Aktuelle Nachrichten zum Thema Gold aus der 1. Kalenderwoche 2012!

CPB | Montag, 9. Januar 2012 - 12:21

Nachrichten zum Thema Gold gibt es täglich und Meldungen, bei denen es um den Goldpreis und die Goldpreisentwicklung 2012 geht, wechseln so schnell, dass man mit der Berichterstattung kaum noch nachkommt. Die Bullen werden zu Bären und wenn die Bären in den Spiegel schauen, sehen sie schon wieder das Spiegelbild eines Bullen. Wir haben für Sie einen Auszug aus den Nachrichten der vergangenen Tage zusammengestellt. Aktuelle News über die Goldpreisentwicklung und Meldungen aus aller Welt, die sich mit Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Goldankauf, Goldverkauf und Goldfunde befassen.

Der Goldkurs über 1.600 Dollar macht die Analysten glücklich!

Der vierte Tagesgewinn in Folge löste bei den Analysten wieder eine optimistische Stimmung aus und auch heute ist der Goldpreis noch im “grünen Bereich”. Der Wochengewinn lag immerhin bei 5,2%. Eine Bloomberg-Umfrage belegte sogleich die positive Stimmung am Goldmarkt, denn die Chancen auf Kursgewinne beim Gold haben sich nach Meinung der Analysten wieder verbessert. Von den 22 befragten Gold-Experten tippten für diese Woche immerhin 10 auf weiter steigende Goldpreise und 5 Profis hielten sich mit ihrer Meinung zurück. Das ist nach Presseberichten die optimistischste Einschätzung seit Anfang Dezember 2011.

Liegt der Tiefpunkt Gold liegt hinter uns?

Diese Meinung vertreten mindestens die Analysten der Citygroup nach einem Bericht des Bankhauses Vontobel. Sie prognostizieren zwar zunächst ein Wiedersehen nahe dem vor kurzem gesehenen Tiefststand bei etwa 1.550 Dollar, aber sehen dann einen rasanten Kursanstieg bis 2.400 US-Dollar je Feinunze. Sie halten sich – wie üblich – die andere Tür auch offen und stehen zu dieser Meinung nur, wenn es keinen Kurs unter 1.535 Dollar zu verzeichnen gibt.

Goldpreis 2012 über 2.000 Dollar?

Die Experten von Barclays Capital rechnen damit, dass der Goldpreis im Jahr 2012 die 2.000-Dollar-Schallmauer durchbrechen wird. Sie rechnen zwar noch mit Kursen bei 1.400 $, aber einen Durchschnittspreis für das gelbe Edelmetall von immerhin 1.875 Dollar im Jahr 2012. Die Goldrallye 2012 kann nach Meinung Barclays nur durch eine stark sinkende Nachfrage nach physischem Gold verhindert werden und die ETF- Bestände müssten fallen. Die Credit Suisse unterstützt eine positive Goldpreisentwicklung, denn sie geht davon aus, dass sich wegen der geringen Zinsen viele Menschen im neuen Jahr für einen Goldankauf entscheiden.

Auch Postbank und Commerzbank sehen höheren Goldpreis!

Auch die Goldexperten der Commerzbank und der Postbank sehen den Preis für Goldbarren im Jahr 2012 bei 1.850 bis 1.900 US-Dollar pro Feinunze. Die Argumentation für die Goldpreisentwicklung reicht von Krisenwährung bis sicherer Hafen. Man ist der Meinung, dass der Kursverlust seit September nur eine “saisonale Schwäche” war und sich der Goldpreis aktuell auf einem historisch hohen Niveau stabilisiert hat.

Indien reduzierte Goldimport 2011 um über 8%!

Die Inder haben im ersten Halbjahr 2011 ihre Goldreserven aufgestockt und in Goldbarren und Goldmünzen investiert. Im letzten Quartal 2011 wurde nur noch etwa die Hälfte Gold im Vergleich zum Vorjahr importiert. Trotzdem hat Indien im Jahr 2011 noch über 870 Tonnen Gold importiert. Der gefallende Import wurde mit dem Argument begründet, dass viele Inder den Goldankauf im Jahr 2011 vorgezogen haben, weil sie später mit weiter steigenden Goldpreisen gerechnet hätten.

Sri Lanka erhöht den Goldimport drastisch!

Sri Lanka, die älteren Leser kennen den Inselstaat vor der Südspitze Indiens noch als Ceylon, hat im Gegensatz zu den Indern im Jahr 2011 die Goldreserven erhöht. Inder und Ceylonesen lieben das gelbe Edelmetall sehr. Sie haben im vorigen Jahr für umgerechnet etwa 600 Millionen Dollar Gold gekauft, das entspricht ungefähr der siebenfachen Menge im Vergleich zu 2010, als es noch gut 80 Millionen US-Dollar waren, die in den sicheren Hafen Gold investiert wurden.

Indischer Goldschmuck soll sicherer werden!

Bisher sind Kennzeichnungen auf Goldschmuck in Indien nur eine freiwillige Sache. Die indische Regierung will jetzt eine Kennzeichnungspflicht für Goldschmuck einführen, die eine Angabe des Feingehalts, wie das bei uns üblich ist, vorschreibt. Das Wall-Street-Journal hat in Erfahrung gebracht, dass es um eine Zertifizierung geht, die von den Herstellern verpflichtend übernommen werden muss. Die Gesetzesvorlage ist zwar noch nicht durch das Parlament gegangen, aber man rechnet fest mit einer Umsetzung. Wie die Zertifizierung vorgenommen werden soll, ist noch nicht öffentlich geworden. Man geht jedoch unter Goldhändlern in Indien davon aus, dass durch mehr Sicherheit für Goldschmuck die Nachfrage steigen wird.

Alte Goldmünzen in der Uckermark gefunden!

Ein Acker in Brandenburg hat sein Geheimnis im November öffentlich gemacht. Er gab 8 alte Goldmünzen mit einem Gewicht von jeweils etwa 4,4 Gramm purem Gold frei. Es handelt sich bei diesem spektakulären Goldfund nach Auskunft der Archäologen um Solidi, die in Konstantinopel, Rom und von germanischen Königen geprägt wurden. Auf der Vorderseite zeigen die Münzen die Herrscher aus dieser Zeit und auf der Rückseite eine Figur der Viktoria mit Kreuz, einen Spruch und die Prägestätte. Solidi stammen aus der Zeit der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert und man geht davon aus, dass die Münzen seit etwa dem Jahr 550 im Boden gelegen haben. Der Fundort ist ein Acker bei Biesenbrow in der Uckermark. Diese Gegend war zu dieser Zeit ohne nennenswerte Ansiedlungen fast menschenleer. Die Germanen waren bereits nach Süden gezogen und die Slawen in dem Gebiet noch nicht angekommen. Nicht nur die Archäologen waren begeistert, sondern natürlich auch alle Numismatiker.

Gibt es doch einen byzantinischen Goldschatz in der Gegend?

In den Jahren von 1840 bis 1885 waren immer mal wieder einzelne Solidi in der Gegend gefunden worden. Die Fachwelt diskutierte das Thema eines größeren byzantinischen Goldschatzes, der mindestens 200 Goldmünzen dieser Art enthalten soll. Der jetzige Fund ist innerhalb eines großen Forschungsprojektes gemacht worden, der sich mit dem Goldschatz aus Byzanz befasst. Ein alter Schulmeister soll im 19 Jahrhundert ermittelt haben, dass sich der verstreckte Goldschatz im Raum Hintermühle in der Nähe von Biesenbrow befinden muss. Innerhalb des Forschungsprojekts hat man alle verfügbaren Unterlagen zusammengetragen und durch Metallsonden ist man jetzt auf den ersten Fund gestoßen. Ob diese vier Goldmünzen noch zu einem größeren Goldschatz führen, ist noch unklar.

Die Suche nach dem Goldschatz aus dem 5. Jahrhundert!

Historiker vermuten, dass der Goldschatz ursprünglich dem Merowingerkönig Theudebert gehörte, der zwischen 533 und 548 regierte.  Im 5. Jahrhundert herrschten die Germanen in Thüringen, die ihr Einflussgebiet bis in den heutigen Nordosten Deutschlands hatten. Die Thüringer verloren 531 die Schlacht bei Unstrut gegen die Merowinger aus dem Frankenreich. König Herminafried floh und wurde durch Versprechungen ins Frankenreich gelockt, wo man ihn in Zülpich im Rheinland von einer Burgmauer in den Tod stürzte. Dieser Sturz fand im Gespräch mit Theudebert statt und man kann davon ausgehen, dass Theudebert selbst oder jemand aus seinem Gefolge den Thüringerkönig ermordet hat. Thüringen wurde danach eine fränkische Provinz. Kriegerische Auseinandersetzungen fanden jedoch noch Jahrzehnte danach statt und man geht davon aus, dass der Goldschatz während dieser Kriegswirren vergraben wurde.

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