Frage an Papst Benedict XVI: Wie viel Gold und Wertpapiere hat der Vatikan?

CPB | Mittwoch, 21. September 2011 - 16:20

Nachdem der Vatikan in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit seiner Anlagepolitik nicht sehr erfolgreich war, konnte man nach der Finanzkrise 2008 in einigen Veröffentlichungen lesen, dass der Vatikan durch die Börsenturbulenzen nicht viel “Federn gelassen” hatte. Dieser Erfolg war einer vorsichtigeren Anlagepolitik zu verdanken, zu der sich der Kirchenstaat nach dem Desaster einige Jahre zuvor verpflichtet hatte. Das Wertpapierportefeuille war reduziert worden und die Kirchenmänner setzten seit dieser Zeit vermehrt auf Rohstoffe, insbesondere auf Gold. In letzter Zeit hat man allerdings von einem Goldankauf des Vatikans nichts mehr gehört, deshalb wäre die Frage heute interessant, über wie viel Gold der Vatikan jetzt verfügt und ob er seine Goldreserven wegen der Goldpreisentwicklung in den letzten Jahren erhöht hat.

Das Vermögen des Vatikans in Gold und Wertpapieren ist eine Wundertüte!

In allen Veröffentlichungen der letzten Jahre wird von einem Vermögen zwischen 1,2 und 12 Milliarden EURO gesprochen, dass man als Eigentum des Vatikans vermutet. Genauere Zahlen gibt es offensichtlich nicht. Auch in den Aufstellungen über Goldreserven taucht der Vatikan nicht auf. In den Veröffentlichungen im Internet und in der Presse war stets zu lesen, dass Goldreserven des Vatikans in den USA und in der Schweiz liegen. Vom letzten Goldkauf wusste das britische Wochenmagazin “The Tablet” im Jahr 2008 zu berichten. Das Magazin schrieb seinerzeit, dass der Finanzminister des Vatikans gerade einmal eine Tonne Gold gekauft hatte und es mit einem Wertpapierverkauf bezahlt haben sollte.

Die Papstrede im Bundestag ist umstritten!

Ob ein Kirchenmann in einem Parlament sprechen darf, wenn er gleichzeitig der Vertreter des Kirchenstaates ist, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Wenn diejenigen, die wegen der Rede nicht auf ihrem “Arbeitsplatz” im Parlament erscheinen, sondern in dieser Zeit etwas Sinnvolleres tun, mag das o.k. sein; nicht aber, wenn sie mal wieder “blau machen”. Schade ist allerdings, dass es keine Fragestunde im Bundestag mit dem Papst gibt. Man könnte Benedikt XVI. viele Fragen stellen, die nicht nur die Katholiken interessieren. Eine dieser Fragen wäre, warum die Staatsbilanzen des Vatikans nicht veröffentlicht werden und das Vermögen des Vatikanstaats in der Öffentlichkeit nicht bekannt gemacht wird. Es wird wahrscheinlich wesentlich höher sein, als alle bekannten Schätzungen und man fragt sich schon, warum die Kirche ein so großes Vermögen haben muss. Vielleicht könnte man wenigstens den Vermögenszuwachs durch die Goldpreisentwicklung jetzt für die Hungernden in Ostafrika gut einsetzen.

 

 

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