Im Jahr 2011 wurde der Goldkurs korrigiert. Die ständige Aufwärtsbewegung wurde unterbrochen und der Goldpreis fiel unter die 200-Tage-Linie. Das heiß begehrte Edelmetall glänzt nicht mehr uneingeschränkt hell. Hier nun ein paar Denkanstöße für Ihren möglichen, zukünftigen Goldkauf.
Die Schuldenkrise in Europa, den USA und Japan ist alles andere als Überstanden. Der Euroraum hat mit seinen Patienten Griechenland (198,3%), Italien (120,5%), Irland(117,5%), Portugal (111%) und Spanien (73,8%) prognostizierte Staatsverschuldung 2012 gemessen in Prozent am BIP lt. OECD noch eine Menge zu kurieren. Die Europäische Union wird weiterhin einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt sein. Diverse Ansichten über Eurobonds und über den Euro-Schutzschirm und dessen verfassungsmäßigen Verankerung drohen die Europäische Union zu entzweien. Neben dem Euroraum kämpfen auch die USA (105,6%) und Japan (210%) mit einer prognostizierten Staatsverschuldung 2012 gemessen in Prozent am BIP lt. OECD mit massiven Problemen.
Die massive Flucht in eine vermeintlich krisensichere Veranlagung flaute im zweiten Halbjahr 2011 ab. Eine neuerliche Steigerung des Goldkurses könnte jedoch aufgrund der hohen Staatsverschuldung möglich sein. Zu bedenken ist jedoch, dass der größte Teil des Goldes nicht physisch, mittels Goldmünzen oder Goldbarren, sondern mittels Investments, wie Goldaktien, Optionen, Schuldverschreibungen, Gold ETF, ETC Gold oder Goldfonds gehandelt werden. Nicht physische Goldinvestments werden gleich wie andere Finanztitel an der Börse gehandelt. Der starke Rückgang des Goldpreises im letzten Quartal 2011 war unter anderem spekulationsbedingt. Manger diverser Finanztitel stellten ihre Goldoptionen glatt. Der Goldpreis unterliegt also starken spekulationsbedingten Schwankungen!
Die fernöstliche Goldnachfrage, allen voran jene von China und Indien, ist nach wie vor ungebremst. Der weltweit größte Abnehmer physischen Goldes ist nach wie vor die Schmuckindustrie. Gerade in Indien und China ist die Nachfrage nach Goldschmuck enorm. Die Volksrepublik China ist mittlerweile der größte Goldproduzent der Welt, kann aber gerade einmal 60% der Inlandsnachfrage decken.
Zurzeit beträgt der Goldanteil an den Währungsreserven der wesentlichen asiatischen Notenbanken ca. 2,6% – eine Erhöhung dieses Anteils ist laufend zu beobachten. Schätzungen gehen davon aus, dass die chinesische Notenbank mittelfristig 70.000 Tonnen Gold zukaufen könnte um die Euro und US-Dollar Devisenreserven begrenzen zu können. Derzeit liegt die Jahresgoldproduktion bei ca. 2.600 Tonnen. China würde also die Produktion von ca. 27 Jahren benötigen. Die USA besitzen mit 8.100 Tonnen die größten Goldreserven gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem IWF mit 3.200 Tonnen. Bis 2007 haben die wichtigsten Notenbanken der Welt sowie der IWF sukzessive ihre Goldreserven verringert so ist jetzt eine Trendwende zu beobachten.
Der gesamte bis jetzt geförderte Goldbestand liegt momentan bei 170.000 Tonnen. Dies entspricht einem Würfel mit einer Seitenlänge von je 20 Metern. Die Hälfte des weltweit, gesamten Goldbestandes wurde zu Schmuck verarbeitet. Die Notenbanken halten ca. 20% aller Goldbestände.
Derzeit ist lediglich 1% des weltweiten veranlagten Vermögens in Gold veranlagt. Bei einer Erhöhung der Nachfrage um einen Prozentpunkt würde eine Erhöhung der Nachfrage um ca. 31.100 Tonnen, das sind ca. 12 Jahresgoldproduktionen, bedeuten. Momentan jedoch stagniert die weltweite Goldproduktion. Weder wesentliche neue Funde noch bahnbrechende neue Fördertechnologien lassen auf eine rasche Erhöhung der Jahresgoldproduktion hoffen.
Aktien werfen eine Dividende ab. Anleihen und Sparbücher sind verzinst. Bei einem Investment in Gold gibt es weder das eine noch das andere. Lediglich ein steigender Goldkurs bringt Profite. Physisches Gold muss dann noch sicher verwahrt werden. Das derzeit niedrige Zinsniveau hält jedoch die Opportunitätskosten des zinslosen Goldes niedrig. Daneben ist aber noch der Dollar – Euro Wechselkurs zu beachten. Eine Investition in Bullionmünzen auch Anlagemünzen genannt, z.B. der Wiener Philharmoniker, oder in Goldbarren ist von der Mehrwertsteuer befreit!
Hier die Liste der mehrwertsteuerfreien Goldmünzen: Mehrwertsteuer befreites Anlagegold 2012
Ein Investment in Gold sei es nun in physischer Natur, wie Goldmünzen bzw. Goldbarren, oder nicht physischer Natur via Finanztitel ist aufgrund zahlreicher Faktoren genauer zu betrachten.
Quellen: Trendinvest Jahrbuch 2012, Top Gewinn Dezember 2011 12a/11, Schoeller News Ausgabe 4/2011, OECD
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Neben Goldmünzen, Silbermünzen und Medaillen wartet die Numismata Frankfurt 2011 wieder mit einer kleinen Besonderheit auf. Die Münzmesse Numismata wird zum fünften Mal in Deutschland mit einer Fachabteilung für Banknoten, Notgeld, Aktien und Wertpapieren zusammengeführt. [...]
Die Internationale Edelmetall- und Rohstoffmesse findet heuer vom Freitag 04. November 2011 bis Samstag 05. November 2011 in der Eventarena in München statt. Die Edelmetallmesse München 2011 richtet sich sowohl an Privatanleger als auch an institutionelle Investoren. Seit 2005 ist die Internationale Edelmetall- und Rohstoffmesse ein Garant für erstklassige Redner und Aussteller. [...]
„Sejatel’“ (der Säer) Золотой червонец „сеятель“ Der Tscherwonez von 1923 Das russische Finanzsystem kollabierte 1920 gezeichnet von den Folgen der Oktoberrevolution von 1917 und des Bürgerkrieges von 1918-1920. Die Bolschewiken fingen gerade erst an ihr vollständige Macht auf dem Territorium des ehemaligen russischen Imperiums auszuüben. Gewissenlose Spekulationen und ein Angebotsdefizit an Gütern waren für eine [...]
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Die Onvista Bank macht derzeit gerade wieder eine sehr interessante Aktion, die speziell mich und vielleicht auch dich als Gold Anleger sehr interessiert. Es geht um einen 10g Goldbarren, den du nach der Eröffnung eines Wertpapierdepots und 20 Trades, also Kauf- oder Verkaufsaufträgen von Wertpapieren aller Art erhältst.