Goldpreis auf dem Weg nach oben!

CPB | Donnerstag, 22. November 2012 - 09:30

Der Goldpreis ist bei ca. 1.700 Dollar abgeprallt und befindet sich jetzt in einem stabilen Umfeld über 1.720 Dollar. Die nächsten Widerstände erwarten die Goldpreisentwicklung bei 1.740 US-Dollar je Feinunze Gold und wenn der Goldpreis diese Linie übersteigt, dann wird der nächste Versuch eingeläutet, die wichtige Marke von 1.800 Dollar zu überstehen, um auf ein neues Allzeithoch beim Goldkurs zuzusteuern. Die Charttechnik spricht dafür, dass der Preis für das gelbe Edelmetall weiter steigen wird und auch das politische und wirtschaftliche Umfeld stützen diese Prognose. Die Situation im Nahen Osten lassen die Goldreserven der ETFs auf neue Rekordmarken steigen und die Herabstufung Frankreichs vom Triple A auf Aa1 durch die Rating-Agentur Moody’s motiviert viele Anleger weiter zum Goldankauf. Goldbarren haben noch immer den Status des sicheren Hafens in unruhigen Zeiten.

Stimuliert die Angst vor der Fiskalklippe in den USA den Goldpreis?

Obama muss sich in den ersten Wochen nach der Wahl mächtig ins Zeug legen und bis zum Jahresende das Risiko der sogenannten Fiskalklippe abwehren. Man spricht bei der Fiskalklippe vom Automatismus, der ab 1. Januar 2013 eintritt, wenn sich die Demokraten mit den Republikanern im Kongress nicht bis zum Jahresende auf Haushaltskürzungen verständigen. Es ist anzunehmen, dass die Republikaner einlenken werden, denn die automatischen Steuererhöhungen und automatische Streichung von Steuervergünstigungen, die noch aus der Zeit von George W. Bush stammen, würden vorwiegend die Reichen in den USA treffen und kleine Personengesellschaften. Es ist anzunehmen, dass außerdem die nächste Verfassungsänderung fällig ist und die Schuldengrenze erneut heraufgesetzt wird. Die Schuldengrenze wurde bereits etwa 70-mal seit 1960 in den USA heraufgesetzt, ist also kein besonderes Thema für die Amerikaner.

Goldspekulanten wieder bullish!

Auch die Goldspekulanten wittern wieder Morgenluft und der Optimismus steigt erneut nach sechs Wochen Zurückhaltung. Die Zahl der offenen Gold Futures (Open Interest) stieg um 2,8% auf 459.761 Gold Kontrakte und die kumulierten Netto-Long-Position, das sind die optimistischen Markterwartungen für den Goldpreis, stiegen um stolze 8,2% auf 224.795 Goldkontrakte. Die Kleinspekulanten (Non-Reportables) waren daran mit einem Anteil von 11,8% beteiligt und die Großspekulanten mit 7,1%. Trotz des Goldpreisverlustes von fast einem Prozent in der vorigen Woche, der überwiegend durch die Dollarstärke entstand, sind diese Zahlen beeindruckend. In dieser Woche haben sich die Goldanleger wieder an die ungelösten Probleme der Schuldenkrise erinnert und die geopolitische und finanzpolitische Nachrichtenlage hat zusätzlich die Goldpreisentwicklung beflügelt. Es ist damit zu rechnen, dass der Goldpreis die weiterhin expansive Geldpolitik der Notenbanken in den USA, in Euroland und Japan positiv quittiert und weitere Goldankäufe von Notenbanken aus den Schwellenländern könnten für die Goldpreisentwicklung zusätzlich förderlich sein.

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