Goldpreis bleibt über 1.700 Dollar, aber wackelt!

CPB | Donnerstag, 15. November 2012 - 17:19

Die stabile Situation für den Goldpreis über der wichtigen Grenze bei 1.700 US-Dollar je Feinunze ist schon wieder “Schnee von gestern”. Der Goldpreis bleibt zwar weiterhin mit einem ordentlichen Abstand über dieser wichtigen Marke, aber sieht bereits durch einen Wackler nach unten nicht mehr sehr stabil aus. Man wird als Beobachter der Goldpreisentwicklung den Eindruck nicht los, als ob da wieder einige Großbanken den Goldpreis manipulieren. Vielleicht sind noch nicht alle Short-Positionen gedeckt und man hat vor dem nächsten Aufwärtstrend große Angst…

Die Tendenz der Goldpreisentwicklung kann durch die äußeren Umstände im Bereich der Eurozone und der Dollarflut in den USA durch die FED nicht anders sein, als nach oben. Griechenland braucht weitere Milliarden und die abwartenden und fordernden Kommentare werden bald im Nirwana verschwunden sein. Die Griechen können bald mit den nächsten Milliarden auf dem Konto erneut prassen. Es hat zwar keine Verbesserung der Situation gegeben und von den so oft zitierten Schularbeiten haben die Hellenen auch bisher nichts abgeliefert. Es scheint so zu sein, als ob es die Schularbeitenkontrolle nicht mehr gibt und auch die gute, alte Strafarbeit aus der Schule in früheren Jahren außer Mode gekommen ist.

Die Goldnachfrage ist weniger geworden!

Die Nachfrage nach physischem Gold ist in China und Deutschland im dritten Quartal 2012 gesunken, kann man einem Bericht der Financial Times entnehmen. Die Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen ist nach diesem Bericht eingebrochen, obwohl das Jahr 2012 wahrscheinlich das absatzstärkste Jahr für Gold werden wird, was es je gegeben hat. Nach Berichten des World Gold Council ist die Goldnachfrage im letzten Quartal um ca. 11 Prozent gesunken. Dieses ist allerdings nur eine Momentaufnahme und man rechnet damit, dass das Jahr 2012 trotzdem ein Rekordjahr für Gold sein wird. Das Ergebnis könnte sein, dass in diesem Jahr das meiste Gold seit 1964 verkauft wurde. Um ein Rekordergebnis zu erreichen, müsste das vierte Quartal nur eine Goldnachfrage von ca. 100 Tonnen bringen, um bereits das Vorjahr zu überflügeln. Bei über 1.000 Tonnen pro Jahr wird ein Goldverkauf von ca. 100 Tonnen in einem Quartal sicher kein Problem sein.

ETCs und ETFs weiter gefragt!

Die Nachfrage nach physischem Gold ist in den deutschsprachigen Ländern im dritten Quartal um ca. 30% gesunken und auch in den USA und beispielsweise in der Türkei wurden weniger Goldbarren und Goldmünzen gekauft. Im Wertpapierbereich sind es aber die ETFs und ETCs, die weiterhin einen Aufschwung erleben. Diese Papiere sind mit physischem Gold besichert und daher mit einer direkten Investition in Goldbarren oder Goldmünzen als Anlagegold vergleichbar.

 

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