Goldpreis auf dem Weg zu 1.700 US-Dollar?

CPB | Montag, 21. Januar 2013 - 13:34

Die Goldanalysen der Goldexperten hören sich im Moment sehr zuversichtlich an. Charttechnisch ist zwar noch kein eindeutiges Kaufsignal erkennbar, aber die Konstellation könnte eine ausgezeichnete Ausgangsposition für eine nachhaltig positive Goldpreisentwicklung sein. Sollte in den nächsten Tagen ein Ausbruch über 1.700 Dollar nach oben erfolgen, wäre das ein mögliches Indiz für einen Goldpreis, der sich in absehbarer Zeit wieder in Richtung 1.800 Dollar bewegt oder sogar darüber hinaus. Wird die Marke bei 1.800 US-Dollar je Feinunze übersprungen, könnte sogar ein neues Allzeithoch in diesem Jahr erreicht werden.

Bullenmarkt für Gold ist intakt!

Das gelbe Edelmetall ist auf gutem Wege, das ist mindestens die Meinung namhafter Gold Analysten. Als technischer Zielkurs wird derzeit 1.800 bis 1.850 Dollar gehandelt und wenn diese Marke in den nächsten Monaten erreicht werden sollte, gibt es Goldanalysten, die einen langfristigen Bullenmarkt für Gold bis über 2.000 Dollar sehen. Diese Goldpreisentwicklung ist nach Meinung der Goldspezialisten so lange als möglich, wie sich der Goldpreis nicht unter 1.625 US-Dollar je Feinunze bewegt.

Gold-Spekulanten sind wieder sehr optimistisch!

Der COT-Report der vorigen Woche zeigte einen stark gestiegenen Optimismus bei den Gold Spekulanten. Die Zahl der offenen Goldkontrakte stieg um 1,5% auf 447.773 Gold Futures an. Die kumulierten Netto-Long-Position, das sind die Kontrakte mit einer optimistischen Markterwartung hinsichtlich der Goldpreisentwicklung, erhöhte sich um 3,7 Prozent. Daran hatten die Kleinspekulanten den größten Anteil von immerhin 12,1 Prozent, aber auch die Großspekulanten legten um 1,6 Prozent zu.

US-Münzanstalt verzeichnet hohe Goldumsätze!

Die Goldankäufe im Bereich der Goldmünzen werden zum größten Teil von Sparern, Anlegern und Investoren getätigt, die einen langfristigen Anlagehorizont haben. Die US-Münzanstalt meldete schon jetzt für den Januar 2013 Rekordumsätze. Bereits jetzt wurden in den USA 127.000 Feinunzen Gold in Form von Goldmünzen verkauft. Im gesamten Dezember 2012 waren es hingegen nur 76.000 Feinunzen Gold. Die Goldnachfrage geht einher mit einer hohen Nachfrage an den Aktienmärkten. Viele Vermögensberatungsgesellschaften raten ihren vermögenden Kunden im Moment zum Kauf von Aktien, Gold oder EFTs, die durch physisches Gold abgesichert sind. Der Zusammenhang zwischen einem gesteigerten Interesse an Aktien und Gold wurde von uns bereits auf dieser Seite mehrfach thematisiert und scheint sich auch jetzt wieder zu bestätigen.

Rückholaktion von Goldbarren der Deutschen Bundesbank!

Die Rückholaktion der Deutschen Bundesbank stößt im Ausland auf Kritik. Verschiedene Medienberichte in den USA, in Frankreich und in England kommentieren das Vorhaben der Bundesbanker teils sehr negativ oder sogar bissig. Der Grund ist die Ankündigung, dass Deutschland eine Goldmenge von etwa 674 Tonnen aus den USA und aus Frankreich abziehen will und damit ungefähr die Hälfte der deutschen Goldreserven im eigenen Land einlagern möchte. Bei der angegebenen Menge Gold handelt es sich um eine Größenordnung von 50.000 Goldbarren. In den USA befassen sich einige Kommentare mit der Sicherheit der Goldbarren auf dem Transport und es wird ein Horror-Szenario von einem Goldraub in großem Stil beschrieben. Außerdem wird die Gold-Rückholaktion als Misstrauen gegenüber der US-Notenbank FED gewertet, die wahrscheinlich über 120.000 Goldbarren für den deutschen Steuerzahler eingelagert hat. Französische Blätter verbinden die Rückholaktion der Goldreserven mit der Schuldenkrise in Europa und der damit verbundenen Euro-Krise. Auch die vor etwa einem Jahr ins Leben gerufene Aktion “Holt unser Gold heim” wird als mögliche Begründung für die Aktivitäten des Bundesrechnungshofes herangezogen, der im vorigen Jahr der Bundesbank empfohlen hatte die Goldbarren in den Auslandstresoren zu überprüfen. Die englische Presse sieht in der Gold Rückholaktion der Deutschen Bundesbank schließlich einen Zusammenbruch des Vertrauens zwischen den Notenbanken der verschiedenen Länder.

Steigt die Goldnachfrage wegen hoher Inflationsraten?

Einige Notenbanken werden nach Auffassung von Währungsexperten weiterhin die Goldnachfrage stark anregen, denn die Inflationsraten in verschiedenen Ländern waren in den letzten Jahren exorbitant hoch und nähern sich in einigen Fällen einem Währungscrash. Das betrifft u.a. die Länder Argentinien, Brasilien, Peru, Georgien, Simbabwe und zuletzt auch Weißrussland. Im Jahr 2011 wurde die Währung in Weißrussland von einem Tag auf den anderen Tag um 50 Prozent abgewertet.

Wird Gold zur Vermögensabsicherung unverzichtbar?

Verschieden Finanzexperten raten den Sparern, Anlegern und Investoren einen Teil ihres Vermögens mit Gold abzusichern. Die Begründung sind die Schuldenberge in vielen Ländern und ist das Gelddrucken der Notenbanken ohne Gegenwert. Die Geldmengenvermehrung wird nach Ansicht von Gold Analysten und Finanzprofis zwangsweise dazu führen, dass die Inflationsrate auch in den westlichen Industrieländern die Sparvermögen auffrisst. Die Schuldenberge sind es auch, die dafür sorgen, dass die Niedrigzinspolitik in absehbarer Zeit nicht beendet sein wird und ein Werterhalt der Sparvermögen und Anlagevermögen mit sicheren Geldanlagen nicht mehr gewährleistet ist. Verschiedene Faktoren hatten bereits in der Vergangenheit für eine starke Verunsicherung unter den Sparern und Anlegern gesorgt. Erinnern wir uns nur an den Zusammenbruch von Banken, die Verstaatlichung von Kreditinstituten, die enormen Rettungsschirme der EU, die Geldpolitik der Notenbanken in den USA und in Europa. Dazu kommen die sich immer weiter erhöhenden Forderungen der deutschen Bundesbank gegenüber der EZB, wie auch der anderen Zentralbanken der Euro-Zone (Target2), die notwendige weitere Erhöhung der Schuldenbremse in den USA und die massiven wirtschaftlichen Probleme in einigen Staaten in Europa, verbunden mit einer großen Arbeitslosigkeit, insbesondere unter jungen Menschen.

Wie viel Wachstum in der Welt brauchen wir?

Wenn die Gelddruckmaschinen weiterhin unter Volldampf laufen, brauchen wir ein enormes Wachstum in der Welt, um die Geldschwemme auch nur im Ansatz zu rechtfertigen. Das Risiko ist latent vorhanden, dass sich die vorhandene Geldmenge in der Welt von der Realwirtschaft entfernt und nur durch harte währungspolitische Maßnahmen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt werden kann. Ein großes Problem ist auch, dass so hohe Wachstumsraten nicht allein aus der Wirtschaft entstehen können, sondern u.a. durch weitere Kreditaufnahmen der schon jetzt überschuldeten Staaten generiert werden wird. Diese Entwicklung ist eine “Schraube ohne Ende”. Hohe Investitionen und ein hohes Wachstum führen bei einer kleineren Bevölkerungsschicht zu einem weiteren Vermögenszuwachs, der investiert werden will. Wohin mit dem vielen Geld, werden sich einige sehr wohlhabende immer wieder fragen. Aktien, Immobilien, Unternehmensanleihen oder Gold und Silber?

Es scheint so zu sein, dass man sich als Sparer, Anleger und Investor um Sachwerte kümmern und außerdem durch den Kauf von physischem Gold oder Silber mindestens einen Teil seines Sparvermögens absichern sollte.

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