In welchen Goldminen ist das meiste Gold?

CPB | Freitag, 23. September 2011 - 11:14

Die größten und ertragsreichsten Fundstätten für Gold sind die Goldminen in Südafrika. Das Land am “Kap der guten Hoffnung” an der Südspitze des schwarzen Kontinents fördert pro Jahr etwa 250 Tonnen Gold. Die weltweit größte Goldmine dort ist das Witwaterstrand-Goldfeld mit einer Gesamtfördermenge von ca. 40.000 Tonnen. Es werden ständig neue Goldminen gesucht und der mögliche Ertrag wird durch umfangreiche Untersuchungen des Gesteins ermittelt. Auch in den letzten Jahren wurden immer wieder neue Goldminen entdeckt. Bei einer gleichbleibenden Fördermenge pro Jahr ist man 1996 noch von einer Goldreserve von etwa 19.000 Tonnen ausgegangen und 2009 wurde von der United States Geological Survey (USGS) für Südafrika eine Reserve von ca. 31.000 Tonnen genannt. Die nächstgrößten Förderländer sind China mit 275 Tonnen jährlich, Australien mit 246 Tonnen, die USA geben 238 Tonnen als Fördermenge an, gefolgt von Peru 170 t, Russland 157 t und Indonesien 118 t.

Gold ist über den ganzen Erdball verteilt!

Die großen Goldminen gibt es nicht überall, aber kleine und größere Goldfunde gibt es weltweit. Man schätzt inzwischen insgesamt fast 20.000 Fundstellen auf der Erde, wobei etwa 50 % der Fördermenge aus Südafrika, China, Australien, USA und Russland kommt. Das Edelmetall wird als Gold-Erz, also Gestein mit Goldanteilen, gewonnen. Bei einer oberflächennahen Goldader gibt es den Tagebau, aber in den meisten Goldminen wird das teure Edelmetall tief in der Erde abgebaut. Die tiefsten Bergwerke in Südafrika betreiben den Goldabbau bis auf 4.000 Meter Tiefe und es gibt Planungen die Goldgewinnung bis auf 5.000 unter der Erdoberfläche fortzusetzen.

Wo bleibt das ganze Gold?

Schätzungen besagen, dass etwa 155.000 Tonnen Gold bis heute insgesamt gefördert worden sind. Da das Gold fast nicht verbraucht wird, wird der Goldbestand derzeit auf ca. 153.000 Tonnen eingeschätzt. 79.000 Tonnen, das entspricht ca. 51 % des weltweiten Gold, ist in Schmuck verarbeitet worden, etwa 18% vom Goldbestand, das sind ungefähr 28.600 Tonnen, besitzen die Banken, wobei der größte Teil davon bei den Nationalbanken der Länder liegt. Zu Goldbarren und Goldmünzen für den privaten Anleger sind etwa 25.000 Tonnen (16 %) verarbeitet worden, 18.000 t, das sind 12 %, befinden sich in Kunstgegenständen und 3 % der Gesamtfördermenge sind in der Industrie und beispielsweise für Zahngold verwendet worden.

 

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