Entscheidungstage für den Goldpreis?

CPB | Mittwoch, 1. Februar 2012 - 11:28

Die nächsten Tage könnten spannend werden, wenn man auf den Goldpreis schaut. Seit dem Ausbruch aus dem Abwärtskanal, der sich durch den Kursrutsch im September gebildet hatte, behauptet sich der Goldkurs sehr stabil mit fast täglichen Steigerungen. In einem Monat waren das immerhin etwa 200 Dollar Gewinn je Feinunze, das sind fast 14% Goldpreissteigerung alleine im Januar. Die nächsten Tage könnten allerdings interessant werden, denn jetzt stehen dem Goldpreis starke Widerstandslinien bevor, die es zu überwinden gilt. Die nächste Hürde für die Goldpreisentwicklung liegt bei etwas über 1.763 US-Dollar und danach folgt gleich bei 1.800 Dollar ein Widerstand, der möglicherweise ein Signal für einen Goldpreis sein könnte, der als Kursziel 2.000 Dollar hat.

Goldboom auch bei Goldmünzen!

Nicht nur die Nachfrage nach Goldbarren ist ungebremst, sondern auch Goldmünzen verkaufen sich im Moment auf Rekordniveau. Anlagegold ist in jeder Form bei den Anlegern im Trend. Die Münzprägeanstalten in vielen Ländern der Welt melden Rekordumsätze. Physisches Gold wird nicht nur von den Notenbanken zur Absicherung der Währungsreserven gekauft, sondern auch viele Privatanleger ergänzen ihre Depots mit einem Anteil Goldbarren und Goldmünzen.

Sogar Goldminen profitieren vom Niedrigzins!

Die Ankündigung der Niedrigzinsen bis Ende 2013 durch die US-Notenbank FED hat nicht nur dem Goldpreis auf die Sprünge geholfen, sondern der Goldboom reißt auch die Goldminenwerte nach oben. Der HUI Goldminen-Index stieg um 6,6%, was eine enorme Performance bedeutet. Die Niedrigzinspolitik, man könnte auch Inflationspolitik sagen, sorgt dafür, dass die Nachfrage nach physischem Gold steigt und damit der Goldpreis. Auf diese Steigerung hoffen auch die Anleger im Bereich der Goldminenaktien, die für die Minenbetreiber sprudelnde Erträge wittern. Die Null-Zins-Politik oder mindestens ein Zinssatz, der sehr nah am Prozentsatz Null liegt, ist logisch und politisch gewollt ist. Die hohen Staatsverschuldungen in den USA und in Europa reizen die Politik nicht dazu den Leitzins nennenswert zu erhöhen und auch souveräne Notenbanken werden sich den politischen Notwendigkeiten nicht versperren können. Am Ende könnten die Notenbanken sogar dafür sorgen, dass durch einen schleichend inflationären Trend regelmäßig ein Teil der Schuldenlast abgeworfen wird.
Im Moment gibt es viele Argumente für einen höheren Goldpreis!

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