Goldpreis fällt unter 1.600 US-Dollar!

CPB | Donnerstag, 21. Februar 2013 - 08:00

Die Schmerzgrenze für den Goldpreis bei 1.600 Dollar je Feinunze hat dem Druck von oben nicht standgehalten. Der Preis für Gold rutschte unter diese Marke, obwohl es aktuell keine schlechten Daten gab, die diesen Kursrutsch beim Goldpreis hätten auslösen können. Das Protokoll der FED-Sitzung war noch nicht veröffentlicht und auch die neuesten Inflationsraten für Deutschland und Frankreich lagen nicht über den Erwartungen. In Deutschland lag die Teuerungsrate im Januar 2013 bei 1,7 Prozent und die Franzosen hatten es nur mit einer Geldentwertung von 1,2 Prozent im ersten Monat des Jahres zu tun. Was den Goldpreis negativ beeinflusst, sind derzeit nur die dunklen Konjunkturprognosen für die Weltwirtschaft. Obwohl die Konjunkturdaten nicht sonderlich gut aussehen, verzeichnen viele Unternehmen eine gute Auftragslage und auch die Erträge sind sehr ordentlich. Diese Situation lässt die Sparer, Anleger und Investoren auf eine gute Rendite bei der Dividende vieler Unternehmen hoffen und für die Geldanlage werden wegen der niedrigen Zinsen im Moment gute Aktien mit sicherer Rendite ausgewählt. Bei den Blue Chips hat man üblicherweise fast kein Ausfallrisiko und die Kurschwankungen sind auch moderat. Bei einem stagnierenden oder gar sinkenden Goldpreis trauen viele Anleger der Goldpreisentwicklung nicht mehr viel zu und gehen in den Aktienmarkt.

Gold-Spekulanten sind wenig optimistisch!

Die Stimmung an den Terminmärkten ist merklich kühler geworden, denn ein Teil der Gold Spekulanten, die auf eine positive Goldpreisentwicklung gesetzt haben, zieht sich zurück. Vielleicht lag das an der Meldung, dass sich der Großspekulant George Soros in seinem Hedge-Fonds von etwa 55 Prozent seiner Gold-ETFs im letzten Quartal 2012 getrennt hatte. Soros war bekannt geworden, als er das Britische Pfund nach unten spekulierte und damit, wie auch mit den neueren Yen-Spekulationen, Milliardengewinne gemacht hatte. Diese Goldverkäufe des Hedge-Fonds-Managers liegen zwar schon einige Wochen zurück und haben auf die aktuelle Goldpreisentwicklung keinen Einfluss mehr, aber im COT-Report der vergangenen Woche konnte man deutliche Rückgänge im Bereich der Netto-Long-Position feststellen. Die Zahl der Gold Futures, die auf steigende Goldpreise wetten, ging um immerhin 8 Prozent zurück. Die Großspekulanten (Non-Commercials) waren an diesem Rückzug mit 7,7 Prozent beteiligt und die kleinen Spekulanten (Non-Reportables) stiegen in einer Größenordnung von 8,9% aus dem Goldgeschäft aus.

US-Milliardär John Paulson bleibt noch im Gold!

Nach Pressemeldungen haben die beiden US Milliardäre Soros und Moore Bacon erheblich ihr Engagement in Gold-ETFs reduziert. Derjenige, der aber die höchste Summe in Gold investiert hat, Milliardär John Paulson, soll bisher noch keine ETFs verkauft haben, die durch physisches Gold in Form von Goldbarren abgesichert sind.

 

 

 

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