Euro-Rettung mit deutschen Goldreserven?

CPB | Mittwoch, 9. November 2011 - 17:56

Mehrere Nachrichtenagenturen berichteten von den Begehrlichkeiten der anderen EU-Länder nach den deutschen Goldreserven, nachdem die Bundesregierung Griechenland scheinbar um jeden Preis in der Euro-Zone behalten will und mit aller Kraft für den Hebel für den Euro-Rettungsschirm plädierte. Die endlos quälenden Verhandlungen in Griechenland um eine neue Regierung und die nicht mehr vorhandene Mehrheit für den Cavaliere in Italien, Silvio Berlusconi, haben die Angelegenheit “Euro-Rettung” nicht einfacher gemacht. Die Sozialisten in Griechenland klammern sich an ihre Posten und die Konservativen wollen sich nicht mit in die Verantwortung ziehen lassen. Obwohl der Rücktritt Papandreous in einer Fernsehansprache angekündigt wurde, ist der neue Regierungschef noch nicht benannt worden. Berlusconi will erst nach einem Spargesetz zur Rettung Italiens vor dem Bankrott zurücktreten, weil ihm bei der Vertrauensfrage jetzt erstmalig acht Koalitionäre die Gefolgschaft verweigert haben. Silvio Berlusconi bezeichnete diese Parlamentarier als Verräter.

Die deutschen Goldreserven waren Thema beim G20-Treffen!

Dieses Thema wurde offensichtlich wirklich in Südfrankreich diskutiert und obwohl die Bundesregierung den Versuch das deutsche Gold mit ins Spiel zu bringen herunterspielte, ist dieses Gedankengut um die Goldreserven gefährlich. Wie in einigen Medienberichten zu lesen war, soll sich dabei Bundesbankpräsident Weidmann offensichtlich gut geschlagen haben und die Begehrlichkeiten der „Euro-Retter“ von sich gewiesen haben. Die EZB hat bereits mit Zustimmung der EU-Regierungen die Verträge für die Eurozone gebrochen und Anleihen von Pleiteländern gekauft. Warum sollten demnächst nicht auch die deutschen Währungsreserven von etwa 50 Milliarden Euro und die deutschen Goldreserven zum Tagespreis von über 130 Milliarden Euro zur Disposition gestellt werden? Alle Parlamentarier sind aufgefordert, sich gegen eine Rettung von Euro-Ländern um jeden Preis zu wehren, keine weiteren Haftungsmilliarden mehr einzugehen und die Goldbarren der Steuerzahler zu schützen. Die Italiener stehen kurz vor der Pleite, denn die Zinsen für italienische Staatsanleihen sind in den letzten Tagen wieder massiv gestiegen. Der Hebel für den Rettungsschirm funktioniert offensichtliche noch nicht, weil es naturgemäß für solche Produkte Käufer geben muss. Der Steuerzahler steht schon mit mindestens 211 Milliarden Euro in der Haftung. Mehr darf es auf keinen Fall werden!

Alle Vertragsbestandteile in Europa ab sofort einhalten!

Der lockere Umgang mit den Verträgen in Europa und für die Eurozone hat sich in der Vergangenheit durch mehrere Vertragsbrüche gezeigt. Erst waren es die Stabilitätsrichtlinien bei der Neuverschuldung, dann die Maximalverschuldung und jetzt ist es die Haftungsübernahme für Pleiteländer durch die EZB und direkt durch andere Euro-Länder. Warum sollte dieser Umgang mit Verträgen bei den deutschen Goldreserven aufhören? Der Versuch Griechenland um jeden Preis im Euro zu behalten, sollte jetzt durch die exakte Einhaltung der Vorgaben in Griechenland durch die Troika auf den Prüfstand gestellt werden. Es darf keinerlei Zugeständnisse mehr für die Griechen geben und ein eventueller Weg zurück zur Drachme sollte nicht als unmöglich dargestellt werden!

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