Hatten Sie Gold unter dem Weihnachtsbaum?

CPB | Donnerstag, 27. Dezember 2012 - 08:00

Unter vielen Weihnachtsbäumen war in diesem Jahr Gold zu finden. Gold wird bei uns bisher meistens in Form von Goldschmuck verschenkt und nicht zur Kapitalbildung und Kapitalsicherung als Goldbarren oder Goldmünzen. Überhaupt ist Gold als Goldplättchen, kleine oder größere Goldbarren kein übliches Geschenk, wie das in anderen Kulturen der Fall ist. In orientalischen Ländern, ganz besonders aber in Indien und der Türkei, wird Gold oft als Verlobungsgeschenk oder Hochzeitsgeschenk gewählt. Auf diese Weise bekommen die jungen Paare nicht nur ein schönes Geschenk zu ihrem Ehrentag, sondern haben im Hinblick auf eine positive Goldpreisentwicklung sogar die große Chance, dass sich die Goldgeschenke im Wert steigern und sie später über einen viel wertvolleren Goldschatz verfügen.

Wer Gold besitzt, sollte auch etwas über Gold wissen!

Gold ist ein sehr seltenes Metall, das in der Chemie als “Au”, vom lateinischen Aurum, bekannt ist. Forscher haben einmal geschätzt, dass in der ganzen Menschheitsgeschichte etwa gut 166.000 Tonnen Gold gefördert worden sind, wobei ca. 60 Prozent dieser Menge seit Ende des zweiten Weltkriegs aus den Goldminen befördert wurde. Gold ist nicht nur eine Wertanlage und ein Werkstoff für Goldschmuck, sondern wird auch in manchen Bereichen der Industrie verwendet, weil es ein guter Leiter ist und keine Reaktionen mit Wasser und Sauerstoff zeigt. Gold ist endlich und die derzeit noch verfügbaren Mengen werden nur noch auf ca. 50.000 Tonnen geschätzt. Da das Gold nicht vermehrbar oder künstlich zu erzeugen ist, wird der Wert des Goldes aller Voraussicht nach ständig steigen, was eine Geldanlage in Gold mindestens langfristig als sinnvoll erscheinen lässt. Die jährliche Fördermenge beträgt etwa 2.500 Tonnen, wobei die größten Goldfunde in Südafrika, den USA, China und Australien entdeckt worden sind. Aus riesigen Mengen gefördertem Erz, Gestein und Geröll, wird das Gold in aufwändigen Prozessen gewonnen und in verschiedenen Bereichen der Veredelung zu unterschiedlichen Gegenständen verarbeitet. Knapp 30 Prozent des gewonnenen Goldes wird als Anlagegold in Goldbarren oder Goldmünzen unter die Leute gebracht. Aus nicht ganz 60 Prozent wird Goldschmuck hergestellt und gut 10 Prozent landen in der Industrie. Die größten Abnehmerländer für physisches Gold sind Indien mit über 1.000 Tonnen, China 770 Tonnen, die USA verbraucht ca. 210 Tonnen und in Deutschland sind es etwas über 150 Tonnen Gold, die pro Jahr einen Absatzmarkt finden. Das meiste Gold als Anlagegold in Form von Goldbarren wird von den nationalen Notenbanken und internationalen Währungshütern gekauft. Dabei haben es die US-Amerikaner zu einer Goldreserve von gut 8.100 Tonnen Gold gebracht, an der zweiten Stelle liegt Deutschland mit ca. 3.400 Tonnen und danach folgt der Internationale Währungsfonds, der eine Goldmenge von ungefähr 2.800 Tonnen lagern soll. Derzeit sind allerdings die größten Goldankäufer die Schwellenländer, die sich vor dem Wertverlust ihrer schwachen Währungen schützen wollen.

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