Die Schnäppchenjäger kaufen schon wieder Gold!

CPB | Freitag, 16. Dezember 2011 - 10:33

Ein massiver Kursrutsch beim Gold in wenigen Stunden beschäftigt die Analysten. Auch für die Profis war der Kursverfall in dieser Woche, der den Goldpreis in sehr kurzer Zeit in den Keller schickte, äußerst rätselhaft. Ein kleines Argument ist der gestiegene Dollarkurs, der alle Rohstoffkurse belastete, aber alleine ist der teurere Dollar kein Argument für diesen drastischen Kursverlust für Goldbarren. Am 13.12. schloss der Goldkurs noch bei $ 1.631,55 und hatte am 14.12. nach moderater Eröffnung einen Höchstkurs von $ 1.641,40, bevor er bis $ 1.565,05 dramatisch abstürzte. Einen Tiefststand hatte der Goldpreis seit langer Zeit am 15.12. mit $ 1.561,90 und drehte dann wieder zu einem Schlusskurs von $ 1.570,50. Heute sind die Schnäppchenjäger allerdings schon wieder am Werk und man sieht wieder langsam steigende Goldkurse.

Hat die US Notenbank FED oder die EZB Goldreserven verkauft?

Kein Börsenprofi kann bisher einen Schuldigen oder gar einen triftigen Grund für den massiven Kursrutsch finden und viele Spekulationen machen die Runde. Neben einem gestiegenen Dollarkurs war die erste Idee für den gefallenen Goldpreis, dass die Federal Reserve (FED) große Mengen Goldreserven auf den Markt geworfen hat. Nach der amerikanischen Verfassung darf das die US Notenbank allerdings selbst nicht entscheiden, sondern die Anweisung für einen Goldverkauf hätte vom US Finanzministerium kommen müssen. Die Großbank HSBC witterte eher einen Goldverleih in großem Stil. Das britische Geldhaus ließ verbreiten, dass der Grund darin liegen könnte, dass sich Banken Gold gegen einen geringen Zinssatz geliehen haben und daraus durch einen Verkauf sofort US-Dollar gemacht hätten. Einige europäische Geschäftsbanken hätten wahrscheinlich Dollar-Liquidität benötigt. Da es sich um sehr große Goldmengen gehandelt haben muss, vermutet man allerdings, dass eine Zentralbank als Goldverleiher aufgetreten sein könnte. Die HSBC sieht ein Goldverleihgeschäft als Grund an, weil diese Annahme auch durch den tiefsten Stand der Gold-Lease-Rates seit 1998 gestützt werden kann. Als Prognose bietet die englische HSBC an, dass bei anhaltenden Liquiditätsproblemen von großen Banken noch weitere Geschäfte dieser Art folgen könnten und der Goldpreis dadurch entsprechend beeinflusst werden könnten.

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Ein Kommentar zu “Die Schnäppchenjäger kaufen schon wieder Gold!”


  1. [...] ist, wurde bisher nur vermutet. Wir hatten darüber berichtet, dass es Gerüchte um einen Goldverleih durch eine Notenbank gab und die Goldbarren sehr schnell verkauft wurden, weil sich die ausleihende [...]

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