Goldpreisentwicklung “hopp” oder “top”?

CPB | Donnerstag, 11. April 2013 - 08:00

Der Goldpreis kämpft um den Wiedereinzug in den 1.600 Dollar-Bereich, aber die Hürde scheint im Moment sehr hoch zu sein. Die Goldpreisentwicklung kennt seine Richtung nicht und dümpelt unter 1.600 Dollar seitwärts. Aus einer solchen Seitwärtsentwicklung entstand 2011 die Goldrallye zum Rekordhoch für den Goldpreis bei 1.920 US-Dollar je Feinunze, aber selbst die Gold Analysten können nicht sagen, welchen Weg der Preis für das gelbe Edelmetall nun endgültig nehmen wird. In einem Bericht des Handelsblatts konnte man ein Interview mit dem US-Großinvestor George Soros lesen, der sich mit einem Teil seines Gold-Engagements bereits im vorigen Jahr aus den Gold ETFs zurückgezogen hatte. Soros ist zwar diesem Bericht zu Folgen der Ansicht, dass das Image für Gold und die Investition in Goldbarren zerstört ist, aber dennoch der Meinung, dass der Goldpreis in absehbarer Zeit nicht sinken wird. Der Grund für diese Annahme ist der Goldhunger der Zentralbanken, die mit Goldankäufen weiter dafür sorgen werden, dass der Goldpreis nicht fällt. Der Nimbus Gold als sichere Wertanlage sei in der Schuldenkrise zerstört worden, konnte man von dem Milliardär Soros lesen. In der Zeit, als der Euro im vorigen Jahr kurz vor dem Zusammenbruch stand, haben sich Investoren vom Gold getrennt, weil es zu dieser Zeit kaum lukrative Verkaufsmöglichkeiten von anderen Geldanlagen gegeben hätte.

Deutsche Bank nimmt Goldpreisprognose zurück!

Auch die Gold Analysten der Deutschen Bank sind skeptischer gegenüber einer Geldanlage in Gold geworden. Im Quartalsbericht über Rohstoffe der größten deutschen Bank konnte man lesen, dass das Kursziel für Gold im Jahr 2013 um 11.8 Prozent auf jetzt 1.637 US-Dollar je Feinunze zurückgenommen wird. Als Grund wird dafür der starke Dollar genannt, der den Goldpreis nach unten zieht. Man geht davon aus, dass sich die US-Arbeitsmarktdaten verbessern werden, sich die Erholung im Immobiliensektor fortsetzt und die allgemeinen Wirtschaftsdaten dazu beitragen werden, dass sich der Fokus der Investoren im Bereich der Aktien, insbesondere US-Aktien, noch verstärken wird und dafür Liquidität aus verkauften Goldanlagen verwenden. Wenn die Prognose der Deutschbanker stimmt und man heute Gold kaufen würde, wäre das immerhin noch eine Rendite von ca. 4,5 Prozent bis zum Jahresende – wo gibt es die für eine relativ sichere Geldanlage?

Geringe Inflation drückt auf den Goldpreis!

Die geringen Inflationsraten in weiten Teilen der Welt nehmen dem Goldpreis die Position des sicheren Hafens. In der EU sind es in diesem Jahr bisher nur ca. 1,82 Prozent und in der Eurozone gerade einmal 1,62 Prozent Geldentwertung. In den USA waren es im Januar 1,6% und im Februar 2% Geldentwertung. Selbst in China stiegen die Preise im März nur um 2,1 Prozent viel weniger an, als man zuvor erwartet hatte. Trotz steigender Schuldenberge und immer größeren Geldmengen ist die Geldentwertung damit in einem sehr moderaten Rahmen, was auch für viele Experten verwunderlich ist. Die damit einhergehende geringe Inflationsangst führt nicht zwangsläufig zum Goldankauf und auch die Chancen an den Aktienmärkten reizen die Sparer, Anleger und Investoren derzeit noch so sehr, dass die Goldnachfrage etwa zurückgegangen ist.

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