Für den Goldpreis gibt es nur noch eine Richtung!

CPB | Samstag, 22. September 2012 - 14:26

Jetzt hat die Goldpreisentwicklung richtig Fahrt aufgenommen und kleine Zurücksetzer muss der Goldanleger einfach kommentarlos hinnehmen. Der Goldpreis hat nach den jüngsten Entscheidungen der Notenbanken jetzt nur noch eine Richtung – nach oben!

Die Großbanken heben die Prognose für den Goldpreis an!

Die sonst eher zurückhaltenden Kommentare der Großbanken sehen plötzlich euphorisch aus, wenn man sich die Goldpreisprognosen der Gold Analysten jetzt anschaut. Das Handelsblatt berichtet jüngst, dass den Gold Analysten der Deutschen Bank kurzfristig einen Goldpreis bei 2.000 Dollar je Feinunze sehen und die Bank of America geht von einem Goldpreis bis Ende 2014 von 2.400 Dollar aus. Diese beiden renommierten großen Geldinstitute sind mir ihren Meinungen nicht allein, denn viele andere Gold Analysen von namhaften Gold Analysten aus den letzten Jahren werden jetzt der Wahrheit ein Stück angenähert. Ob der Goldpreis von den Notenbanken manchmal vorsätzlich gedrückt worden ist, ist  noch nicht wirklich sicher, aber immerhin haben die Entwicklungen der letzten Tage und Wochen dazu geführt, dass die Aussagen den Notenbanken den Goldpreis von der Leine gelassen haben. Die einzelnen Faktoren, die für die Goldpreisentwicklung gesorgt haben, kann man leider nicht getrennt im Hinblick auf die Goldpreisentwicklung bewerten, denn  das Zusammenspiel einiger Fakten hat zu den neuen Höchstkursen für Goldbarren geführt und wenn die Gold Analysten der großen Banken richtig liegen, wird es nach dem Allzeithoch für den Goldpreis in Euro auch in absehbarer Zeit ein Allzeithoch für den Goldpreis in US-Dollar geben.

Das Bundesverfassungsgerichts-Urteil hat dem Goldpreis geholfen!

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über den Europäischen Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt hat der Goldpreisentwicklung extrem genützt. Nicht nur der Goldpreis, sondern auf der Silberpreis sind nach der Entscheidung am 12. September angesprungen. Trotzdem ist das Urteil des höchsten deutschen Gerichts nicht frei von Kritik, denn die Begrenzung auf die Haftungssumme von 190 Milliarden Euro haben die Verfassungsrichter zwar festgeschrieben, aber diese Auflage an die Regierung ist reine Makulatur, denn schon jetzt wird aus Regierungskreisen betont, dass der ESM zwar mit 190 Milliarden durch den Bundestag und jetzt auch durch das Verfassungsgericht gedeckelt ist, aber diese Haftungsbegrenzung hat nichts mit den Aufkäufen von maroden Staatsanleihen der EZB zu tun. Wenn alle EU-Mitgliedsstaaten ihren Verpflichtungen für die Finanzierung der EZB nachkommen,  bleiben für den Steuerzahler in Deutschland 27% der Ausfälle der EZB erhalten. Sollten unter den zur Mithaftung verpflichteten Ländern einige wegen Staatspleiten ausfallen, wird der deutsche Anteil und der Anteil der seriös haushaltenden Länder entsprechend größer.

Die FED hat der Goldpreisentwicklung extrem geholfen!

Die schon lange erwartete weitere Lockerung des Geldmarktes durch die US Notenbank FED hat jetzt dem Goldpreis extrem geholfen und die Gold Rallye in Gang gesetzt. Es war keine allgemeine Ankündigung wieder Staatsanleihen aufzukaufen, sondern eine konkrete Maßnahme von monatlich 40 Milliarden US-Dollar und das auf unbestimmte Zeit, die für die Goldpreisexplosion sorgte. Die unbefristete Verlängerung der Niedrigzinsphasen hatte keinen Experten mehr gewundert, aber die Größenordnung des QE 3 war schon eine Zugabe, die man auf den Edelmetallmärkten sofort merkte. Die Quantitative Lockerung QE 3 als unbefristete Maßnahme mit 40 Milliarden Dollar monatlich, die bis zur Verbesserung der Situation auf dem US-Arbeitsmarkt erfolgen soll, kann man ohne Zweifel auch als endgültige Initialzündung für den US-Wahlkampf begreifen und eine Unterstützung für Obama.  Die Notenbanker um Ben Bernanke behalten sich vor, das Programm bis zu einer erkennbaren Verbesserung der Arbeitsmarktdaten zur fahren und das wird sicher bis nach den Wahlen in den USA so bleiben.

USA drucken kräftig Geld und erhöhen die Schulden!

Der FED Präsident erweiterte die Null-Zins-Politik der Notenbank bis Mitte 2015 um weitere 6 Monate. Man muss sich fragen, wenn die 40 Milliarden pro Monat den Arbeitsmarkt  nicht verbessern, werden dann die Notenbanker den  Betrag erhöhen und den Markt mit vielleicht 60, 80 oder gar 100 Milliarden US-Dollar pro Monat fluten? Die Preise für Edelmetall, insbesondere für Gold und Silber haben den QE 3 bereits umgesetzt und steigen. Das wird erfahrungsgemäß auch in den nächsten Monaten so anhalten. Gleichzeitig wird der Dollar geschwächt und der Goldpreis in Euro ständig neue Allzeithochs melden. Das ist gut für alle Goldanleger, die das Gold in Euro bezahlt haben und zu Zeiten den Goldankauf getätigt haben, in denen das Kursverhältnis Dollar/Euro noch wesentliche anders war.

Auch die Bank of Japan flutet die Finanzmärkte mit Geld!

Der Schuldenstand in den großen Industrieländern am BIP gemessen ist in Japan am höchsten. Er ist fast dreifach so hoch, wie der Schuldenstand in Deutschland und hat auch mehr als die zweifache Höhe der Staatsschulden in den USA. Nicht nur die FED erhöht die Schulden weiter fröhlich, sondern auch die Japaner drucken weiter kräftig neue YEN. Jetzt müssen die Investoren, Anleger und Sparer fürchten, dass die massiven Geldzuflüsse in den USA und in Japan den Geldwert langfristig zerstören. Das heißt ganz dann ganz einfach Inflation. Obwohl Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), keine Summen genannt hat, so hat er trotzdem mit seinem neuen Ankaufprogramm für marode Staatsanleihen auch im Euroland die Gelddruckmaschine angeworfen. Die Beschlusslage der EZB ist, dass Anleihenkäufe von Euro-Krisenländern notfalls in unbegrenzter Höhe aufgekauft werden. Taktisch ist die Aussage „unbegrenzte Höhe“ sicher im Hinblick auf die Spekulanten richtig, aber man darf sich als Steuerzahler, Sparer, Anleger und Investor nicht ausmalen, wenn wirklich nicht nur die Griechen, die Spanier, Portugiesen, Iren, sondern auch Italiener, Franzosen und Belgier und dazu einige der neuen EU-Länder im Osten in Probleme kommen.

 

Goldprognosen großer Banken!

Deutsche Bank                               2.000 Dollar je Feinunze            kurzfristig

Bank of America                            2.400 Dollar je Feinunze            Ende 2014

Unicredit                                        neues Allzeithoch in $                  3. Quartal 2013

Commerzbank                               neues Allzeithoch in $                  1. Quartal 2013

 

Aktuelle Goldpreisentwicklung optimistisch!

Der US-Dollar bleibt erstaunlicherweise im Moment relativ stark. Das wird sich nach Meinung der Experten allerdings bald ändern. Der Goldkurs zeigt keine Schwäche und bleibt auch von technischen Korrekturen im Moment unberührt. Jetzt warten die Charttechniker auf die Hürde bei 1.800 Dollar je Feinunze, die eine nicht einfache Schwelle für die weitere Goldpreisentwicklung zu sein scheint. Auch die Gold Spekulanten sind sehr positiv gestimmt, denn der COT Report zeigte den größten Optimismus seit über einem Jahr. Die Anzahl der Gold Futures stieg um 3,9% auf 478.609 Kontrakte und die Optimisten bei großen und kleinen Spekulanten erhöhten ihre Netto-Long-Positions um weitere 5,3%. Die Unterschiede zwischen den Kleinspekulanten (Non-Reportables) und den Großspekulanten (Non-Commercials) waren in der vorigen Woche nicht sehr markant. Weil die Widerstände bei 1.775 Dollar nicht im ersten Anlauf geknackt wurden und die Hürde von 1.800 US-Dollar als sehr stark angesehen wird, hört man jetzt zwar schon wieder die ersten Unkenrufe nach einem möglichen technischen Rücksetzer und Gewinnmitnahmen. Es ist anzunehmen, dass der Goldpreis selbst nach einem kleinen Dämpfer in einem der nächsten Anläufe die Widerstände hinter sich lassen wird, denn die Zeichen der Notenbanken sind im Hinblick auf die weitere Erhöhung der Geldmenge und die drohende oder gewollte Inflation eindeutig.

 

 

 

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