Pleite in Griechenland immer wahrscheinlicher!

CPB | Mittwoch, 15. Februar 2012 - 13:47

Die Eurogruppe hat das für heute vorgesehene Krisentreffen zur Griechenland-Rettung abgesagt, weil die Griechen wieder einmal nicht geliefert haben. Das Parlament hatte zwar am Sonntag dem Sparpaket zugestimmt, aber es fehlen noch Fakten für die Einsparung von weiteren 325 Millionen Euro und der Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern ist noch immer nicht ausgehandelt. Die sogenannte Schuldtragfähigkeitsanalyse der Troika liegt noch nicht vor, was die EU-Finanzminister nicht dazu ermutigen kann, das nächste Rettungspaket von 130 Milliarden Euro für Griechenland auf den Weg zu bringen. Die Zeit drängt jetzt schon sehr, denn bis zum 20. März müssen die Griechen wieder frisches Geld haben.

Bundesbankpräsident Weidmann hat die passenden Worte!

Der Bundesbankpräsident macht eine ausgezeichnete Figur, denn er sperrt sich gegen eine Beteiligung am Schuldenschnitt der Europäischen Zentralbank (EZB). Die ARD berichtet, dass Weidmann im “Handelsblatt” einer Forderung des OECD-Sekretärs Angel Gurria, der in den 90er Jahren einmal Finanzminister in Mexiko war, grundsätzlich widersprach. Diese skurrile Idee hatte auch schon die IWF Chefin Christine Lagarde, obwohl sie als Französin eigentlich wissen müsste, dass die EZB-Statuten es nicht erlauben, dass Staaten direkt durch die Europäische Zentralbank finanziert werden. Der Aufkauf der maroden Staatsanleihen war schon gegen die EU-Verträge und den Schuldenschnitt jetzt auch auf die EZB auszudehnen wäre ein weiterer klarer Vertragsbruch. Bei dem privaten Schuldenschnitt geht es im Moment um etwa 100 Milliarden Euro und die EZB soll für ca. 50 Milliarden faule Staatsanleihen der Griechen aufgekauft haben.

Die Griechen sind nicht reformfähig!

Die Wirtschaft in Griechenland ist weiter eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal 2011 um 6,8 % zum Vorjahr eingebrochen und die Arbeitslosigkeit liegt bei fast 21%. Athen brennt und die Bevölkerung will keine weiteren Sparmaßnahmen mehr tragen. Bundesbankpräsident Weidmann bezweifelt die Reformfähigkeit der Griechen, weil er in Griechenland keine Verwaltung sieht, die in der Lage wäre, nötige Reformen umzusetzen und es gibt auch kein Volk, dass die Sparmaßnahmen tragen will. Inzwischen haben wahrscheinlich alle Reichen Griechen ihr Geld ins Ausland geschafft. Man hört sogar von Immobilienkäufen in Großbritannien, was darauf hindeutet, dass die Milliardäre und Multimillionäre in Griechenland auch die Eurozone verlassen wollen. Die fehlenden 325 Millionen Euro für die Rettung ihres Vaterlandes könnten diese Leute aus der Portokasse bezahlen!

 

 

 

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