Ist Gold demnächst die einzige Rettung?

CPB | Donnerstag, 19. Januar 2012 - 15:58

Der Goldpreis ist im Bereich von über 1.600 Dollar im Moment relativ stabil und alle Aussagen über einen möglichen Kursverlauf der letzten Tage sind noch aktuell. Die eine oder andere Bank senkt zwar ihren Durchschnittspreis für physisches Gold im Jahr 2012 gerade um knapp 100 Dollar für die Feinunze, aber der prognostizierte Durchschnittspreis liegt dann noch immer über 1.750 US-Dollar. Trotz oder gerade wegen der Schuldenkrise im Euroland haben sich die Indizes an den Börsen dieser Welt von den S&P Herabstufungen in den letzten Tagen nicht beeindrucken lassen und nicht nur die Goldpreisentwicklung, sondern auch die Aktienkurse zeigen im Moment nach oben.

Chinesen kaufen Gold zum Neujahrsfest!

Der Wohlstand in China wächst durch die wirtschaftliche Entwicklung des bevölkerungsreichsten Landes der Erde und viele Menschen sind im Kommunismus zu großem Reichtum gekommen. Dieser Geldsegen soll sich auch auf das Neujahrsfest im Reich der Mitte auswirken, an dem der Tradition folgend Geschenke gemacht werden. Der Goldimport hat sich im November 2011 im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat versechsfacht, was darauf schließen lässt, dass die Chinesen damit rechnen, dass die Geschenke zum Neujahrsfest großzügig ausfallen werden und nicht selten Goldbarren oder Goldmünzen auf dem Gabentisch liegen.

Steigende Goldpreise machen die Reichen immer reicher!

Wer in seinem Depot einen Goldanteil hat, wird durch den steigenden Goldpreis reicher, das ist eine Binsenweisheit. Was für private Anleger gilt, gilt aber natürlich auch für Staaten. Auch die Goldreserven der Notenbanken in den Ländern freuen sich über steigende Goldkurse. Vielleicht kommt der US-Notenbankchef ja nach einer Goldrallye auf die Idee, dass man mit der Wertsteigerung Gold die Staatsschulden abbauen könnte, ohne in der Summe einen Verlust im Vergleich zu heute zu haben.

Wollen die Amerikaner den Goldpreis nach oben treiben und dann verkaufen?

Wenn man einmal darüber spekuliert, ob die US-Notenbank FED mit den US-Ratingagenturen beim Kampf gegen die Eurozone gemeinsame Sache machen, kann man auf merkwürdige Ideen kommen. Die Ratingagenturen versetzen Europa in Unruhe und machen es den hochverschuldeten Ländern und der europäischen Rettungspakete immer schwerer, die Schuldenlasten zu stemmen. Herabstufungen bedeuten höhere Zinsen und höhere Zinsen bedeutet weitere Verschuldung und Inflationsdruck. Diese ungute Verbindung führt dazu, dass die Unsicherheit der Anleger größer wird und der Goldpreis davon profitiert. Wenn nicht nur die privaten Anleger vermehrt zu Gold greifen, sondern die Notenbanken der Länder, in denen es noch Währungsreserven gibt, auch vom Dollar und Euro in Anlagegold wechseln, dann wird der Goldpreis explodieren und der Wert der über 8.000 Tonnen Gold der US-Notenbank steigt. Mit einem Verkauf von nur 5% der US-Goldreserve könnte man den ganzen Schuldenberg der USA abbauen und den Goldpreis dadurch wieder in den Keller schicken.

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Ein Kommentar zu “Ist Gold demnächst die einzige Rettung?”

  1. D. Schneiderhahns sagt:

    Ein sehr informativer Artikel.
    Gold gehört aus meiner Sicht in jedes gut diversifizierte Portfolio. Wenn schlechte Zeiten kommen kann der Goldanteil die tlw. herben Verluste an den Aktienmärkten mildern oder ggf. auch ausgleichen.

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