Warum muss man Gold reinigen?

CPB | Mittwoch, 12. Oktober 2011 - 14:28

Die Frage, warum man manche Schmuckstücke aus Gold reinigen muss und andere nicht, kann mehrere Gründe haben. Im heutigen Beitrag wollen wir Ihnen die verschiedenen Gründe darlegen, wobei wir auf das Gold reinigen selbst nicht mehr ausführlich eingehen wollen. Wenn Sie Tipps für die Goldreinigung brauchen, schauen Sie bitte unter: http://www.gold-goldbarren.com/gold-reinigen-im-goldbad-mit-ultraschall-und-anderen-methoden/. Grundsätzlich ist es so, dass natürlich alte Goldmünzen und vielfach gebrauchter Goldschmuck manchmal gereinigt werden sollte. Beachten Sie jedoch für das Gold reinigen unsere Hinweise in oben genanntem Artikel. Neben Verunreinigungen durch die längere Nutzung gibt es auch Goldschmuck und andere Teile aus Gold, die dunkel anlaufen.

Verfärbt sich Gold wie Silber und läuft an?

Der Grund, warum Gold anläuft, liegt meistens an der Legierung. Vielfach handelt es sich bei angelaufenem Goldschmuck um ein 333er Gold, also 8 Karat oder 585er Gold mit 14 Karat. Goldschmuck und Goldmünzen ab einem 750er Feingoldanteil oder 18 Karat, bekommen in der Regel keine Schwarzfärbung. Es ist bekannt, dass sich hochkarätiges Feingold für die Anfertigung von beispielsweise Goldschmuck und Goldmünzen, bis auf Sammlermünzen, nicht eignet, weil die Oberfläche zu weich ist. Beim Feingold kann sogar das unsachgemäße Gold reinigen bereits zu Verkratzungen oder einem wertmindernden Goldabrieb führen. Weil Feingold zu anfällig für Gebrauchsgegenstände ist, wird für die Herstellung eine Legierung verwendet, die neben dem Feingoldanteil auch Silber, Kupfer und Zink enthalten kann. Von Silber weiß man, dass es durch Kontakt mit schwefelhaltigen Substanzen zu einer Braun- bis Schwarzfärbung neigt. Auch Kupfer ist gegen viele Substanzen nicht resistent und reagiert beispielsweise mit Dunkelfärbung bei Kontakt mit Ammoniak. Ammoniak ist im Schweiß anzutreffen und es gibt auch in Seifen oder Cremes Bestandteile, die bei Kupfer die Verfärbung auslösen. Diese Verfärbung entsteht in hohem Maße bei Goldschmuck mit einem geringen Feingoldanteil, aber sie kann durch Gold reinigen wieder entfernt werden.

Woher kommt bei Gold die Verfärbung der Haut oder der Kleidung?

Vielfach ist festzustellen, dass sich die Verfärbung vom Goldschmuck auf die Haut oder auf die Kleidung überträgt. Goldschmuck, der oft getragen wird, zeigt oft keine Verfärbung und das Gold reinigen kann entfallen. Dieses Phänomen zeigt sich manchmal bei Ringen und Golduhren, die durch die Bewegung des Körpers ständig an der Kleidung reiben. Gold-Armbanduhren haben in vielen Fällen ein galvanisch vergoldetes Gehäuse. Schwefelanteile aus der Luft, Hautabsonderungen oder Ausdünstungen aus einem Lederarmband, bzw. den Klebestellen des Armbands, können auch bei vergoldeten Teilen ein Anlaufen verursachen. Die seltenen Schwarzabfärbungen bei hochkarätigem Goldschmuck ab 750er Gold (18 Karat), entstehen durch einen sehr feinen Goldabrieb, der sich auf der Haut oder meistens auf der Kleidung zeigt.

 

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