Gold als Sicherheit in der Krise!

CPB | Montag, 10. Juni 2013 - 08:00

Die Goldpreisentwicklung wurde wieder einmal durch Wirtschaftsdaten aus den USA gestoppt. Nachdem der Goldpreis die wichtige Marke von 1.400 US-Dollar je Feinunze überschritten hatte, kam die Nachricht von den nun wirklich nicht bedeutend verbesserten Arbeitsmarktdaten in den USA und schon kam die Angst der Goldinvestoren wieder auf, dass durch die geringfügige Erholung der Daten aus den USA die FED die Märkte mit etwas weniger Geld fluten könnte. Mit einem Gold Tagesverlust von ca. 2,2 Prozent fiel der Preis für Goldbarren wieder unter 1.390 Dollar. Der Silberpreis hatte unter diesem Druck noch erheblicher Federn lassen müssen und verlor sogar etwa 4,4 Prozent. Die Volatilität des Goldpreises bleibt weiter bestehen und die Goldpreisentwicklung wird immer wieder durch das Bauchgefühl der Goldanleger, wie auch vor allem durch die Angst der Goldspekulanten, von seinem inzwischen hoffnungsvollen Trend in den Keller gedrückt. Bei prozentual gleichbleibender Arbeitslosigkeit von ungefähr 7,5 Prozent war die Meldung der Arbeitsmarktdaten zwar nicht wirklich ein Dammbruch und eine Umkehr der wirtschaftlichen in den USA, aber die Angst der Investoren vor einem erneuten Goldcrash sitzt bei den Investoren noch sehr tief. Aber nicht nur in den USA, sondern auch in Europa ist nicht alles Gold, was glänzt. Der Euro ist nach wie vor durch die enormen Schulden vieler Euroländer gefährdet und jeder Anleger sollte sich genau anschauen, wie und wo er sein Geld anlegt. Für Sparer, Anleger und Investoren stellt sich noch immer die Frage, wie lange die EZB, die EU und der IWF die Pleiteländer in Europa noch stützen können. Was passiert, wenn die Geldhähne der EU abgedreht werden?

Die Risiken für den Euro sind sehr hoch!

Nach einem Bericht des Handelsblatts stehen angeblich zwar noch immer 69 Prozent hinter dem Euro und nur 27 Prozent der Befragten wollen zu D-Mark zurück. Kennen diese 69 Prozent wirklich die Lage oder lassen sie sich von der Einschläferungstaktik der Politik beeinflussen? In vielen Gesprächen kann man feststellen, dass sich eine große Anzahl der Menschen sorgen um den Bestand der Währung machen und die zur Absicherung der Banken und Länder bereitgestellten Bürgschaften und Hilfezahlungen machen vielen Bürgern inzwischen große Angst um ihre Spargroschen. Die Skepsis nimmt täglich zu, wenn wieder einmal Zahlungen durch die EU freigegeben werden und die Welt kann verfolgen, dass es mit Griechenland nicht besser wird und in Spanien steigt die Arbeitslosigkeit der jungen Generation ständig. Angesichts der in Zypern erstmalig vorgeführten Maßnahme, dass nicht nur die Anteilseigner von Banken bei einer Insolvenz zur Kasse gebeten werden, sondern auch Sparer und Anleger enteignet werden, kann man das Ergebnis der Meinungsumfrage kaum nachvollziehen.

Wie geht die Entwicklung in den Krisenstaaten weiter?

In Griechenland wird das Volk bald mehr und mehr auf die Barrikaden gehen und es wird höchstwahrscheinlich zu weiteren Unruhen kommen. Die Hilfspakete der EU, der EZB und des IWF kommen fast ausschließlich bei den Banken an und halten den nicht funktionierenden, zu teuren Staatsapparat am Laufen. Die armen Leute haben von diesen Aktionen nichts. Sie werden mehr und mehr die weiteren Sparmaßnahmen spüren und die Arbeitslosigkeit wird nicht abnehmen. Spanien ist mit seiner Immobilienblase noch bei weitem nicht fertig. Es soll noch für etwa 300 Milliarden Euro Geld in Bauruinen stecken, deren Fertigstellung nicht gesichert ist. Wenn diese Kredite nicht mehr bedient werden können, kann es dazu kommen, dass einige Banken in Spanien noch einmal in richtige Schwierigkeiten geraten und andere Banken in Europa möglicherweise mitreißen. Auch in Italien ist noch nicht viel gewonnen. Ob es die neue Regierung schafft das Ruder herumzureißen, ist noch nicht sicher. Die Renten in Italien können keine Kürzungen vertragen, denn sie haben mit einem Rentenniveau beispielsweise in Deutschland nichts zu tun. Auch die Arbeitslosenzahlen in Italien sind nicht mit Optimismus zu betrachten und man kennt auch die Italiener dafür, dass sie gerne mal auf die Straße gehen und ihren Unmut äußern. Die Franzosen haben den Sozialisten Hollande zum Staatspräsidenten gewählt und damit einen großen Fehler gemacht. Die durch Hilflosigkeit und Planlosigkeit der französischen Regierung geprägte Politik wird das Land in den Ruin treiben. Die Staatsausgaben in den Krisenländern werden nur bedeutungslos reduziert und durch die gleichzeitig schwächeren Einnahmen durch den wirtschaftlichen Abschwung wird das Defizit immer größer. Millionen junge Menschen sind in den genannten Ländern schon jetzt arbeitslos und wenn die Länder weitere Sparmaßnahmen bei den kleinen Leuten vornehmen und nicht wirkliche Reformen anpacken, wird das Leid der Bevölkerung in einigen Ländern der Eurozone noch zunehmen. Sollte es nach Griechenland, Irland, Portugal und Zypern auch in Spanien, Italien und Frankreich zu einem finanziellen Kollaps kommen, ist der Euro nicht mehr zu retten. Auch die deutsche Wirtschaft wird unter der geringeren Kaufkraft in einigen Ländern in Europa noch leiden und auch die derzeit noch guten Wirtschaftsdaten und Arbeitslosenstatistiken werden sich sehr schnell verändern. Schon jetzt nimmt die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse ständig zu und die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld 1 und ALG 2 (Hartz IV) wird dramatisch steigen. Einige Automobilhersteller leiden bereits unter Absatzproblemen und es wird möglichweise speziell in dieser Branche noch schlimmer kommen. Irgendwann wird auch Deutschland unter dem Druck der Pleiteländer in der EU leiden müssen und es wird zwangsläufig zu einer höheren Inflationsrate kommen müssen, um die Schuldenberge nicht noch weiter wachsen zu lassen.

Sichere Geldanlagen, wie Gold, schützen vor dem Verfall des Euro!

Wer ein kleines oder auch größeres Vermögen angespart hat, sollte sich wegen der aktuellen Risiken ganz genau überlegen, wie das Geld vor einem Verfall des Euro gesichert werden kann. Auf jeden Fall gehören auch Gold und andere Edelmetalle ins Depot. Anleger sollten sich nicht von den derzeitig schwächeren, volatilen Goldpreisen verleiten lassen ihr Gold zu verkaufen. Im Gegenteil; wer noch nicht den empfohlenen Anteil Goldbarren im Portefeuille hat, müsste darüber nachdenken, bei den jetzigen Goldpreisen Gold zu kaufen. Neben Goldbarren sind natürlich Immobilien in sehr guten Lagen eine interessante Anlagemöglichkeit. Man muss allerdings sehr schnell zugreifen, wenn man ein geeignetes Anlageobjekt gefunden hat, denn der Immobilienmarkt boomt und die Immobilienpreise steigen.

Neben Gold und wirklich guten Immobilien gibt es natürlich auch noch andere empfehlenswerte Geldanlagen in der Krise. Welche anderen Geldanlagen Sie vor dem Eurocrash schützen, erfahren Sie in einem der nächsten Artikel auf dieser Website.

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