Wer in Gold investiert ist, braucht starke Nerven!

CPB | Montag, 12. März 2012 - 13:52

Die Korrektur beim Goldpreis in der 10. Kalenderwoche ist doch heftiger ausgefallen, als es sich die Mehrzahl der Experten gedacht hatte und der Kampf um die Marke von 1.700 $ je Feinunze für Goldbarren geht heute weiter. Trotzdem sehen viele Analysten den Preisverfall des gelben Edelmetalls nicht als gefährlich an und trauen dem Gold langfristig noch viel zu. Die Goldpreisentwicklung in den letzten Wochen war sehr positiv und eine solche Gegenbewegung in einem starken Aufwärtstrend ist vielfach ein normales Zeichen. Eine Chartformation in Richtung Süden bringt für die nächste Aufwärtsbewegung wieder neuen Schwung und lässt hoffen. Trotz aller positiven Langfristprognosen gibt es im Moment allerdings auch einige Stimmen, die aktuell das Risiko höher einschätzen, als den kurzfristigen Erfolg. Der derzeitigen Goldkurs wird von diesen Experten deshalb eher nicht als Kaufkurs oder Kaufempfehlung für Gold gesehen.

Sehen wir bald wieder Goldpreise von 1.600 Dollar?

Wenn der Kampf um die 1.700-Dollar-Marke verloren geht, ist auch die nächste Widerstandslinie nach unten gefährdet und der Goldkurs könnte einen Abflug in Richtung 1.600 Dollar je Feinunze machen. Es ist aber anzunehmen, dass die Notenbanken bei weiter fallenden Goldpreisen wieder kräftig zuschlagen, wie sie es schon vor einigen Tagen nach dem Kursrutsch um ca. 100 Dollar durch die “Hilfe” des US-Notenbankchefs Ben Bernanke getan haben. Gold bleibt weiterhin ein Statussymbol, was sich in den letzten Jahren besonders auch in Asien gezeigt hat, verspricht Sicherheit als Zahlungsmittel, bleibt Spekulationsobjekt und bietet im Bereich der Goldmünzen ausgezeichnete Anlagemöglichkeiten für Sammler. Die Schuldenkrise ist noch lange nicht überstanden und auch der Schuldenschnitt in Griechenland wird verstärkt dazu beitragen, dass die Kleinanleger von Staatsanleihen Abstand nehmen und zum Gold flüchten. Selbst wenn der Goldpreis in Richtung 1.600 US-Dollar abtaucht, ist das für die langfristig orientierten Anleger noch kein Verkaufssignal.

Goldspekulanten werden vorsichtig!

Der in jeder Woche erscheinende COT-Report zeigt die Stimmung der Spekulanten; auch der Goldspekulanten. In der vorigen Woche hat es einen Stimmungswandel bei den Zockern gegeben, der relativ deutlich einen Rückgang des Goldvertrauens zeigte. Die “open interest”, also die offenen Kontrakte im Gold-Future-Segment, gingen um 7,5% zurück. Die Netto-Long-Positions brachen bei den kleinen Spekulanten (Non-Reportables) um starke 29,1 % ein und die Großspekulanten (Non-Commercials) zogen sich mit etwa 15,7% zurück.

Die Volatilität beim Goldpreis steigt!

Bereits im Februar konnten wir mit etwa 15% die höchste Volatilität beim Goldpreis innerhalb von 20 Tagen feststellen. Der März legt noch einen drauf und Gold ist inzwischen zu einer relativ volatilen Anlage geworden, denn die 20-Tage-Volatilität stieg auf über 20%. Diese Berg- und Talfahrt beim Gold verdanken wir natürlich in erster Linie wieder einmal den Zockern, die angesichts der schwankenden Goldpreise an den Terminmärkten in den letzten Wochen einen erhöhten DEO-Bedarf hatten. Diese Unsicherheit durch die derzeit hohe Volatilität beim Gold darf sich allerdings nicht auf andere Anlegergruppen ausweiten. Wenn das der Fall sein würde, bekommen wir weiter fallende Goldpreise und einen starken Vertrauensverlust für Anlagegold.

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