Merkel + Sarkozy: Wir werden keine “Eulen nach Athen tragen!”

CPB | Donnerstag, 3. November 2011 - 10:38

Der Geldhahn wird endlich abgedreht! Das ist die Konsequenz des EU-Gipfels in Cannes an der französischen Mittelmeerküste Côte d’Azur. Merkel und Sarkozy waren sichtlich erbost über Georgios Papandreou, der nach den Rettungsmaßnahmen für sein Pleiteland über 1 ½ Jahre jetzt mit einem Referendum alle Rettungsbemühungen riskiert und dabei auch einen Staatsbankrott in Kauf nimmt. Endlich haben die EU-Spitzen offensichtlich eingesehen, dass weiteres Geld für die Griechen, wie “Eulen nach Athen tragen” wäre. Diese Redensart des Dichters Aristophanes aus dem antiken Griechenland wird für eine überflüssige Tätigkeit verwendet und passt für die Griechenlandhilfe jetzt ausgezeichnet. Staatsbankrott Griechenland und sogar ein Austritt aus der Euro-Zone keine Tabu-Themen mehr! Sarkozy und Merkel haben endlich für das Verhalten der Griechen passende Worte gefunden. Wer nicht mitmacht, bekommt kein Geld mehr! Mit Aussagen, wie “Wir lassen uns den Euro nicht kaputtmachen!” und “Wir sind gewappnet!” machten der französische Staatspräsident und die deutsche Bundeskanzlerin der Öffentlichkeit klar, dass es jetzt endgültig reicht und die Hilfen sofort eingestellt werden, wenn die Griechen ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Die geplante 8 Milliarden-Überweisung nach Athen wurde gestoppt!

Volksentscheid der Griechen bis zum 4. / 5. Dezember 2011 gefordert!

Papandreou wurde aufgefordert, den Volksentscheid bis zum 4. oder 5. Dezember durchzuführen. Sarkozy und Merkel haben den Griechen empfohlen, die Abstimmung über den Verbleib in der Euro-Zone zu formulieren, womit eventuell eine Mehrheit erreicht werden kann. Papandreou will allerdings über das Rettungspaket und die damit verbundenen Sparmaßnahmen abstimmen lassen. Klar ist, dass die Griechen ohne weitere EU-Gelder wahrscheinlich vor Ablauf des Jahres pleite sind und keine Renten und Gehälter mehr bezahlen können. Eine Abstimmung mit negativem Ergebnis würde das Land ins Chaos treiben!

Griechische Regierung ist verwirrt!

Vor einem Referendum muss es dafür im Parlament eine Mehrheit geben. Oppositionsführer Antonis Samaras sprach davon, dass er die Regierung Griechenlands für verwirrt hält, wenn sie jetzt eine Volksbefragung machen will. Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) will gegen das Referendum stimmen und möchte Neuwahlen! Samaras stellte an Papandreou die Frage, ob er Griechenland auflösen will. Man kann nur hoffen, dass es bei der Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament Freitag um Mitternacht keine Mehrheit für Papandreou gibt und einige aus dem eigenen Lager diesen Schwachsinn Papandreous nicht unterstützen. Die sozialistische Pasok-Partei Papendreous verfügt über 152 von 300 Stimmen. Im Sinne Griechenlands und Europas kann man nur hoffen, dass es mindestens 3 Parlamentarier aus dem Regierungslager gibt, die Verantwortung zeigen und Papandreou auf eine kleine Agäisinsel in Rente schicken!

Viele Griechen werden jetzt noch schnell ihr Geld aus dem Land bringen oder wenn sie clever sind, es vor dem Referendum noch in Goldbarren oder Goldmünzen anlegen. Das könnte wieder einen kleinen Schub für die Goldpreisentwicklung bedeuten.

 

 

 

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