Kann eine Staatspleite in Griechenland den Goldpreis in die Knie zwingen?

CPB | Dienstag, 7. Februar 2012 - 11:11

Der Goldpreis hat die kleine Korrektur von Freitag bis Montag erst einmal gut überstanden und trotzt heute den schlechten Meldungen aus Griechenland. Die Troika meldet von vielen Baustellen des Sparpakets keine Bewegung und die nächsten Rettungsmilliarden hängen am seidenen Faden, wenn die Griechen jetzt nicht schnell liefern. Die griechische Regierung um Lucas Papademos kann sich in der Koalition nicht über den Sparkurs einigen, die Gewerkschaften drohen mit massiven Streiks und Demonstrationen und die Verhandlungen mit den Banken über den Schuldenschnitt kommen zu keinem Ende. Obwohl der gesamte Markt eher einen bullischen Eindruck macht, fragen sich die Experten im Moment, ob es bei einem Staatsbankrott in Griechenland zu einem Kursrutsch für physisches Gold kommt oder der sichere Hafen Gold gesucht wird und der Goldpreis weiter steigt. Die Logik würde sagen, dass es zu einem höheren Goldpreis kommt, weil die Nachfrage nach Goldbarren durch massive Unsicherheiten im europäischen Währungssystem steigt. Es gibt aber auch einen Teil der Analysten, die damit rechnen, dass die Ansteckungsgefahr für andere Länder, mögliche Bankenpleiten und schwere Probleme bei einigen Versicherungen sich auch negativ auf die Goldpreisentwicklung auswirken könnten.

COT-Report: Zocker bleiben beim Thema Gold bullish!

Die Zocker lassen sich von der Unruhe der Marktteilnehmer nicht beeinflussen, sondern setzen langfristig weiter auf einen steigenden Goldpreis. Die Goldspekulanten bleiben sehr optimistisch im Hinblick auf den Goldkurs, das konnte man im aktuellen COT-Report feststellen. Die Zahl der “Open Interest”, das sind die offenen Kontrakte, fiel zwar um 0,4%, aber die Gesamtanzahl der Netto-Long-Position, die eine optimistische Markterwartung signalisieren, stieg um 16,7%. Beeindruckend dabei ist, dass es nicht die kleinen Spekulanten waren, die diesen starken Anstieg verursacht haben, sondern die Non-Commercials, die Gruppe der Groß-Spekulanten. Die Zahl der Kontrakte der größeren Zocker erhöhte sich um satte 20,5%. Der Optimismus der Goldspekulanten ist so groß, dass man als nicht professioneller Anleger eigentlich von einem steigenden Goldpreis ausgehen müsste. Der Goldkurs wird es uns in den nächsten Wochen zeigen.

 

 

 

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