Etwas Griechenland ist überall!

CPB | Freitag, 4. November 2011 - 10:18

Die Schuldenkrise in Griechenland hat viel Chaos an die Oberfläche befördert, von dem man sonst nie Kenntnis bekommen hätte. Die Griechen zahlen teilweise 18 Monatsgehälter, man zahlt Spitzengehälter für Staatsdiener, Lokführer verdienen 7.000 Euro im Monat, es gibt Traumpensionen für Beamte und die unverheirateten Töchter von Militär und Polizei bekommen das Gehalt des verstorbenen Vaters weiter. 9.000 über 100jährige erhalten weiter Rente, obwohl fast alle bereits lange verstorben sind. Diese Misswirtschaft hat Griechenland zu einem großen Teil in die Schuldenkrise gebracht. Etwas Griechenland ist aber überall, denn auch in Deutschland ist die Staatsverschuldung viel zu hoch und trotzdem wird nicht ernsthaft gespart. Die Politiker bestimmen über ihr eigenes Einkommen und über ihre üppige Altersversorgung selbst ab und nehmen sich nicht zu wenig. Beamten wird der Ruhestand vergoldet und die Rentner, die gegen die Ungleichbehandlung von Renten und Pensionen geklagt haben, sind unterlegen. Kein Wunder, denn die Verfassungsrichter sind ja bekanntlich auch Beamte! Die Schwarzbücher zeigen in jedem Jahr auf, wo die Politik Geld aus dem Fenster wirft und der Bundesrechnungshof benennt viele unsinnige Geldausgaben in Kommunen und Ländern. Es gibt Prachtbauten in Kleinstädten, Schwimmbäder, die völlig überdimensioniert sind, Hafeneinrichtungen, die nicht genutzt werden und viel zu viel Personal in einer großen Anzahl von Behörden und Ämtern.

Hans Eichel (SPD) klagt auf 14.550 Euro Pension!

Hans Eichel (SPD) und Gerhard Schröder (SPD) haben uns die Griechen in die Eurozone geholt. Erst jetzt ist festzustellen, dass Eichel irgendwie eine “griechische Mentalität” hat, denn er klagt auf eine höhere Pension…! Eichel soll nach Zeitungsberichten im Moment 8.200 Euro Pension pro Monat bekommen. Das ist ihm zu wenig! Er klagt auf zusätzlich 6.350 Euro monatlich aus seiner Tätigkeit als Beamter und Oberbürgermeister von Kassel. Das ist für einen kleinen Rentner nicht zu glauben und nur noch als unverschämt zu bezeichnen. Wenn solche Pensionen gezahlt werden und es noch Leute gibt, die derartige Pensionen einklagen, möglicherweise damit sogar erfolgreich sind, dann haben wir in Deutschland wahrhaftig griechische Verhältnisse!

Rot-Grün schafft in NRW griechische Zustände!

Die Rot-Grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen unter Hannelore Kraft (SPD) führt jetzt in NRW griechische Verhältnisse ein. Es soll ein Gesetz verabschiedet werden, dass Kommunen, denen es (noch) gut geht, einen “Städte-Soli” an Gemeinden zahlen sollen, die überschuldet sind oder sich in akuter Überschuldungsgefahr befinden. Man hat sich extra einen lateinischen Begriff dafür überlegt: Abundanzumlage. Abundanz bedeutet so viel wie “Überfluss”. Im Land Nordrhein-Westfalen würde diese neue Umlage 66 Gemeinden treffen. Diejenigen Kommunen, die auf den Haushalt geachtet haben und für die sparen kein Fremdwort ist, sollen jetzt von Rot-Grün dafür bestraft werden und die Geldverschwender bekommen, wie Griechenland, großzügige Unterstützung! Kein Wunder, dass sich starker Protest aus allen sparsamen Gemeinden formiert und der Widerstand gegen diesen geplanten Solidarpakt für Pleitestädte groß ist. Sparen wird bestraft und Geldverschwendern werden die Schulden abgenommen – ganz wie im Fall Griechenland!

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