Ist die Goldpreisentwicklung stabil oder nur eine technische Reaktion?

CPB | Donnerstag, 2. Mai 2013 - 09:00

Nach dem tiefen Absturz beim Goldpreis gibt es – wie immer bei der Goldpreisentwicklung – zwei Meinungen bei den Gold Analysten. Der eine Teil sieht die Verbesserung beim Goldkurs nur als technische Reaktion auf den Goldpreisverfall und es gibt andere Goldexperten, die jetzt zum Goldankauf raten, weil sie den niedrigen Goldpreis als Chance sehen. Wahrscheinlich liegen beide Seiten irgendwie richtig, denn es kommt ganz darauf an, mit welchem Anlageziel man die Investition in Goldbarren sieht. Bei einer Seitwärtsbewegung beim Goldpreis ohne Kaufsignale oder Verkaufssignale auszulösen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis in die eine oder die andere Richtung geht, immer gleich groß. Für Anleger, die Gold als Spekulationsobjekt sehen und den kurzfristigen Gewinn suchen, deutet die Goldpreisentwicklung derzeit nicht darauf hin, dass sich Gold als Spekulationsobjekt für eine kurzen Anlagehorizont lohnen könnte. Die Risiken dafür liegen in der Zurücknahme oder mindestens Reduzierung der lockeren Geldpolitik in den USA, in der scheinbaren Ruhe in den Krisenländern in Europa und an der allgemein niedrigen Inflationsrate. Für Goldanleger, die sich als Goldsparer verstehen, regelmäßig Gold kaufen und Gold als langfristige Anlage sehen, spielt das keine Rolle, denn sie reduzieren beim Goldankauf zu niedrigen Goldkursen ihren Durchschnittspreis und verdienen so bei einem Goldpreisanstieg auf jeden Fall. Wegen der gestiegenen Volatilität beim Goldpreis und der Unberechenbarkeit der Goldpreisentwicklung haben sich viele Spekulanten aus dem Goldmarkt zurückgezogen. Das betrifft insbesondere die Gold Futures, aber auch die ETFs auf Gold. Im Bereich der binären Optionen ist die Volatilität eines Assets aber die Voraussetzung dafür, dass der Trader mit seiner Option erfolgreich ist, weil nur auf die Richtung gewettet wird, die ein Basiswert in einer bestimmten Laufzeit einschlägt. Diese Voraussetzung ist beim Goldpreis im Moment gegeben und es gibt eine Gewinnchance bei einem fallenden oder einem steigenden Goldpreis.

Inder und Chinesen haben den Schnäppchenpreis für Gold genutzt!

Als der Goldpreis vor zwei Wochen in den Keller schoss, haben viele Inder und Chinesen sofort reagiert. Offensichtlich war die Goldpreissteigerung nicht nur eine technische Reaktion nach den Gold Panikverkäufen, sondern zu einem Teil auch durch die starke Goldnachfrage in Indien und China gestützt worden. Indien und China sind ja bekannterweise ohnehin die größten Abnehmerländer für Gold in Form von Goldbarren, Goldmünzen und vor allem auch Goldschmuck. Gold wird dort vielmehr als Anlagegold zur Vermögensabsicherung und Inflationsabsicherung gesehen, als in den westlichen Industrieländern. Als der Goldpreis unter 1.400 US-Dollar je Feinunze abgestürzt war, haben die Inder und Chinesen zugegriffen und nach ihrer Meinung Gold zum Schnäppchenpreis gekauft. Neben der eigenen Vermögensabsicherung wird Gold traditionell oft als Brautgeschenk bei Hindu-Hochzeiten gekauft.

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