Goldpreis zwischen Charttechnik und Börsenverstand!

CPB | Donnerstag, 8. September 2011 - 10:11

Die weitere Goldpreisentwicklung wird im Moment sehr unterschiedlich interpretiert. Wenn man der Charttechnik glauben will, könnte es sein, dass es in der nächsten Zeit eine Seitwärtsentwicklung geben könnte. Charttechnik-Profis meinen diese Entwicklung am ausgebildeten Doppeltop des Goldkurses zu erkennen. Nachdem es in dieser Woche wieder ein neues Allzeithoch des Goldpreises gegeben hatte, konnte man an der Kerzenlänge sehen, dass viele Anleger erst einmal Gewinne mitgenommen haben und sich dadurch der Goldkurs wieder nach unten entwickelte. Im Moment steht die Feinunze allerdings noch immer stabil über 1.800 Dollar, was aktuell nicht auf einen Absturz hindeutet, sondern auch wieder auf einem neuen Anlauf auf Höchstkurse deuten könnte.

Vorläufig noch kein Ende der Gold-Hausse?

Die Schweizer Privatbank Vontobel zitiert in diesen Tagen den Börsenguru Marc Faber, der sonst als Pessimist und exzellenter Börsenkenner bekannt ist. Faber hatte u.a. den Börsencrash 1987, die Asienkrise und den Crash am Ende der Technologie-Blase 2.000 richtig vorhergesagt. Noch vor kurzer Zeit soll der Schweizer nach der Veröffentlichung des Bankhauses das Platzen der Gold-Blase prognostiziert haben. Jetzt hat er seine Meinung geändert und sieht derzeit noch kein Ende der Gold-Hausse. Er macht diese Einschätzung daran fest, dass die Zentralbanken noch immer die Märkte mit Geld fluten. Für die weiter steigende Goldnachfrage macht Faber die fallenden Aktienkurse und die schwachen Währungen verantwortlich. Er sieht im Gold eine Art Versicherung gegen das Ende von Geldsystemen und gegen die Unsicherheit am Finanzmarkt.

Wem soll man bei der Goldpreisentwicklung glauben?

Alle Anlagegurus, wie Marc Faber, sagen stets, dass sie kurzfristige Marktverwerfungen nicht kommentieren wollen, sondern nur den großen Trend verfolgen. Für den Anleger ohne umfassende Börsenerfahrung ist das keine Beruhigung, denn gerade auf die kurzfristigen Schwankungen reagieren die meisten Kleinanleger mit Kauf oder Verkauf. Wer auf die Verkaufshinweise für Gold in den letzten Wochen beim Absturz in die Nähe der 1.700 Dollar-Marke gehört hat, hat sich nach dem neuen Gold-Allzeithoch sicher furchtbar geärgert.

 

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