Berg- und Talfahrt für Gold in der 9. KW 2012!

CPB | Montag, 5. März 2012 - 17:34

Das war eine aufregende Woche für alle, die in Gold investiert sind. Am Anfang der Woche wurde noch getitelt, dass der Goldpreis eine neue Basis für eine Gold-Rallye gelegt hat. Tatsächlich hatte der Goldpreis die 1.780-Dollar-Hürde locker genommen und der  nächste Widerstand bei kurz unter 1.800 US-Dollar war bereits in Sicht, als es zu einem zunächst unerklärlichen Kursrutsch beim Gold kam. Man sah die nächste Barriere schon fallen und den Goldkurs auf neue historische Höchststände klettern, als das Unglaubliche passierte. Von über 1.790 Dollar ging es in kurzer Zeit hinab auf nur noch 1.715 Dollar je Feinunze. In 90 Minuten über 4% Wertverlust beim Gold hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Dem Kurs für Silber ging es noch schlechter, denn der verlor zeitgleich etwa 8,5%.

„Fummeln“ die Amerikaner am Goldpreis?

Nach kurzer Schockstarre hatten die Anleger und Investoren den Schuldigen für den Kursrutsch bei Edelmetallen gefunden. Es war der US Notenbank-Präsident Ben Bernanke. Bernanke hats gegeben – Bernanke hats genommen, könnte man sagen, denn er hatte dem Goldpreis mit seiner Ankündigung den Leitzins für lange Zeit nicht mehr anzuheben, zunächst auf die Sprünge geholfen und jetzt mit einer neuen Äußerung hat der Staatsbanker dem Gold wieder wertvolle Punkte abgenommen. Worauf hatte der Goldpreis so heftig reagiert und wem hat das Manöver genutzt? Bernanke hatte vor dem amerikanischen Kongress davon gesprochen, dass die Inflationsgefahr unter Kontrolle ist, woraus die Marktteilnehmer geschlossen haben, dass es weitere Maßnahmen der US-Notenbank zur Stützung der Konjunktur nicht mehr geben wird. Das stärkte den US-Dollar und die Großbanken in den USA nahmen den Ball gerne auf. Sie verkauften im großen Stil Gold, nahmen die Gewinne mit und große US-Banken, die ihre Short-Positionen im Futures-Markt in den Wochen zuvor erheblich erhöht hatten, warteten auf eine passende Gelegenheit, um Gold abzustoßen. Durch den Kursverfall mussten viele ihre Netto-Long-Positions am Terminmarkt glattstellen. Jetzt haben die Großbanken für neue Goldkäufe wieder Luft und auch die Spekulanten können wieder auf kurzfristige Gewinne hoffen.

War das eine Unterstützung für die US-Banken?

Als Notenbankchef der FED muss man wissen, was ein unbedachter Satz an den Börsen auslösen kann und es ist zu unterstellen, dass Ben Bernanke das sehr gut beurteilen kann. Durch die Reaktion der US-Großbanken ist aber zu erkennen, dass sie diesen Spruch ihres Nationalbankchefs sehr gerne gehört haben. Die 500 Milliarden von der EZB für die Banken in Europa hatte der Goldpreis noch mit einem kleinen Zucken von gut 10 Dollar hingenommen, aber der Vortrag Benankes kam danach. Man kann spekulieren, ob dieses Timing sogar bewusst gewählt wurde, um den Goldpreis mal kurz in den Keller zu schicken.

Wie geht es mit dem Goldpreis jetzt weiter?

Die Entscheidung für den Goldkurs fällt im Bereich von 1.700 Dollar, den man lange sicher hinter sich gebracht hatte, dachten die Goldanleger. Wenn der Goldpreis diese Barriere nach unten nicht wesentlich unterschreitet, dürfen sie allerdings weiter auf eine wieder bessere Goldpreisentwicklung hoffen. Im Moment spricht alles dafür, dass sich der Goldpreis über 1.700 Dollar behaupten kann, was in den nächsten Tagen eine Goldpreissteigerung erwarten lässt.

 

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