Verluste beim Goldpreis legen eine Pause ein!

CPB | Mittwoch, 17. April 2013 - 16:24

Das war der stärkste Einbruch beim Goldpreis seit 30 Jahren und schlimm an der Situation ist, dass kein Analyst eine wirklich schlüssige Antwort auf die Frage hat, warum sich in so kurzer Zeit so viele Anleger vom Gold getrennt haben. Die Goldpreisentwicklung war zwar in einem Seitwärtstrend und konnte keine eindeutige Richtung finden, aber einen Absturz in dieser Größenordnung hatte keiner prognostiziert. Natürlich gibt es immer Leute, die vor jeder Entwicklung warnen, aber gleichzeitig auch positive Signale sehen. Das sind dann auch diejenigen, die nachher immer sagen, dass sie es gewusst hätten. Die panikartigen Goldverkäufe vom letzten Freitag setzten sich am Montag fort und erst am Dienstag konnte man von einer leichten Erholung sprechen, die sich am Mittwoch fortsetzte. Ein Goldpreisverlust in zwei Handelstagen von ca. 1.560 Dollar je Feinunze auf etwa 1.320 Dollar ist schon ein bemerkenswertes Ereignis und man sollte von den Goldbörsen erwarten, dass die veröffentlicht wird, welche Investoren in einer solche Größenordnung massiv Gold verkauft haben, die den Goldpreis derartig beeinflussen konnten. Vielleicht wäre eine Einschätzung der Situation in Kenntnis solcher Daten relativ einfach und man könnte die Interessen der Goldverkäufer erkennen.

Einstiegskurse Gold oder noch „fallendes Messer?“

Nach der kleinen Erholung beim Goldpreis stellen sich jetzt viele Sparer, Anleger, Investoren und natürlich auch Trader die Frage, ob der Goldkurs in diesen Tagen ein Einstiegskurs ist, oder ob man noch Gefahr läuft in ein „fallendes Messer“ zu greifen. Bei Aktien spricht man ja davon, dass man nicht in ein fallendes Messer greifen soll. Ob auch die Goldpreisentwicklung zu dieser Empfehlung passt, darüber sind sich nach den kleinen Kursgewinnen für Gold die Analysten nicht einig. Die Charttechnik hat im Moment keine positive Nachricht, denn alles, was noch unter 1.400 Dollar je Feinunze Gold gehandelt wird, ist äußerst gefährlich. „Panik ist ein schlechter Ratgeber“, ist ein anderer Spruch, der auch für Aktien, andere Wertpapiere und Gold gilt. Nach den Panikverkäufen am Goldmarkt war eine technische Erholung zunächst logisch und angesagt, weil die Goldpreisentwicklung nach unten über ihr Ziel hinausgeschossen sein musste. Trotzdem ist die Situation noch gefährlich, weil es immer wieder zu Stopps kommen kann, die automatisiert neue Goldverkäufe auslösen können.

Der Goldpreis steigt wieder!

Durch den Goldcrash haben leider auch langfristig orientierte Goldanleger einen relativ hohen Schaden hinnehmen müssen, aber es ist wie immer eine Frage des Einstiegskurses und bei Anlegern, die bereits Goldbarren zu höheren Goldpreisen gekauft haben, reduziert sich der durchschnittliche Einstiegskurs für Gold mit einem Goldankauf jetzt erheblich. Wenn sich die Märkte wieder etwas beruhigt haben, wird man feststellen, dass sich die Goldnachfrage zu den heute aktuellen Goldkursen wieder erheblich steigert und die Goldpreisentwicklung den Weg zurück zu besseren Kursen antreten wird.

 

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