesagt, dass man etwas tun muss, um den Goldpreis nicht zu sehr steigen zu lassen. Dieser Paul Volcker ist im Team von Obama. Trotzdem sagte Opel, dass sich der Goldpreis auf 2.500 Dollar oder mehr bewegen wird. Bei 2.500 Dollar würde er die virtuellen Goldwerte in den Märkten für Gold Futures oder Gold ETFs absichern, aber trotzdem das physische Gold nicht verkaufen!</p>
<p>Bei so vielen richtigen Vorhersagen fehlt nur noch der Anstieg des Goldpreises auf 2.500 US-Dollar je Feinunze. Leider hat Sascha Opel dafür keine Jahreszahl genannt…<br />
<span style="text-decoration: underline;">David Morgan</span></p>
<p>David Morgan von Silver Investor hat keinen richtigen Mut bewiesen, bzw. hat den zu erwartenden Goldpreis durch ein Rechenmodell ermittelt, dass durch die gestiegene Geldmenge leider heute nicht mehr stimmt. Demnach ermittelte Morgan im März 2008 einen Goldpreis von</p>
<p>2.900 US-Dollar je Feinunze.</p>
<p>David Morgan sagte nach einer Meldung von GoldSeek, dass man den Goldpreis eigentlich nicht vorhersagen kann, aber es ist anzunehmen, dass der Goldpreis wesentlich höher steigen wird, als es der durchschnittliche Anleger erwartet.</p>
<p>Morgan verglich den Goldpreis mit dem früher als unterbewertet geltenden Dow Jones, als er noch bei 3.000 Punkten stand. Dieses Schicksal haben alle Edelmetalle, berichtete de Analyst und es ist anzunehmen, dass aus einer Unterbewertung einmal eine Überbewertung entsteht, wie das an den Aktienmärkten auch passiert.</p>
<p><strong>Kann man den fairen Goldpreis errechnen?</strong></p>
<p>David Morgen ist der Meinung, dass der faire Goldpreis errechnet werden kann. Die Bemessungsgrundlage ist nach seiner Auffassung die Geldmenge auf den Konten, die in öffentlichem Besitz sind. Von der Tatsache ausgehend, dass dies Geldmenge (M1) etwa 3-mal so groß ist, wie im Jahr 1980, müsse der Goldpreis demnach auch seit 1980 um 300% gestiegen sein. Diese Rechnung lässt für eine Goldpreiserhöhung viel Spielraum nach oben. Das war bereits 2008 so und ist heute nicht anders. Um einen fairen Goldpreis zu errechnen, teilt man die Geldmenge M1 durch die Gold-Versorgung. Das Ergebnis ist der Goldpreis je Feinunze! Mit den Zahlen aus dem Jahr 2008 wäre das die Geldmenge von 757 Milliarden Dollar (M1) geteilt durch die Goldreserve der USA von 261,5 Millionen Unzen. Mit dieser Rechnung bekommt man einen Goldpreis von etwa 2.900 Dollar je Feinunze.</p>
<p>Da sich die Geldmenge seit 2008 erheblich erhöht hat und die Goldreserven nicht entsprechend mitgewachsen sind, müsste nach der Berechnungsmethode von David Morgan der Goldpreis heute schon weit über 3.000 Dollar liegen!</p>
<p>Entweder  Morgans Rechnung stimmt  nicht, oder er hat die Psychologie beim Goldpreis   nicht bedacht. Eine Erklärung gibt es aber außerdem. Vielleicht ist doch Sascha Opels These richtig, dass der Goldpreis manipuliert wird…???</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Joe Foster</span></p>
<p>Mit der Goldprognose von Joe Foster, einem Gold Analysten von Van Eck Associates, dem Emittenten des Falcon Gold Equity Fund, kann man eigentlich nichts anfangen. Deshalb wollen wir auf die Aussage aus dem Juli 2010, dass der Goldpreis auf</p>
<p>2.000 bis 3.000 § bis zum Jahr 2019</p>
<p>steigt, nicht weiter eingehen.</p>
<p>Neun Jahre Zeit darf man keinem Analysten für seine Prognosen geben und wenn dann noch eine Spanne zwischen 2.000 und 3.000 Dollar als Kursziel genannt wird, dann braucht man für eine solche Aussage sicher keinen Gold Analysten. Bemerkenswert ist vielleicht die Erklärung, dass sich das Unternehmen noch 2010 für eine Gold Hausse positioniert hat. Trotz der bereits im Jahr 2010 neun Jahre anhaltenden Gold Hausse, könnte diese Hausse noch weitere 9 Jahre anhalten, sagte Foster.</p>
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		<title>Die Goldförderung ist zu 85% für Goldschmuck!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 09:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CPB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verwendung der Goldförderung ist für den Goldanleger kaum zu realisieren, denn ganze 3% der Goldgewinnung aus der Goldförderung werden zu Goldbarren und Goldmünzen verarbeitet. Man schätzt, dass ca. 85% der gesamten Goldförderung auf der Welt für die Produktion von Goldschmuck verwendet werden und weitere 12% des gelben Edelmetalls werden in der Industrie in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwendung der Goldförderung ist für den Goldanleger kaum zu realisieren, denn ganze 3% der Goldgewinnung aus der Goldförderung werden zu Goldbarren und Goldmünzen verarbeitet. Man schätzt, dass ca. 85% der gesamten Goldförderung auf der Welt für die Produktion von Goldschmuck verwendet werden und weitere 12% des gelben Edelmetalls werden in der Industrie in den Bereichen Elektronik, Medizin und Optik verarbeitet. Wer sich mit dem Thema Geldanlage in Gold noch nicht intensiv beschäftigt hat, geht mit größter Wahrscheinlichkeit davon aus, dass ein großer Teil der Goldförderung als Anlagegold verwendet wird und in den Tresoren der Nationalbanken und in den Bankschließfächern vieler Privatanaleger verschwindet. Das ist offensichtlich nicht so, denn der weitaus größte Teil der weltweiten Goldförderung wird für die Herstellung von Goldschmuck verwendet.</p>
<h3>Olympische Goldmedaillen sind aus Silber!</h3>
<p>Es ist aber  nicht alles Gold, was glänzt, kann man nur sagen, wenn man in Erfahrung bringt, dass sogar Goldmedaillen nur zu einem Anteil von etwa 7,5% aus reinem Gold bestehen. Goldmedaillen sind aus etwa 92,5% reinem Silber und werden mit ungefähr nur  6 Gramm Gold vergoldet. Wenn Goldmedaillen aus reinem Feingold bestehen würden, wären sie wirkliche Goldschätze, aber leider sind sie aus Sicht der Goldmedaillengewinner zu einem Anteil von ca. 92,5% nur aus Silber. Die Verwendung von Gold aus der gesamten Goldförderung ist, wie zuvor beschrieben, zu 85% für die Herstellung von Goldschmuck vorgesehen. Bei einer so großen Verwendung außerhalb der Währungssicherung, außer Goldanlagen und der Wertanlagen von Nationalbanken und Privatanlegern, muss man sich schon wundern, dass Gold noch immer als so wichtig für die Sicherung von Währungen und Absicherung gegen Inflation angesehen wird. Der Mythos Gold ist allerdings kein Märchen, sondern durch den nachhaltigen Wert des gelben Edelmetalls durchaus begründet.</p>
<h3>Wo wird Gold in der Industrie verwendet?</h3>
<p>Die Menge von reinem Gold für die industrielle Verwendung ist zwar nur etwa 12% der Gesamtmenge aus der Goldförderung, aber durchaus vielfältig. Es gibt vergoldete Leiterplatten, goldbeschichtete Laserspiegel oder die Verwendung als sogenannte Bonddrähte. Das hat nichts mit James Bond zu tun, sondern als Bonddrähte bezeichnet man die Verbindungsdrähte zwischen den Anschlüssen integrierter Schaltkreise und Chips. In der optischen Industrie wird reines Gold aus der Goldförderung für Laserspiegel eingesetzt, die infrarotes Licht reflektieren sollen. Gold reflektiert Infrarot ausgezeichnet und wird aus diesem Grund für die Reflexion von rotem und gelbem Licht eingesetzt. Gold in der Zahnheilkunde kennt jeder, aber der Einsatz von Goldsalzen in der Rheumatherapie ist nur wenigen bekannt. Speziell bei der Therapie gegen rheumatoide Arthritis werden Goldsalze gerne angewendet und sind bei dieser Behandlung ziemlich erfolgreich. Eine relativ neue Verwendung von Gold findet man in der Chemie. Dort werden nanoskopische Goldpartikel in der Forschung als Substitut für Verfahren eingesetzt, bei denen die erwünschten Reaktionen sonst nur mit Lösungsmittel erreichbar waren. Goldförderung ist also in diesem Fall sogar eine umweltfreundliche Alternative und in diesem Kontext wegweisend für eine „grüne Chemie“.</p>
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