Wut, Streik, Chaos und Protest der Griechen gegen neues Sparpaket!

CPB | Donnerstag, 22. September 2011 - 12:25

Die EU und vor allem die Geberländer machen Druck auf Athen, denn die nächste Tranche der Griechenlandhilfe ist bald fällig. Die Griechen brauchen die EU-Hilfe sehr dringend, denn sonst bekommen die Staatsdiener und die Rentner am Monatsende kein Geld. Es fahren keine Busse, keine U-Bahn, keine Straßenbahn und keine Taxis! Die Fluglotsen streikten für vier Stunden und auch die Angestellten der Stadt und die Lehrer blieben der Arbeit fern. Durch den Ausfall aller öffentlichen Verkehrsmittel gab es Chaos auf den Straßen, denn die nicht streikenden Arbeitnehmer wollten zu ihren Arbeitsplätzen. Zu den Streiks war es wegen der Sparmaßnahmen der Regierung gekommen, die ein neues Sparpaket von etwa 6 Milliarden EURO beschlossen hatte, in dem auch die Entlassung von etwa 30.000 Staatsdienern angekündigt wurde. Die Gewerkschaften haben bereits die nächsten Streiks im öffentlichen Dienst für den 5. Oktober und einen Generalstreik in ganz Griechenland für den 19. Oktober geplant.

Streiks der Griechen führen direkt in die Pleite!

Die Troika aus EU, IWF und EZB verlangt von der griechischen Regierung einen noch härteren Sparkurs, damit wieder Geld fließt. Die Arbeitslosigkeit in Griechenland hat stark zugenommen und viele Menschen können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Die jetzt angekündigten Sparmaßnahmen treffen ganz besonders die Rentner und die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Alle Renten über 1.200 EURO sollen um 20% gekürzt werden. Es wurde die Kündigung von etwa 30.000 Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst beschlossen, die bis Ende des Jahres erfolgen soll. Die Menschen bekommen danach ein Jahr Überbrückungsgeld und müssen bis zu diesem Zeitpunkt einen neuen Job gefunden haben, was für die Mehrzahl der Entlassenen unmöglich sein wird. Auch die Steuern für die kleinen Leute wurden erneut erhöht, denn der Steuerfreibetrag wird von aktuell 8.000 auf 5.000 EURO pro Jahr reduziert. Trotz allem Verständnis für die Wut der Griechen, sollten die Gewerkschaften jetzt nicht zu Streiks aufrufen, denn die Streiks der Griechen machen die Situation nur noch schlechter und führen direkt in die Pleite! Die Griechen sollten sich bemühen das Beste aus der Situation zu machen, sich anzustrengen und Ruhe zu bewahren. Es ist ähnlich, wie bei der Goldsuche. Wer nach einem größeren Schatz sucht, läuft die Gefahr, dass er die kleinen Nuggets dadurch wieder zuschüttet…

 

 

 

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