Sollte man jetzt Gold kaufen?

CPB | Donnerstag, 14. März 2013 - 08:00

Wer noch nicht genug Gold hat, sollte jetzt Gold kaufen, konnte man von einem bekannten Wirtschaftsprofessor beim Goldkurs von ca. 1.570 US-Dollar für die Feinunze lesen. Was auch immer genug Gold oder zu wenig Gold ist, liegt im Auge des Betrachters bzw. liegt ganz sicher an der Größe des Vermögens des Anlegers. Ein Goldanteil im Gesamtvermögen von bis zu 10%, wurde bis vor einiger Zeit stets als ideal angesehen. Diese Meinung konnte man von verschiedenen Vermögensberatern lesen. Die Vermögensberater der Privatbanken sind sich im Moment aber nicht mehr so sicher, ob wirklich Gold überhaupt ins Depot gehört oder auch Gold ETFs. Nach den letzten Goldprognosen sieht es um die Goldpreisentwicklung nach Meinung einiger Anlageexperten nicht mehr so rosig aus. Die Goldprognosen 2013 sind von einer euphorischen Stimmung in ein tiefes Loch gestürzt und ein prognostizierter Goldpreis 2013 im Jahresdurchschnitt, der bei 1.600 US-Dollar für die Feinunze liegt, ist schon relativ optimistisch. Mal sehen, wann sich das Fähnchen wieder dreht…

Gefahren der Weltwirtschaft steigen – Goldpreis sinkt?

Der Goldpreis stagniert seit über einem Jahr. Die Gefahren der Weltwirtschaft und die Gefahren der Schuldenkrise steigen seither ständig. Diese Entwicklung ist kaum zu verstehen. Die Druckerpressen für die Produktion von Geldscheinen laufen auf Hochtouren und bei den Geldmengen, mit denen die Märkte geflutet werden, ist es nicht verständlich, warum der Goldpreis nicht anspringt. Gab es zuvor bereits eine Goldblase und gleicht die Goldpreisentwicklung jetzt diesen Preisvorsprung nur aus? In Japan gibt es bereits einen Ansatz von Deflation. Wenn die Geldmengen weiter in die Märkte gepumpt werden, wird es dann auch eine Deflation in den USA geben? Wenn es zu einer galoppierenden Deflation kommt, sind auch Staatsbankrotte in Japan und den USA nicht auszuschließen.

Wo liegt die natürliche Preisuntergrenze Gold?

Wenn man den Veröffentlichungen der Goldminenbranche glaubt, liegen die Erschließungskosten, Förderkosten und Produktionskosten für Gold derzeit bei etwa 1.300 US-Dollar je Feinunze. Diese Kosten steigen jährlich durch die normalen Preissteigerungsraten und die Förderkosten verteuern sich, wenn Gold aus immer tieferen Goldminen gefördert wird. Neben der Goldnachfrage sind also die Förderkosten von ca. 1.300 Dollar pro Feinunze ein Indiz, dass der Goldpreis diese Grenze nicht mehr unterschreiten wird; es sei denn, es werden sehr große Goldmengen auf den Markt geschleudert. Je unsicherer die Weltwirtschaft und die Finanzsysteme werden, umso höher wird die Goldnachfrage werden und je mehr Goldnachfrage existiert, umso tiefer wird in den Goldminen nach Gold gegraben. Die Goldnachfrage erhöht den Goldpreis also durch die Marktstimmung und durch die effektiven Förderkosten für Gold. Der Goldpreis kann nur durch massive Goldverkäufe ohne ausreichende Goldnachfrage unter die Förderkosten fallen.

 

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