Goldpreis wird 2013 steigen!

CPB | Montag, 24. Dezember 2012 - 08:00

Der Goldpreis konnte sich mit dem niedrigsten Schlusskurs ein der vergangenen Woche von 1.647 Dollar über der wichtigen Marke von 1.640 US-Dollar je Feinunze halten. Ein weiterer Absturz beim Gold bis zur nächsten Unterstützungslinie bei 1.634 Dollar konnte damit zunächst abgewehrt werden und es bleibt zu hoffen, dass die Großspekulanten den Goldpreis nicht noch weiter nach unten prügeln. In den christlichen Ländern dürfte die Goldnachfrage vor den Weihnachtstagen noch einmal zugenommen haben und es wird ganz sicher in diesem Jahr viel Gold unter den Christbäumen zu finden sein. Goldschmuck für Damen und Herren, Goldmünzen für die Sammlung oder Goldbarren, die man als Beimischung zum angelegten Sparvermögen im Bankschließfach oder im eigenen Tresor aufbewahrt. Die Goldpreisentwicklung nimmt jetzt bereits seit etwa zwölf Jahren mit dem üblichen UP und DOWN an den Börsen einen positiven Verlauf und die Goldexperten sehen auch für 2013 einen steigenden Goldpreis. Die Gründe sind in der Geldpolitik der Notenbanken zu suchen, die immer weitere Milliarden Dollar in den USA und viele Milliarden Euro in der Eurozone auf den Markt werfen. Die FED hat mit ihrem QE3-Programm alle Fesseln gelöst und will die Konjunktur und damit den US-Arbeitsmarkt stützen. Aber nicht nur Ben Bernanke, der Präsident der US-Notenbank, hat die Gelddruckmaschine angeworfen, sondern auch Mario Draghi ist zu allem bereit, um die Euroländer vor der Pleite und den Euro vor dem AUS zu bewahren. Ob Griechenland, Spanien, Irland, Portugal und Italien aus der momentanen Misere herauskommen und die Schlagzeilen im nächsten Jahr für die Krisenländer etwas positiver werden, ist noch absolut nicht sicher. Der Rücktritt von Mario Monti in Italien wird die Lage für das “Land wo die Zitronen blühen” nicht einfacher machen. Eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen wird es im nächsten Jahr sehr schwer haben, denn die Parteien, die gewählt werden wollen, werden ganz sicher den Wählerinnen und Wählern in Italien wieder einmal viele Versprechungen machen, die nur “auf Pump” eingelöst werden können.

Goldpreis im Jahr 2013 bei 1.850 bis 1.900 Dollar?

Nach einem Bericht des Handelsblatts haben sich zwei Gold Analysten in Deutschland bereits auf eine Goldprognose für das Jahr 2013 festgelegt. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) veröffentlichte eine Goldprognose von 1.850 US-Dollar je Feinunze bis Ende 2013 und die Postbank geht sogar von einem Höchstkurs für das gelbe Edelmetall von ca. 1.900 Dollar aus. Damit würde die Goldpreisentwicklung eine sehr gute Ausgangsposition haben, um das Allzeithoch aus dem September 2011 von ca. 1.920 Dollar für die Feinunze Gold zu übersteigen. Viele Goldanalysten gehen davon aus, dass Gold weiterhin Kurspotential hat und begründen das u.a. mit den niedrigen Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld, wie auch durch die ungünstige Entwicklung der Ertragslage bei den Staatsanleihen mit einem guten Rating. Goldbarren bieten nach Auffassung von einer größeren Anzahl von Experten nicht nur einen sicheren Hafen im Vergleich zu Papiergeld, sondern haben bei günstigen Einstiegskursen durchaus auch Gewinnpotential. Trotz der Gold-Kursverluste in den letzten Wochen unter die wichtige Unterstützung bei 1.700 Dollar haben die Goldanleger auch im Jahr 2012 noch einen Gewinn von ca. 5% eingefahren, was für langfristig orientierte Anleger mit einer konservativen oder ausgewogenen Anlagestrategie schon ein ausgezeichneter Wert ist. Der Goldpreis wird schwerpunktmäßig durch die Notenbanken, insbesondere aus den Schwellenländern gestützt, die ihre Goldreserven erhöhen und außerdem durch Sparer, Anleger und Investoren, die durch den Kauf von durch physisches Gold besicherten Wertpapieren (ETFs) für eine steigende Goldnachfrage sorgen. Immerhin hat sich die durch diese Wertpapiere angesammelte Goldmenge im Jahr 2012 um mehr als 10 Prozent auf ca. 2.630 Tonnen Gold erhöht.

Goldspekulanten warten auf steigende Goldpreise!

Die Lage auf den Terminmärkten für Gold ist etwas skeptischer geworden. Das liegt nicht daran, dass die Goldspekulanten dem gelben Edelmetall nicht mehr vertrauen, sondern ihre Positionen in den letzten Wochen reduziert haben, um auf Kaufkurse für Spekulationen zu warten. Der COT-Report der vorigen Woche zeigt zwar eine leichte Zunahme der offenen Gold-Futures um ca. 0,5 Prozent, aber die Kontrakte mit den optimistischen Markterwartungen für den Goldkurs gingen dabei um 5,9 Prozent zurück. Markant war der Unterschied zwischen den Großspekulanten (Non-Commercials), die mit einem Anteil von 3,6 Prozent aus den Gold-Kontrakten ausgestiegen sind und den Kleinspekulanten (Non-Reportables), die ihre Futures um 13,3 Prozent verringerten. Diese Zahlen sprechen dafür, dass man in Spekulantenkreisen erst einmal abwartet, wie sich der Goldpreis zum Jahreswechsel verändert und ob er sicher über 1.640 Dollar bleibt. Bei einem Anstieg aus der Gefahrenzone wird sich die Stimmung für Gold bei den Zockern ganz schnell wieder verändern und bei einem erneuten Anstieg über 1.700 US-Dollar je Feinunze Gold werden viele Goldspekulanten wieder auf den fahrenden Zug aufspringen.

Deutsches Gold war zeitweise im Kongo!

Die Süddeutsche Zeitung berichtet von einem Artikel im Spiegel, wonach ein Teil der deutschen Goldreserven in den Jahren zwischen 1954 und 1957 im Kongo gelagert wurde. Der Kongo war zu dieser Zeit noch eine belgische Kolonie und wurde “Belgisch-Kongo” genannt. Der Spiegel berichtet, dass die Bundesbank die Lagerung der deutschen Goldreserven seit 1951 lückenlos nachweisen kann. Ein Teil der Goldbarren wurde seinerzeit der Bank für Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel übergeben. Da die BIZ selbst keine Goldlagerung übernahm, wurde das Gold bei der SNB in Bern und der Banque Central du Congo Belge in Leopoldville aufbewahrt.  Der Bundebank-Vorstand hat für die Lagerung deutscher Goldreserven in Belgisch-Kongo keine Erklärung. Im Moment sollen die Goldbarren der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Gold-Lagerstätten aufbewahrt werden. Mehr als 3.000 Tonnen in Goldbarren liegen bei der FED oder FED-Lagerstätten in den USA und über 1.000 Tonnen Gold bewahrt die Bundesbank bei den Notenbanken in Frankreich und England auf. Nur ca. 31 Prozent der bundesdeutschen Goldreserven, die immerhin die zweitgrößten Goldbestände weltweit sind, lagert die Bundesbank in Frankfurt selbst ein. Dem Bericht des Bundesrechnungshofes, der mehr Kontrolle über die deutschen Goldreserven fordert und eine wenigstens stichprobenartige körperliche Bestandsaufnahme verlangt, muss im nächsten Jahr die Bundesbank Taten folgen lassen. Der Steuerzahler in Deutschland hat das Recht zu erfahren ob die bilanzierten Goldbarren wirklich noch alle vorhanden sind.

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