Banken in der Schweiz nehmen Zinsen vom Sparer!

CPB | Freitag, 9. September 2011 - 12:49

Nicht nur das Leben ist in der Schweiz teuer, sondern die Banken in der Schweiz haben damit begonnen auch eine Art Zins für die Kontoführung zu nehmen. Die Nationalbank hatte die Zinsen schon längere Zeit faktisch auf null gesetzt, um den Schweizer Franken in seinem Höhenflug zu stoppen. Jetzt haben allerdings einige Banken in der Schweiz sogar einen Negativzins eingeführt. Sie verstehen das richtig. Eine Geldanlage bringt dann nur nichts, sondern sie kostet etwas!?

Absurd: Festgeld kostet 0,1% Zinsen!

Das Schweizer ARD-Studio berichtet, dass das Girokonto bei einigen Schweizer Banken inzwischen besser ist, als das Festgeldkonto, denn auf dem Girokonto kostet eine Geldanlage nichts. Auf dem Sparkonto oder für eine Geldmarkanlage war der Zinssatz bisher schon bei null und jetzt muss der Sparer bei manchen Banken für eine Festgeldanlage bezahlen. Wer also 10.000 Schweizer Franken für ein Jahr auf ein Festgeldkonto legt, bekommt am Jahresende 9.990 Franken zurück. Das ist eine neue Art der Einführung einer Kontoführungsgebühr, für die man nicht einmal einen Zinsrechner benötigt. Der Wechselkurs Schweizer Franken in € darf inzwischen nicht unter 1,20 Franken für einen EURO liegen, was den Export in der Schweiz stützen soll. Diese Kurssicherheit könnte Anleger auch dazu bringen, ihr ganzes Geld in bar abzuheben und es unter der Matratze zu verstecken, denn da kostet es wenigstens nichts und der fixierte Maximal-Wechselkurs zum EURO bringt eine gewisse Sicherheit. Der Schweizer Franken ist dann keine Geldanlage mehr, sondern eher eine “Geldunterlage”.

Auch Schweizer Staatsanleihen kosten Geld!

Dieser Bericht ist kein Aprilscherz! Der Schweizer Staat macht Rendite mit Kreditaufnahmen! Gerade ist in der Schweiz eine Staats-Anleihe in Höhe von fast 9 Milliarden SFR ausgegeben worden, für die Anleger 1% bezahlen müssen. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 12 Monaten und wurde den Banken aus der Hand gerissen. Es scheint so, als ob Anleger aus der Eurozone auch bereit sind ein vorsätzliches Verlustgeschäft von 1% zu machen, um in den Schweizer Franken zu flüchten! Diese Anleger hätten sich besser die Goldpreisentwicklung anschauen sollen und ihr Geld in Gold angelegt.

Würden Sie 0,1 Zinsen für Festgeld und 1% für eine Staatsanleihe in der Schweiz bezahlen?

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