Wollen die USA die Schuldenkrise verschärfen?

CPB | Dienstag, 4. Oktober 2011 - 11:00

Die Amerikaner versuchen im Moment die eigene Schuldenkrise unter den Teppich zu kehren und den “Schwarzen Peter” nach Europa zu schieben. Sie wollen damit ihre Schuldenmacherei verteidigen und von den Problemen ihres Präsidenten Obama ablenken. Über 100% Staatsverschuldung am BIP gemessen, ist ein Wert, der nur von wenigen Ländern in Europa übertroffen wird. Trotzdem werden in den USA Beschäftigungsprogramme aufgelegt und Finanzminister Timothy Geithner forderte seine Amtskollegen der Euro-Zone in Breslau jüngst sogar auf, auch weiter Schulden zu machen. So eine Politik darf man nicht unterstützen!

Schmutzige Geschäfte der Banken!

Inzwischen werden Meldungen “klein gehalten”, die so manche Geschäfte der US-Banken betreffen. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die zweitgrößte US-Bank JPMorgan 88,3 Millionen US-Dollar, das sind etwa 61 Millionen EURO, Bußgeld wegen unerlaubter Geschäfte bezahlen muss. Es geht dabei um unerlaubte Geschäfte mit Kuba und dem Iran. Das US-Finanzministerium bestätigte diese Verstöße bereits. JPMorgan hatte u.a. ca. 180 Millionen US-Dollar seit 2005 nach Kuba überwiesen und ein Partner der großen US-Bank hat dem Iran ein Handelsdarlehen von 2,9 Millionen Dollar verschafft. Leider sind die Sanktionen für JPMorgan nur “Peanuts”, denn bereits im zweiten Quartal hat JPMorgan einen Gewinn von 5,43 Milliarden Dollar gemacht.

Werden verbotene Geschäfte durch die US-Regierung gebilligt?

Für den unbedarften Zuschauer hat es den Anschein, als ob die USA gegen verschiedene Staaten ein Handelsembargo verhängen und die “USA-gläubigen Europäer” halten sich daran. Inzwischen werden über diverse US-Banken wahrscheinlich interessante Geschäfte abgewickelt und wenn solche Fälle an die Öffentlichkeit kommen, gibt’s ein “kleines Bußgeld”. Wenn eine Bank seit über 5 Jahren verbotene Geschäfte abwickelt, dürfte das einer professionellen Organisation im Finanzministerium nicht entgehen. Die zwei genannten Fälle wurden von der Bank als “Einzelfälle” dargestellt. Man kann sicher davon ausgehen, dass es noch eine Vielzahl solcher “Einzelfälle” gibt, von der die Öffentlichkeit keine Ahnung hat. Solche Falschspielereien sollten wesentlich härte bestraft werden.

 

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