Müssen Goldanleger jetzt zittern?

CPB | Mittwoch, 16. Mai 2012 - 11:48

So senkrecht nach unten stürzend hat man den Goldpreis lange nicht mehr gesehen. Die Goldpreisentwicklung hat sich aus den vielen positiven Meldungen und optimistischen Gold Analysen der Gold Analysten und Opinion Leader für Gold völlig anders entwickelt. Auf dieses Phänomen beim Goldkurs hatten wir schon mehrfach hingewiesen. Der Goldpreis hält sich leider nicht an das Marktumfeld und auch nicht an die Charttechnik. Der Wert für das gelbe Edelmetall fällt in Richtung einer sehr gefährlichen Marke bei 1.500 US-Dollar je Feinunze. Wenn diese Unterstützung nicht hält, kann es zu wirklich herben Verlusten beim Goldpreis kommen und diese Angst geht im Moment bei Goldanlegern und Goldinvestoren um. Jetzt schnell aussteigen oder auf die Unterstützungslinie hoffen und einfach die Delle bei der Goldpreisentwicklung aussitzen? Vor dieser Frage stehen viele Besitzer von Goldbarren und auch die Sammler von Goldmünzen zittern etwas, obwohl eine größere Zahl von Numismatikern die Goldmünzen nicht als reines Anlagegold sehen. Trotzdem ist der Wert von physischem Gold neben der Sammlerleidenschaft natürlich immer ein besonderer Reiz.

Sind die deutschen Goldreserven noch vorhanden?

Welt online berichtet davon, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Prüfung durch den Bundesrechnungshof fordert. Es geht um die Bilanzierung der deutschen Goldreserven durch die Bundesbank. Diese Goldreserven müssten nach allgemein üblichem Bilanzrecht, das sonst für jedes Unternehmen in Deutschland gültig ist, jährlich in einer Inventur gezählt werden. Die Jahresabschlüsse von Unternehmen müssen außerdem das Testat eines Wirtschaftsprüfer haben, der auch bei der Inventur anwesend sein muss und u.a. dadurch die Richtigkeit der Bilanz bestätigen kann. Die Bundesregierung und die Bundesbank halten sich an diese, sonst für alle gültige Regelung allerdings seit vielen Jahren nicht und auch die Lagerstätten für die einzelnen Mengen Goldbarren der Bundesrepublik Deutschland sind öffentlich nicht bekannt. Die Bundesbank ist der Meinung, dass eine Prüfung durch eine körperliche Bestandsaufnahme zwischen den Notenbanken “nicht üblich” sei” und man deshalb auf eine Kontrolle und Einhaltung der Bilanzrichtlinien für Unternehmen verzichten kann. Ein Teil der deutschen Goldreserven soll in Frankfurt liegen, aber der wahrscheinlich größere Teil in New York, Paris und London. Der CDU-Abgeordnete Philipp Mißfelder hatte vor einigen Monaten versucht die Goldreserven in New York zu besichtigen, was ihm leider versagt wurde.

Bundesrechnungshof will das Gold nach Deutschland holen!

Im Prüfbericht des Bundesrechnungshofes soll stehen, dass die Bundesbank keine ausreichende Sorgfalt bei der Bilanzierung der Goldreserven hat walten lassen und mehrere Jahre keine körperliche Bestandsaufnahme gemacht hat. Der Rechnungshof soll außerdem eine Empfehlung dafür aussprechen, dass man das Gold der Bundesrepublik Deutschland, was nach dem Bericht des World Gold Council vom März 2012 immerhin 3.396,3 Tonnen Gold sind, nach Deutschland überführen sollte. Damit schließt sich offensichtlich auch der Bundesrechnungshof der Initiative: “Holt unser Gold heim” an, über die wir an dieser Stelle bereits berichtet hatten.

 

 

 

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