Goldkurs tendiert seitwärts-aufwärts!

CPB | Mittwoch, 4. Juli 2012 - 09:00

Der Goldkurs hat die 1.600 Dollar-Marke deutliche hinter sich gelassen und die Suche nach den “Schuldigen” für die positive Goldpreisentwicklung ist schon wieder entbrannt. Sind es noch Nachwirkungen vom Krisengipfel in Brüssel oder haben die schwachen US-Konjunkturdaten dem Goldpreis auf die Sprünge geholfen? Alles reine Spekulation, denn wir haben schon oft darüber berichtet, dass der Goldpreis sehr oft das Gegenteil von dem macht, was man von ihm erwartet. Schon wieder gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass die FED nach den schlechten Zahlen des ISM-Einkaufsmanagerindex weitere Lockerungsmaßnahmen für die Finanzwirtschaft in den USA ankündigt. Spätestens nach den Veröffentlichungen der Arbeitsmarktdaten in die Vereinigten Staaten von Amerika am Donnerstag dieser Woche, könnte es einen weiteren Ruck für den Goldpreis geben.

Wenn die Inder heiraten, steigt der Goldpreis!

Indien war einige Jahre der größte Goldimporteur der Welt und wird wahrscheinlich in diesem Jahr von China abgelöst. Aus einem ARD Bericht war zu entnehmen, dass der Preis für Goldbarren grundsätzlich ab Anfang Juli in jedem Jahr steigt, weil die Hochzeitsaison in Indien beginnt. Die Inder sind goldbesessen. Aus dem importierten Gold wir feinster Goldschmuck für die indischen Hochzeitsgesellschaften angefertigt. Ob diese Einschätzung die Marktakteure wissen, die den Goldpreis täglich beeinflussen, weiß man natürlich nicht, aber wenn der Goldpreis jetzt steigt, kann man sehr gut behaupten, dass Goldanleger gerne viele Bräute in Indien sehen. Die Inder haben insgesamt im vorigen Jahr immerhin 933,4 Tonnen reines Gold importiert. Das ist eine Zahl des World Gold Council. Von dieser Menge Gold waren 366 Tonnen allerdings Goldmünzen und Goldbarren, was etwa 25% der Nachfrage nach Goldanlagen weltweit bedeutet.

Verkaufsverbot von Goldmünzen in Indien?

In verschiedenen Presseberichten konnte man lesen, dass die indische Zentralbank ein Verbot für den Verkauf von Goldmünzen in Erwägung zieht. Der Grund dafür ist, dass man der Meinung ist, dass die Einfuhr von Gold die indische Rupie gegenüber dem US-Dollar schwächt. Die indischen Banken haben im Vorjahr immerhin ca. 18 Tonnen Gold in Form von Goldmünzen verkauft, konnte man in einem Newsportal lesen. Die indische Zentralbank hatte bereits zu Beginn des Jahres den Handel mit Gold und  den Goldverleih verschärft, dazu die Importzölle auf Gold in diesem Jahr bereits zweimal erhöht. Der indische Finanzminister Pranab Mukherjee sagte, dass die Inder besser kein Gold kaufen sollten, sondern in Anlagen investieren mögen, die Wohlstand schaffen. Nach diesen Maßnahmen war der Goldimport in Indien sehr stark zurückgegangen und man darf nur hoffen, dass die indischen Bräute die Goldnachfrage wieder kräftig steigen lassen und der Goldkurs dadurch wieder den Weg in Richtung Norden antritt.

 

 

 

 

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