Goldpreis langsam (aber sicher?) bei 1.700 Dollar?

CPB | Donnerstag, 24. Januar 2013 - 08:00

Goldanleger können sich beruhigt auf ihren Goldinvestments ausruhen. Diese Meinung kann man vertreten, wenn man die Goldpreisentwicklung anschaut. Die Volatilität beim Goldpreis hat sich im Vergleich zum Sommer 2012 wesentlich verbessert, denn bei der 20-Tage-Volatilität liegt der Goldpreis im Moment bei ca. 12 Prozent und Mitte des vorigen Jahres war es immerhin das Doppelte. Für Goldanleger ist der sichere Hafen Gold immer wichtig gewesen und für die Sicherheit trägt die Volatilität einer Geldanlage zu einem erheblichen Stück zur Sicherheit bei. Wenn Goldanleger jetzt noch darauf vertrauen, dass der Preis für das gelbe Edelmetall die wichtige Marke über 1.700 Dollar je Feinunze schafft, dann könnte der Anstieg auf ein neues Allzeithoch beginnen.

Treibt Japan den Goldpreis über 1.700 Dollar?

Im Handelsblatt konnte man lesen, dass die Japaner dazu beitragen könnten, dass die Goldpreisentwicklung die nächste Hürde bei 1.700 Dollar schafft. Dem Bericht nach, will die Bank of Japan ihre Anleihekäufe erhöhen. Diese Nachricht deckt sich mit den Aktivitäten der US-Nationalbank, denn die FED hat mit ihrem QE3-Programm auch riesige Geldmengen zusätzlich locker gemacht, um den Anleihenmarkt zu stabilisieren. In Japan verfolgt man das Ziel die dritte Rezession innerhalb der letzten fünf Jahre durch die Anleihenkäufe zu bekämpfen. Es wird von unbegrenzten Aufkäufen berichtet, die nach Ansicht von Analysten mittelfristig ein Impuls für die Weltwirtschaft sein könnten. Ob die Schuldenberge den Japanern nicht eines Tages einen Strich durch die Rechnung machen, wird man sehen.

Analysten raten: Jetzt Gold kaufen!

Einige Manager von Vermögensverwaltungen raten ihren Kunden im Moment Gold zu kaufen. In der Fachpresse war zu lesen, dass u.a. Ralf Wiedmann von AdVertum derzeit zu Euwax-Gold rät. Diese börsennotierten Goldbarren werden von ihm empfohlen. Als Grund nennt der Analyst die Gelddruckmaschinen der Notenbanken, die zur Finanzierung der Staatshaushalte immer größere Geldmengen in den Markt pumpen. Als Beispiel wird die FED angeführt, die in diesem Jahr Hypotheken und Staatsanleihen im Gegenwert von ca. einer Billion US-Dollar kaufen will. Am Beispiel der seit 20 Jahren ständig steigenden Schuldenberge in Japan ist er allerdings der Meinung, dass es durch die enorme Geldmengenerhöhung nicht zwingend zu einer höheren Inflation kommen muss. Der Vermögensberater stellt in seinem Beitrag die Frage, welchen Wert unser Papiergeld überhaupt noch hat, aber vergleicht den Wert des Papiergeldes gleichzeitig mit dem Wert von Anleihen, insbesondere Staatsanleihen der Pleiteländer. Im Fazit seiner Überlegungen stellt Wiedmann fest, dass Edelmetalle, vor allem Gold, ganz schuldenfrei gekauft werden können, es nicht beliebig zu vermehren ist und er stellt die These auf, dass der Goldpreis nicht über lange Zeit nachhaltig manipuliert werden kann.

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