In der SPD ist nicht alles Gold, was glänzt!

CPB | Dienstag, 3. Januar 2012 - 11:02

Es sind noch 1 ¾ Jahre bis zur Bundestagswahl im Herbst 2013, aber in der SPD sind jetzt schon die Grabenkämpfe um die Kanzlerkandidatur entbrannt. Erst bildete sich eine Troika aus Gabriel, Steinmeier und Steinbrück, wobei sich der Vorsitzende Gabriel das Vorschlagsrecht für den Kanzlerkandidaten vorbehielt – und er sich wahrscheinlich gerne selbst vorschlagen würde. Später wird Steinbrück von Altkanzler Helmut Schmidt im Fernsehen als bester Kandidat der SPD ausgerufen. Dann geht das Gerücht um, dass Gabriel den Wahlkampf selbst managen will, Nahles dafür aus dem Rennen nimmt und Machnig aus Thüringen merkt richtigerweise an, dass ein Bundestagswahlkampf von einem geleitet werden muss, der etwas davon versteht – und meint sich selbst damit. Jetzt meldet sich zu allem Überfluss auch noch völlig ungefragt eine gewisse Aydan Özogus, die keiner kennt, und reklamiert die Kanzlerkandidatur der SPD für die Frauen, was dann spontan die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) zum Anlass nahm, Hannelore Kraft als mögliche Kanzlerkandidatin zu proklamieren. Kraft hatte in einem Welt-Online-Interview allerdings eine Kanzlerkandidatur bereits vor etwa einem Monat ausgeschlossen.

Will die SPD den Wahlkampf 2013 nicht gewinnen?

Die einzige vernünftige Aussage, wenn sie denn stattgefunden hätte, wäre in den letzten Tagen die Demontage von Andrea Nahles gewesen, die ganz sicher für eine Wahlkampfführung, wie übrigens auch als Generalsekretärin, völlig ungeeignet ist. Den Wahlkampfauftrag hat die SPD bereits an die Werbeagentur “Super JK” vergeben, eine Neugründung aus den Werbeagenturen “Johannsen + Kretschmer” und “Super an der Spree”. Da die SPD sich bereits für eine Werbeagentur entschieden hat, deren Gründungsfirmen bisher für Kreuzfahrt-Unternehmen, Coca Cola und Apotheken Werbung machen, sollte man mindestens als Wahlkampfleiter einem Profi, wie dem thüringischen Wirtschafts- und Arbeitsminister Matthias Machnig, die Führung überlassen. Machnig “kann Wahlkampf”, um mit den Worten Münteferings zu sprechen, denn der hat in den Bundestagswahlen 1998 und 2002 bereits bewiesen, dass er einen Bundestagswahlkampf für die SPD gewinnen kann.

Sigmar Gabriel und Hannelore Kraft sind keine Sympathieträger und Frank-Walter Steinmeier ist zu blass. Die SPD hat eine ausgezeichnete Siegchance 2013, wenn Matthias Machnig den SPD- Wahlkampf organisiert und möglichst bald Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat in die erste Reihe gestellt wird.

 

 

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