Staatsschulden in Europa steigen weiter!

CPB | Mittwoch, 8. Februar 2012 - 11:05

Mit einer Verzögerung von mehr als einem ganzen Quartal meldet die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg nach einer dpa – Meldung, dass die Staatsverschuldung der Pleiteländer in Europa weiter steigt. Allein Italien hat sich geringfügig von einer Verschuldung von 121,2% auf 119,6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verbessert. In Griechenland stieg die Staatsverschuldung im dritten Quartal 2011 um 4,4 Prozent auf 159,1% vom BIP, in Portugal gab es eine Steigerung um 3,6 % auf jetzt 110,1% und in Irland waren die Schulden um 2,6 % auf nunmehr 104,9 % gestiegen. Das ist jedoch alles “Schnee von gestern”, denn seit dem Stichtag sind schon mehre als 4 Monate vergangen und die Schuldenberge sind mit Sicherheit schon wieder viel größer geworden. Man fragt sich schon, warum die hoch bezahlten Europa-Beamten diese, für alle Beteiligten so wichtigen Zahlen, nicht etwas zeitnaher bearbeiten können. Wahrscheinlich würden sich die Statistiker in ihrem “schweren Job” mit einer schnelleren Arbeitsweise überarbeiten und wir hätten wieder mehr Patienten mit Burnout-Syndrom…

Wann müssen wir alle in den Rettungsschirm einzahlen?

Im Moment handelt es sich teilweise um Bürgschaften und teilweise um Hilfskredite an die Pleiteländer. Wenn der Schuldenschnitt in Griechenland nicht zustande kommt und die Griechen Staatsbankrott anmelden, gehen viele Milliarden für die Steuerzahler durch den Schornstein. Wird dann Portugal der nächste Pleitekandidat, dann Irland und wen reißt es danach in den Abgrund? Ist es Spanien, Italien oder Belgien? Wenn Griechenland fällt, kracht es in den französischen Banken ganz gewaltig und wie sieht es dann mit den Franzosen aus? Der IWF fordert jetzt schon, dass sich die EZB auch am Schuldenschnitt für die Griechen beteiligt, aber das wäre der nächste Bruch des EU-Vertrags. Schon der Aufkauf von Staatsanleihen verstößt gegen die EU-Verträge und wenn die EZB dann sogar bei einem freiwilligen Schuldenschnitt mitmachen würde, wäre das eine direkte Finanzierung von Mitgliedsländern, die ausdrücklich in den EU-Verträgen ausgeschlossen ist.

Warum sollte eigentlich Portugal seine Schulden komplett bezahlen, wenn man den Griechen 70% schenkt? Die gleiche Frage werden die Iren stellen und vielleicht auch Italien, Spanien und Belgien!

Welche Länder sollen das alles noch bezahlen? Irgendwann sind auch Deutschland und andere heute noch relativ starken Länder am Ende ihrer finanziellen Möglichkeiten. Mit allen Schuldenschnitten wird nur Zeit erkauft und Geld verschenkt, das keiner besitzt. Es kommt der Tag, an dem wir alle in die Rettungsschirme aus unserem Sparvermögen etwas einzahlen müssen. Direkt oder durch eine geplante Inflation. Man darf nur hoffen, dass die Planer der Geldentwertung die Situation dann noch im Griff haben. Gewinner werden alle sein, die ihr Geld rechtzeitig in Goldbarren oder Goldmünzen angelegt haben.

 

 

 

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