Warum dieser Medienhype um zu Guttenberg?

CPB | Freitag, 2. Dezember 2011 - 11:37

Bereits die Ankündigung des Buches, das der Ex-Doktor, Baron und frühere Shootingstar der CSU, Karl-Theodor zu Guttenberg, von Giovanni di Lorenzo hat schreiben lassen, löste in der Medienwelt eine Welle aus, die kaum nachvollziehbar ist. “Vorerst gescheitert” heißt das Interviewbuch, das der bekannte Chefredakteur der Zeit, Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und “3 nach 9″ – Moderator Giovanni di Lorenzo nach einem Interview mit dem über eine Plagiatsaffäre gestolperten Lieblingsminister der Deutschen geschrieben hat. KT, wie zu Guttenberg von Freunden genannt wird, hat erstmalig nach seinem Rücktritt am 1. März 2011 damit in der Öffentlichkeit Stellung zu den Plagiatsvorwürfen bezogen, der Aberkennung des Doktortitels durch die Universität Bayreuth, seine Familie, politische Themen und über seine Zukunft gesprochen. Der frühere Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister war in diesem Jahr in die USA ausgewandert und ist heute am Center for Strategic and International Studies in Washington als „Distinguished Statesman” beschäftigt.

20% würden Karl-Theodor zu Guttenberg wählen!

Vorabdrucke des Buches und Kommentare über Kommentare. Ein mögliches Comeback des noch immer populären Show-Politikers beschäftigen alle renommierten und weniger angesagten Tageszeitungen und auch die Talk-Tanten in ARD und ZDF, Anne Will und Maybrit Illner, konnten sich kein interessanteres Thema in dieser Woche aussuchen. Auch die Meinungsforscher waren schnell auf dem Plan, nachdem zu Guttenberg im Buch sagt, dass er “derzeit” noch in der CSU ist, wurden Spekulationen um eine neue Partei laut, die KT eventuell mit Henkel, Merz, Koch, Clement usw. gründen könnte. Bis zu 20% haben die Meinungsforscher erkundet, würden diese neue Partei sofort wählen…

Dank seinem Namen, dem Einfluss der Familie und seinem Geld wurde zu Guttenberg bereits im zarten Alter von 31 Jahren von der CSU in den Bundestag geschickt. Er wurde mit 36 Jahren CSU Generalsekretär, mit 37 Bundeswirtschaftsminister und im gleichen Lebensalter noch Verteidigungsminister. Heute zieht er über die CSU her, kritisiert die Regierungspolitik und sucht bei seiner abgeschriebenen Doktorarbeit nach unglaubwürdigen Erklärungen. Seine Ausstrahlung als Blender und die Herkunft haben offenbar dazu geführt, dass drei Professoren, die seine Doktorarbeit mit der Bestnote “summa cum laude” bewertet haben, der Inhalt der Dissertation nicht interessiert hat oder sie auf beiden Augen blind waren. Bei nur wenigen gestohlenen Zeilen könnte man davon ausgehen, dass sie übersehen worden sind, aber bei dem von Guttenberg vorgelegten Plagiatsvolumen, kann die Arbeit nicht geprüft worden sein! Wofür werden diese Leute eigentlich so hoch bezahlt?

Leistung ist in der Politik nicht wichtig, sondern eine gute Show. Das hat man bei Gerhard Schröder gesehen und wird jetzt bei Karl-Theodor zu Guttenberg wieder sehr deutlich! Ob KT wieder zurück in die deutsche Politik will, ist nicht sicher. Die CSU sollte ihm allerdings nicht sofort wieder den roten Teppich für einen sicheren Wahlkreis ausrollen!

Was meinen Sie?

Wünschen Sie sich zu Guttenberg wieder in die deutsche Politik zurück?

 

 

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