Anleihen-Auktion erfolgreich! Deutschland wird vertraut!

CPB | Donnerstag, 15. Dezember 2011 - 10:00

Diese Zahlen sollten sich die Herren bei Standard & Poor’s einmal anschauen und sie mit den Zinsen vergleichen, die man in den USA für Anleihen bezahlen muss! Das Vertrauen der Finanzmärkte in Deutschland ist ungebrochen! Die “Beobachtung” durch S&P hat die Anleger absolut nicht interessiert. Der Bund hat über die Finanzagentur gerade 4,18 Milliarden Euro von Investoren kassiert. Die Emission war um das 1,4-fache überzeichnet, was bedeutet, dass man etwa 6 Milliarden hätte einnehmen können. Diese Anleihe mit zweijähriger Laufzeit konnte die Finanzagentur mit einem durchschnittlichen Zins von nur 0,29 Prozent an den Mann bringen. Im November hatte man noch 0,39% bezahlen müssen und konnte nicht einmal das komplette Paket auf dem Markt platzieren. Vergleichsweise mussten die Franzosen zuletzt 0,9 Prozent anlegen und die Amerikaner 2 % für eine Laufzeit von 10 Jahren!

Auch Italien, Spanien und sogar die Griechen bekamen frisches Geld!

Auch die Italiener mussten sich 3 Milliarden Euro zur Ablösung auslaufender Bonds beschaffen und dafür den höchsten Zinssatz seit Einführung des Euro für italienische Anleihen bezahlen. Die Anleger waren bereit, die fünfjährigen Staatsanleihen für den stolzen Zins von durchschnittlich 6,47% zu kaufen. Zuletzt hatte war man im November noch mit 6,29% ausgekommen. Spanien bekam 5 Milliarden vom Kapitalmarkt und musste für eine einjährige Laufzeit 4,05% bezahlen und für eineinhalb Jahre 4,26%. Auch der Euro-Rettungsschirm EFSF hat sogar die stolze Summe von fast 2 Milliarden Euro (genau 1,97 Milliarden) bei Investoren kassieren können und wäre sogar bei 3,2-facher Überzeichnung etwa 6,3 Milliarden für 3 Monate und 0,22 Prozent losgeworden. Einer der Groß-Investoren waren die Japaner, die mit 260 Millionen Euro eingestiegen sind. Bei den Griechen sah das etwas anders aus. Immerhin bekamen die Hellenen ca. 1,6 Milliarden Euro für 4,95% bei einer Laufzeit von 6 Monaten. Es wurde jetzt allerdings bekannt, dass die Sparziele in Athen höchstwahrscheinlich nicht erreicht werden, denn der Haushaltsfehlbetrag soll wegen der starken Rezession auf etwa 20,5 Milliarden Euro ansteigen! Es dauert sicher nicht mehr lange, bis die nächste Tranche der Eurozone für das “Fass ohne Boden” Griechenland überwiesen werden muss.

 

 

 

 

 

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