Standard & Poor’s mit Rundumschlag gegen Banken!

CPB | Mittwoch, 30. November 2011 - 10:36

Die Ratingagentur S&P befasst sich nicht mehr mit nur einem Kandidaten, sondern straft viele Banken jetzt gebündelt im Rudel ab. Dieses Eindruck muss man haben und den Eindruck, dass die Bonität vieler Banken “über Nacht” gelitten hat. Die amerikanische Ratingagentur mit dem Standort New York setzte nach eigenen Angaben für die Herabstufung der Kreditwürdigkeit angeblich neue Bewertungskriterien an, die sich mit der Krisenfestigkeit der Banken beschäftigen. In der Bonität herabgestuft wurden: JPMorgan, Morgen Stanley, Goldman Sachs, die Bank of America und die Citigroup. Durch die Herabstufung müssen diese großen Banken jetzt ihre Eigenfinanzierung etwas teurer bezahlen, denn für neues Geld werden sie wohl höhere Zinsen bezahlen müssen. Diese Verteuerung wird sich allerdings in Grenzen halten, weil die US-Notenbank FED das Geld im Moment fast zinslos herausgibt, um die Konjunktur in den USA zu stärken.

Auch europäische Banken wurden herabgestuft!

Standard & Poor’s hat sich insgesamt 750 Banken vorgenommen und wird in absehbarer Zeit für alle eine neue Bewertung herausgeben. Von diesen 750 Banken wurden bisher 37 Ratings veröffentlicht. Schlechtere Noten bekamen von den Amerikanern auch die schweizerische UBS und die britischen Geldhäuser HSBC, Barclays und die Royal Bank of Scotland. Die Franzosen sind mit der Societe Generale und BNP Paribas noch einmal davongekommen und die Deutsche Bank blieb auch unverändert bei “A+”, wurde aber mit einer Veränderung des Ausblicks von “stabil” auf “negativ” verwarnt. Die Commerzbank behielt das Rating “A”. Ob bei diesen Ratingveränderungen bereits die möglichen Kreditrisiken für Griechenland-Anleihen berücksichtigt worden sind, ist nicht veröffentlicht worden. Durch das unveränderte Rating der französischen Banken muss man allerdings davon ausgehen, dass das Griechenland-Risiko noch nicht “eingepreist” wurde, denn die Franzosen haben mit den Griechen-Bonds einige “größere Päckchen” zu tragen. Warum die “Krisenfestigkeit” bei dem hohen Engagement der französischen Banken in Griechenland nicht gelitten hat, wissen nur die “Götter” von S&P. Der Goldpreis zeigt sich von dieser Entwicklung nur wenig beeinflusst und bewegt sich im Bereich von 1.700 Dollar. Die Nachfrage dürfte nach der Herabstufung großer Bankinstitute allerdings eher wieder steigen und die Goldpreisentwicklung wird sich höchstwahrscheinlich weiter im Bereich des langfristigen Aufwärtstrends halten.

 

 

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