Gold und andere werthaltige Geldanlagen als Sicherheit!

CPB | Montag, 17. Juni 2013 - 08:00

In der vorigen Woche hatten wir über die Goldpreisentwicklung berichtet und über Gold und andere werthaltige Geldanlagen als Sicherheit in der Krise. Neben Goldbarren und Goldmünzen als Anlagegold, hatten wir bereits Immobilien in einer sehr guten Lage als Möglichkeit beschrieben, sein kleines oder größeres Vermögen sicher durch die Krise zu bringen und bei einem Eurocrash einen nachhaltig sicheren Wert zu behalten. Der Euro hat die Krise noch lange nicht überwunden, denn die einige große Volkswirtschaften in Europa stehen vor dem Abgrund. Deutschland, die Niederlande, Finnland und Österreich können die Lasten der Eurorettung auch nicht alleine stemmen. Was hilft eine Lastenverteilung in Europa, von der Deutschland im Moment 27 Prozent übernehmen muss, wenn andere größere Länder, die nach den Verträgen auch einen Anteil der Last tragen sollen, wenn diese Ländern selbst derartig unter Druck geraten, dass sie ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Zu diesen Ländern könnten in Zukunft Spanien, Italien und sogar auch Frankreich gehören. Der Euro ist für viele Länder in Europa mit einer schwachen Volkswirtschaft und einem zu hohen Staatsanteil einfach zu teuer.

Das Kapital und der Wert beim Gold ist das Vertrauen!

Gold wird im Prinzip schon immer als Währung gesehen, die sicherer als Papiergeld ist und Gold konnte auch über viele Jahrhunderte als Ersatzwährung das Papiergeld ersetzen. Bei Papiergeld ist eine Abwertung durch Inflation völlig normal und aus diesem Grund kann in Krisenzeiten das Vertrauen zum Papiergeld verloren gehen. Diese Entwicklung hat es beim Gold noch nicht gegeben. Die Goldpreisentwicklung hatte zwar noch nie eine so starke Performance, wie man das in den letzten 40 Jahren erlebt hat, aber eine positive Wertentwicklung bei der Geldanlage in Goldbarren und Goldmünzen hat es schon immer gegeben. Das Vertrauen in den endlichen Rohstoff Gold war stets da und auch in Zeiten einer größeren Volatilität beim Goldpreis ist bisher das Grundvertrauen in das gelbe Edelmetall erhalten. Gold wir zur Absicherung von Währungen eingesetzt und dafür langfristig sein Geld vor der Abwertung zu schützen. Das sind die wichtigsten Gründe, warum man in Gold investiert. Durch die enorme Goldpreisentwicklung in den letzten Jahren ist Gold zusätzlich zum Spekulationsobjekt geworden und der Goldpreis wird leider vielfach von Goldspekulanten beeinflusst. Die Goldnachfrage wird daher sehr wesentlich durch die Verwendung als Finanzanlage gestützt und weniger durch den Bedarf in der Verarbeitung oder in der Industrie. Nur relativ geringe Mengen der Fördermengen von Gold pro Jahr werden beispielsweise für die Herstellung von Goldschmuck, für Gold im Bereich des Zahnersatzes und in der Elektronikindustrie genutzt. Die Preisbildung beim Gold wird daher nicht durch das Angebot und die Nachfrage von Gold durch den wirklichen Bedarf in bestimmten Industriezweigen gebildet, sondern vor allem durch das Interesse der Sparer, Anleger, Investoren und Trader. Gold wird über viele Jahrhunderte als wertvoll angesehen und diese Einschätzung hat sich auch heute noch nicht sehr geändert.

Welche Geldanlagen, außer Gold, genießen auch Vertrauen?

Sehr geringes Vertrauen kann man leider heute den Papierwährungen entgegenbringen, denn durch die Flutung der Märkte mit neuem Geld und den Aufbau der Schuldenberge der Staaten in unermessliche Höhen, wird die Werthaltigkeit des Papiergeldes ständig abnehmen. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der Euro zusammenbricht. Die Gründe für diese hohe Verschuldung in der Welt sind einerseits die zu hohen Kosten der Staatsapparate und auf der anderen Seite natürlich insbesondere die staatliche Verschuldung als wirtschaftspolitisches Mittel. Diese Verschuldung wird “keynesianisch” genannt. Das keynesianische Prinzip ist das Mittel der Staatsverschuldung zur Unterstützung der Wirtschaft bei Nachfragelücken und die Bekämpfung von Rezession und Deflation. Außerdem verschulden sich seit einigen Jahre Staaten, weil sie die ausufernden Finanzsysteme retten. Banken haben zu großen Teilen ihre ursprünglichen Aufgaben verlassen und betätigten sich als Kasinobesucher, die durch hochriskante Geschäfte in Schwierigkeiten gerieten und diese Zockermentalität der Banken hat leider noch kein Ende gefunden. Die Rettung von Banken sollte man allerdings nicht alternativlos bezeichnen. Die Privatisierung von Gewinnen und die Sozialisierung von Verlusten darf nicht unser Standard werden.

Die Welt hat ca. 52.000.000.000.000 (52 Billionen) US-Dollar Schulden!

Diese Zahl stammt nicht aus einem Science-Fiction-Roman, sondern aus einem Bericht der renommierten Tageszeitung “Die Welt”. Allein mehr als 48 Billionen Dollar davon sammeln sich bei den 82 großen Volkswirtschaften dieser Welt. Man kann daraus schließen, dass der Wohlstand in den Industrieländern auf Pump entstanden ist. Die Schuldenlast trägt dabei die gesamte Bevölkerung und die großen Gewinne werden unter einer relativ kleinen Anzahl von Reichen verteilt. Diese Schuldenblase muss irgendwann einmal platzen. Aus diesem Grund ist bei der Geldanlage auf Werthaltigkeit zu achten. Gold und andere Edelmetalle sind da eine Möglichkeit und sehr gute Immobilien in absoluten Top-Lagen sind eine weitere Möglichkeit. Welche sonstigen Geldanlagen schützen aber vor dem Crash des Papiergeldes?

Wie lege ich mein Geld werthaltig an?

Bargeld auf dem Sparbuch, auf Girokonten, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten verliert wegen der geringen Zinsen in jedem Jahr an Wert. Nur einzelne, sehr langfristige Festgeldkonten schaffen es bei einzelnen Banken noch die Inflationsrate halbwegs abzudecken. Auch die aus heutiger Sicht noch sicheren Staatsanleihen sind nicht mehr in der Lage den Geldwertverlust auszugleichen und es gab bereits Anleihen von Ländern mit einer sehr guten Bonität, für die Anleger sogar noch einen kleinen Zins draufzahlen mussten. Aus diesem Grund ist die Geldanlage in Sachwerte heute eine gute Empfehlung.

  1. Gold und andere Rohstoffe!

Die Gründe, warum mein einen Teil seines Vermögens in Gold, andere Edelmetalle und Rohstoffe anlegen sollte, haben wir ausführlich beschrieben.

  1. Sehr gute Immobilien in Top-Lagen!

Wir hatten bereits beschrieben, dass nur drei Dinge bei einer Investition in eine Immobilie wichtig sind, nämlich die Lage, die Lage und die Lage. Es gibt auch die Möglichkeit sich an einem sehr guten geschlossenen Immobilienfonds zu beteiligen, aber der sollte zuvor exakt überprüft werden.

  1. Richtige Unternehmensanleihen!

Wer eine Rendite über der Inflationsrate erzielen möchte, sollte sich nach Unternehmensanleihen von wirklich guten Unternehmen umschauen. Es gibt weltweit eine begrenzte Anzahl von Unternehmen, die aus heutiger Sicht praktisch kein Emittentenrisiko beinhalten, also mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht in die Pleite schlittern können.

  1. Sehr gute Aktien von (fast) krisensicheren Unternehmen!

Es gibt Analysen von Finanzexperten, die Unternehmen auch nach der Krisensicherung bewerten. Es gibt sogar weltweit agierende Unternehmen, die in der Krise zu Gewinnern werden. Wir wollen hier keine konkreten Tipps für die Geldanlage geben und bestimmte Aktien nennen, sondern möchten jeden Anleger nur anregen über die genannten Argumente nachzudenken und sich selbst ein Bild von sehr gute Aktien zu machen.

  1.  Absicherung vor dem Börsencrash!

Man kann nicht nur durch steigende Kurse Gewinne machen, sondern auch durch fallende Börsenkurse. Aus diesem Grund sollte man einen Teil seines Vermögens zur Absicherung vor einem zu schnell kommendem Börsencrash, gegen den man sich nicht mehr durch schnelle Verkäufe wehren kann, mit einem Short-Depot abzusichern.

 

Über die Anteile der vorgenannten Anlageklassen in einem Depot gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen der Experten und eine empfehlenswerte Depotaufteilung ist auch insbesondere von der Höhe des Gesamtvermögens abhängig und der Höhe des Einkommens. Außerdem ist die Aufteilung des Vermögens natürlich auch eine Frage der individuellen Risikobereitschaft.

 

 

 

 

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