Ist der Goldpreis zum nächsten Sprung bereit?

CPB | Donnerstag, 18. Oktober 2012 - 08:39

Der Goldpreis zeigt sich noch immer relativ stabil im Bereich knapp über 1.740 Dollar. Wenn sich diese Position noch etwas verbessert und wieder Notierungen von über 1.760 US-Dollar je Feinunze das Bild einer Bodenbildung zeigen, könnte es in den nächsten Tagen mit einigen Rücksetzern wieder zu einem erneuten Versuch kommen die 1.800 Dollar Marke zu erreichen. Unter dem Druck von Gewinnmitnahmen und dem Interesse großer US-Banken, die Anfang Oktober an der COMEX  (New York Commodities Exchange) sehr umfangreiche Short-Positionen aufgebaut hatten, hatte die Goldpreisentwicklung in den letzten zwei Wochen etwas gelitten und fast drei Prozent verloren. Die COMEX ist ein Teil der NYMEX (New York Mercantile Exchange), der größten Warenterminbörse der Welt in New York. An der COMEX werden Gold, Silber, Aluminium und Kupfer gehandelt und die anderen Rohstoffe handelt man an der NYMEX. Auch die ETF Goldanleger, deren Wertpapiere mit durch physisches Gold abgesichert sind, haben in geringem Umfang den Optimismus verloren, obwohl die Goldmenge von über 2.577 Tonnen reines Gold in Goldbarren im Bereich des Allzeithochs ist.

Manipulieren die Banken wieder den Goldpreis?

Alle Märkte werden von Zeit zu Zeit von Großinvestoren, insbesondere Banken und großen Fonds manipuliert. Wenn beim Goldpreis große Short-Positionen bei den Banken aufgebaut werden, dann kann der kleine Goldanleger damit rechnen, dass man sich auf einen geringeren Goldpreis einstellen muss. Das muss kein Absturz beim Goldpreis bedeuten, sondern kann sich um einen moderaten Abschwung handeln, der wie eine technische Kurskorrektur aussieht und auch von vielen Beobachtern des Goldmarktes so interpretiert werden. Diese Rücksetzer und Aufschwünge beim Goldpreis haben aber nichts mit einem Preisverfall beim Gold zu tun, sondern sind für die Banken und Großinvestoren eine der Möglichkeiten Gewinne zu erzielen. Außerdem spielen die Notenbanken eine entscheidende Rolle bei der Goldpreisentwicklung, denn sie haben absolut kein Interesse an einem durch die Decke gehenden Goldpreis, weil das eine Schwächung der Währungen bedeuten würde und sich die Finanzierung der Staatshaushalte verteuert. Trotzdem werden die Notenbanken die Goldpreisentwicklung nicht ganz aufhalten können, denn die immer größeren Geldmengen, die wegen stets weiter steigenden Schulden notwendig werden, treiben den Preis für physisches Gold immer weiter nach oben.

Schützt die Troika Griechenland vor der Pleite?

Im Moment deutet alles darauf hin, dass die Troika Griechenland vor einer Staatspleite schützen wird und die nächsten Milliarden im Dezember den Weg nach Athen einschlagen werden. Früher sagte man “Eulen nach Athen tragen”, was bedeutet, dass man etwas völlig Überflüssiges und Sinnloses tut. Heute müsste man diese Redensart auf “Euros nach Athen tragen” zwar ändern, aber inhaltlich wäre das noch immer der gleiche Sinn…

In diesem Sinne: Geld sparen ist gut – Gold sparen ist besser!

 

 

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