Goldpreis stagniert mit leicht positiver Tendenz!

CPB | Montag, 4. März 2013 - 12:13

Das Wechselbad der Gefühle scheint im Moment eine Konstante bei der Goldpreisentwicklung zu sein. Erst stürzt der Goldpreis gefährlich in die Nähe der 1.550 Dollar-Marke, nach der Wahl in Italien erfolgen eine Erholung beim Goldpreis über 1.600 Dollar je Feinunze und ein erneuter Absturz. Jetzt entwickelt sich eine leicht positive Tendenz, die einen Hoffnungsschimmer bei den Goldanlegern weckt. Bei den Goldspekulanten zeigt sich ein nicht einheitliches Bild. Der COT-Report der vorigen Woche zeigte einen signifikanten Anstieg der Netto-Long-Position bei den großen Spekulanten (Non-Commercials) um 12,5 Prozent von 103.651 auf 116.599 Gold-Futures, obwohl die Anzahl der Open Interest, also aller offenen Goldkontrakte, um 3 Prozent gefallen war. Bei den kleinen Spekulanten, den Non-Reportables, ist die positive Grundstimmung für Gold allerdings noch nicht angekommen, denn es war ein erheblicher Rückgang der Goldkontrakte um 26,1 Prozent von 28.431 auf 21.021 zu verzeichnen.

Der Februar war für den Goldpreis ein schlechter Monat!

Der Goldpreis ging im Februar 2013 um etwa 4,5 Prozent zurück. Dieser Wert war damit die schlechteste Goldpreisentwicklung seit dem Mai des vorigen Jahres. Auch das kurze Hoch für den Goldpreis nach der Wahl in Italien wurde in den folgenden Handelstagen wieder geschluckt. Die neue Unsicherheit in der Eurokrise und die nicht einfache Regierungsbildung in Italien haben die Stimmung allerdings nur beim Goldankauf in den Keller gedrückt, denn die Aktienmärkte haben von der Negativstimmung nichts gemerkt. Diese kuriose Entwicklung ist auch für die Goldanalysten eine unerklärliche Tatsache, denn die noch vor einigen Tagen optimistischen Einschätzungen wurden von Teilen der Goldexperten wieder kassiert. In manchen Kommentaren kann man bereits wieder lesen, dass es möglicherweise nicht im 13. Jahr in Folge zu einer Steigerung beim Goldpreis kommen wird. So ändern die Analysten der Banken in kurzer Zeit ihre Prognosen und wer will daran noch glauben?

Marktanalyse für Geldanleger.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich nach dem Tief im 4. Quartal 2012 gut erholt. Die Zahlen lassen darauf hoffen, dass die Wirtschaft in diesem Jahr wieder positive Zahlen meldet. Das betrifft nicht nur Deutschland und Teile der Eurozone, sondern auch der US-Markt verspricht eine Verbesserung schon in den nächsten Monaten.

Der Goldpreis im März ist in vielen Jahren gefallen!

Natürlich kann man für den Goldpreis, wenn man einmal von der Hochzeitssaison in Indien absieht, keine an den Monat oder die Jahreszeit gekoppelte Entwicklung erkennen. Trotzdem sagt die Statistik, dass die Goldpreisentwicklung im März tendenziell schlecht war. Über einen langen Zeitraum von 40 Jahren ist der Goldpreis im März um ca. 0,7 Prozent gefallen, aber es gab auch 16 Jahre, in denen der Goldpreis im März eines Jahres zugelegt hatte. Das liegt aber einige Jahre zurück, denn in den letzten sechs Jahren konnten die Goldanleger nur einmal einen Kursgewinn für das gelbe Edelmetall verzeichnen.

Der Aktienmarkt ist stabil!

Angesichts dessen, dass die Wahlen in Italien mit großen Unsicherheiten ausgegangen sind, hätte die Entwicklung an den Aktienmärkten mit einem stärkeren Ausschlag in Richtung Süden enden können. Nach einer kleinen Korrektur sollten die Aktienmärkte allerdings wieder erneut an Fahrt aufnehmen, denn die Zahlen der Mehrzahl der großen börsennotierten Unternehmen werden positiv prognostiziert. Wenn es am Aktienmarkt gut geht und der DAX einen neuen Anlauf auf die Marke von 8.000 Zählern machen sollte, dann wird es dem Goldpreis höchstwahrscheinlich auch gut gehen. Den Zusammenhang zwischen steigenden Aktienkursen und einem steigenden Goldpreis konnte man in den letzten Jahren mehrfach feststellen.

Was sind gute Anleihen?

Der Anleihenmarkt ist von zwei Seiten zu betrachten. Einmal kann man als gute Anleihen solche bezeichnen, die mit einem Triple A bewertet werden. Diese Staatsanleihen bringen allerdings fast keine Rendite mehr und es hat sogar Neuemissionen in einigen Ländern gegeben, die gegen eine “Gebühr” von bis zu einem Prozentpunkt an den Mann oder die Frau gebracht werden konnten. Wer gute Anleihen mit einer guten Rendite verbindet, der muss auch auf das Risiko der Anleihe achten. Dieses Risiko haben die Anleger von griechischen Staatsanleihen bereits zu spüren bekommen. Wer heute italienische Anleihen kauft, bekommt eine Zusage, die zwischen 4 und 5 Prozent liegt. Werden die Italienbonds aber wirklich zurückgezahlt oder wie wird es mit dem Sparwillen der Italiener weitergehen? Wer in Anleihen anlegen will, der sollte auf wirklich erstklassige Unternehmensanleihen schauen. Dort kann man noch eine ordentliche Rendite bei einem in vielen Fällen überschaubaren Risiko bekommen. Neben den Unternehmensanleihen gibt es bei verschiedenen Versicherungen interessante Angebote für Monatsgelder, die auch Parkkonten genannt werden.

Geldanlagen in Fremdwährungen?

Der Euro war zu neuer Stärke gekommen, aber Silvio Berlusconi und Beppe Grillo haben es den Anlegern kräftig versalzen. Der Wahlausgang in Italien hat die Schuldenkrise in Europa wieder ans Tageslicht geführt und der Euro hat seine Position bei über 1,35 US-Dollar schnell wieder verlassen. Der Kampf gegen die Schuldenberge in Europa, insbesondere in Italien, Spanien und Griechenland, könnte wegen der beängstigend steigen Zahl von Jugendarbeitslosigkeit und wegen der Wahlgeschenke bald einen Einbruch erleiden. Wer heute weiter auf Pump lebt und den nachfolgenden Generationen ein Überleben ohne hohe Inflationsraten nicht ermöglicht, der trägt dazu bei, dass der Goldpreis seine positive Entwicklung fortsetzen wird. Das gilt auch und insbesondere auch deshalb, weil die Papierwährungen zwangsläufig oder vorsätzlich weiter an Wert verlieren werden. In den USA laufen die Gelddruckmaschinen und die Regierung in Japan versucht mit einer Schwächung des YEN die Wirtschaft nach vorn zu bringen. Ob der Euro oder der US-Dollar am Ende gewinnen wird, ist unter den derzeit gegebenen Umständen leider nicht zu sagen.

Fazit

Alle heute objektiv erkennbaren Anzeichen deuten auf einen steigenden Goldpreis hin oder mindestens keinen Absturz beim Goldpreis. Was die Situation bei der Goldpreisentwicklung etwas erschwert, sind einige große Markakteure, die den Goldpreis manipulieren wollen, um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Natürlich ist eine breite Streuung des Anlagevermögens immer wichtig, denn neben einem Anteil Gold gehören auch Immobilien in ausgezeichneter Lage und ausgesuchte Aktien in ein ausgewogenes Depot. So gut wie sicher ist, dass sich die Zinsen an den Kapitalmärkten in den nächsten Jahren nicht wesentlich verbessern werden. Wenn man mit Zinsen auf einem Tagesgeldkonto die Inflationsrate erreicht, hat man sich schon ein sehr gutes Angebot ausgesucht. Wer Bankenhopping betreibt und sein Tagesgeld von Bank zu Bank schiebt, kann über einige Jahre die Lockangebote für Neukunden ausnutzen und auf diese Weise den besten Zinssatz bekommen, der für täglich verfügbares Bargeld heute gezahlt wird.

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