Mit weniger Rente den goldenen Lebensabschnitt verlängern!

CPB | Freitag, 30. September 2011 - 15:19

Früher wurde der Eintritt in den Ruhestand mit dem Beginn des Lebensabends gleichgesetzt. Heute ist das lange nicht mehr so, denn für viele Menschen ist der Ruhestand ein goldener Lebensabschnitt. Die Farbe für den Herbst ist das Gold. Das hat nichts mit physischem Gold in Form von Goldmünzen oder Goldbarren zu tun, sondern mit den verfärbten Blättern auf den Bäumen, die in der Herbstsonne wie Gold schimmern. Dieser goldene Lebensabschnitt ist für viele Menschen so viel wert, dass sie in zunehmendem Maße auf einen Teil der Rente verzichten und das Arbeitsleben freiwillig früher mit weniger Geld beenden.

Anteil der vorzeitigen Rente von 11,7 % auf 58 % gesteigert!

Noch vor zehn Jahren betrug der Anteil der Rentner, die vor dem 65. Lebensjahr in den Ruhestand gingen, nur 11,7 % eines Jahrgangs. Dieser Wert hat sich im Jahr 2010 auf 58 % erhöht. Von insgesamt 856.000 Neurentnern im Jahr 2010 waren 496.000 bereit, für eine frühere Beendigung des Arbeitslebens einen Rentenverzicht zu akzeptieren. Der Wunsch nach einer Verlängerung der arbeitsfreien Zeit ist dabei das Hauptargument. Die durchschnittliche Rentenminderung liegt nach Angaben der Rentenversicherung bei etwa 100 EURO pro Monat. Diese Zahl ergibt sich aus der Tatsache, dass für jeden Monat des früheren Rentenbezugs einer Altersrente 0,3 % der zu erwartenden Vollrente in Abzug gebracht werden. Von den2010  früher in den Ruhestand gewechselten Rentnern wurde die Rente durchschnittlich um 36,8 Abschlagsmonate gekürzt.

Verschiebung der Altersgrenze bewirkt Rentenkürzung!

Bisher hat sich beim Rentenabschlag nur die Erhöhung der Altersgrenze bei den Erwerbsminderungsrenten auf 63 Jahre bemerkbar gemacht, die in den letzten Jahren umgesetzt wurde. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit für die Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahren beginnt erst im nächsten Jahr und wird sich erst später auswirken. Trotz der dramatischen Erhöhung des früheren Renteneintritts von 11,7 % auf 58 % des Renten-Eintrittsjahrgangs 2010 ist das durchschnittliche Eintrittsalter in die Altersrente paradoxerweise im gleichen Zeitraum von 62,3 auf 63,5 Jahren gestiegen. Das bedeutet, dass sich durchschnittlich seit zehn Jahren das Renteneintrittsalter um mehr als 1 Jahr erhöht hat. Man darf sicher sein, dass sich in weiteren zehn Jahren die Anzahl derer, die eine Rentenkürzung für ein früheres Ausscheiden aus dem Arbeitsleben hinnehmen oder demnächst hinnehmen müssen, in der Nähe von 75 % befindet! Ob das bei immer geringer werdenden Renteneinkommen dann immer noch ein Lebensabschnitt ist, der mit Gold verglichen werden kann, muss man bezweifeln.

 

 

 

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