Schock bei der Emission deutscher Staatsanleihen!

CPB | Donnerstag, 24. November 2011 - 16:14

Hat Deutschland demnächst Finanzierungsschwierigkeiten? Diese Frage stellten sich viele Bundesbürger, nachdem die Auktion neuer deutscher Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren “voll danebengegangen” ist. Die Bundesfinanzagentur hatte versucht eine Staatsanleihe in Höhe von 6 Milliarden Euro an den Mann zu bringen. Am Ende gab es nur für 3,89 Milliarden Euro Abnehmer, die bei dem angebotenen Kupon in Höhe von 2% bereit waren ihr Geld anzulegen. Der Durchschnittskurs der Versteigerung lag bei einem Wert von 100,15 Prozent, was einer Verzinsung von etwa 1,98 % entspricht. Die Zurückhaltung der Anleger kann mehrere Gründe haben. Ein Grund wäre, dass die Märkte auch in Deutschland für den Zeitraum von 10 Jahren einen Wackelkandidaten sehen, was allerdings relativ unwahrscheinlich ist. Der zweite Grund könnte der geringe Zins sein, der vielen Anlegern zu wenig ist und sie bereit sind ein höheres Risiko einzugehen. Ein dritter Grund wäre möglicherweise ein Zockerverhalten der Anleger, die darauf hoffen, dass es demnächst Eurobonds gibt, für die auch Deutschland mindestens 3,5% bezahlen muss.

Experten zeigten sich besorgt, wenn Deutschland-Anleihen keine Abnehmer finden!

Die Finanzierung des Bundeshaushaltes ist nicht gefährdet, hörte man sofort nach der missglückten Versteigerung, aber ein “schlechter Beigeschmack” war bei vielen Experten zu vernehmen. Diesen Flop auf das nervöse Marktumfeld zu schieben, ist sicher etwas zu einfach. Es kann natürlich auch ein blindes Urvertrauen der Anleger darin sein, dass die EU Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland grundsätzlich schützt und die wesentliche höher verzinsten Anleihen dieser Länder den deutschen Anleihen mit der geringsten Rendite vorziehen. Wenn das nicht so ist und auch die höher verzinsten Anleihen der Risikoländer keinen Absatz finden, käme auf ganz Europa ein Problem zu, mit dem derzeit keiner gerechnet hat. Die Situation für Staatsanleihen wird nach dem Desaster der Emission der Deutschland-Bonds immer schwieriger, nachdem die Anleihen von Frankreich, Italien, Belgien und sogar Österreich in den letzten Tagen unter Druck gekommen sind. Wenn es keinen ausreichenden Markt für Staatsanleihen mehr gibt, könnte das die Nachfrage nach Goldbarren wieder beflügeln und der Goldpreis wieder drehen. Das würde bedeuten, dass es sich derzeit ganz klar um Kaufkurse für physisches Gold handelt.

 

 

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