Braucht der Goldpreis Unterstützung von der FED?

CPB | Donnerstag, 13. Dezember 2012 - 15:08

Der Goldpreis ist wieder leicht unter die wichtige Marke von 1.700 Dollar gerutscht. Es bleibt abzuwarten, ob die Unterstützungslinie bei 1.694 Dollar bis zum Handelsschluss stabil bleibt. Die Gold Experten gehen davon aus, dass ein entscheidender Impuls von der Notenbanksitzung in den USA abhängt. Die Gold Analysten rechnen damit, dass der FED-Präsident Ben Bernanke zusätzliche Maßnahmen zum Programm QE 3 ankündigt. Dieses Programm ist bekanntlich die quantitative Lockerung der Finanzpolitik, in dem u.a. der Ankauf von US-Staatsanleihen vorgesehen ist. Die Notenbanksitzung ist eine turnusmäßige zweitätige Veranstaltung, die für den Mittwoch und Donnerstag terminiert worden war. Neben dem weiteren Ankauf von US-Staatsanleihen rechnen die Experten damit, dass auch Maßnahmen zur Konjunkturförderung hinzukommen, um gegen die hohe Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten anzukämpfen. Wenn derartige Maßnahmen angekündigt werden, kann man mit einer positiven Beeinflussung auf den Goldpreis rechnen und den drohenden Absturz unter 1.680 Dollar höchstwahrscheinlich vergessen.

Jeder Deutsche hat durchschnittlich für 6.000 € Gold!

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung besitzt jeder Deutsche im Durchschnitt für ca. knapp 6.000 Euro Gold in Goldbarren, Goldmünzen oder Goldschmuck. Die Süddeutsche bezieht sich in ihrem Artikel auf eine Studie der Steinbeis-Hochschule. In dieser Studie wurde ermittelt, dass jeder Deutsche über 18 Jahre durchschnittliche 117 Gramm Gold besitzt. Der Goldbesitz teilt sich auf in einen Anteil von ca. 55 Gramm in Form von Goldschmuck und der etwas größere Teil von ca. 62 Gramm Gold liegt bei den deutschen Sparern, Anlegern und Investoren als Goldbarren oder Goldmünzen im Tresor. Der Auftraggeber dieser Studie, für die 2.000 Menschen befragt wurden, war der Goldlieferant Heraeus. Diese Zahlen beziehen sich auf physisches Gold, nicht aber Gold in Form von Wertpapieren, die mit Gold besichert sind, d.h. ETFs. Gold besicherte Wertpapiere hat jeder Deutsche im Durchschnitt für 5.750 Euro.

Goldankauf als Absicherung gegen Krisen!

Bei der Befragung wurde nach dem Zeitungsbericht festgestellt, dass der Goldankauf nicht mit dem Fokus auf Rendite getätigt wurde, sondern zur Absicherung gegen Krisenzeiten. Der Werterhalt von Goldbarren und Goldmünzen stand bei der Entscheidung für eine Geldanlage in physischem Gold im Vordergrund. Die Goldanleger haben überwiegend eine langfristige Anlageperspektive. Nach dieser Studie haben etwa 69 Prozent der Deutschen Anlagegold in ihrem Portfolio, wobei die besonders Reichen davon ausgehen, ihre Goldreserven im Jahr 2013 zu erhöhen. Bei 47% der Befragten liegen die Goldreserven in einem Bankschließfach, 9% haben das Gold bei einem spezialisierten Anbieter von Gold und Goldlagerung und der Rest bewahrt das gelbe Edelmetall zu Hause auf. Bei Personen mit einem Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro planen etwa doppelt so viele im nächsten Jahr Gold zu kaufen, als im Jahr 2011. Erstaunlich ist auch, dass Menschen mit eher niedrigem Einkommen eher zu Goldmünzen greifen, als zu Goldbarren.

 

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