Wo gibt es sichere Geldanlagen 2012?

CPB | Dezember 20th, 2011 - 10:34

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen und viele Menschen denken jetzt über eine sichere Geldanlage 2012 nach. Die Schuldenkrise in der EU, die Eurokrise, die Schuldenkrise USA und eine drohende Staatspleite in mehreren Ländern der Euro-Zone vermitteln dem kleinen Sparer, dem Anleger und dem Investor ein Gefühl der Unsicherheit für Finanzanlagen und gleichzeitig den Wunsch eine sichere Geldanlage 2012 zu finden. Bei sich immer höher auftürmenden Rettungspaketen mit Summen, die für die meisten Menschen nicht mehr im Bereich des Vorstellbaren sind und Finanz-Hebelprodukten für die Rettungsmilliarden, die sonst von großen Teilen der Politik verteufelt werden, wird es nicht gelingen das Gefühl der Unsicherheit aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben. Wer etwas “auf der hohen Kante” hat, der überlegt sich ganz genau, wie und wo er eine sichere Geldanlage für die mühsam angesparten Notgroschen findet. Einerseits geht es darum, etwas von der sich langsam erhöhenden Inflationsrate wieder einzuspielen und auf der anderen Seite geht es darum, eine möglichst große Sicherheit bei der Auswahl der Geldanlage zu erreichen. Eine unlösbare Aufgabe hat der Anleger immer dann vor sich, wenn er der Meinung ist, dass man eine hohe Verzinsung bei einem geringen Risiko bekommen kann.

Tagesgeld und Festgeld mit Einlagensicherungsfonds sind sicher!

Wer im sein Geld unter der Matratze hat, im Sparstrumpf oder wirklich “auf die hohen Kante” gelegt hat, mit der in früheren Zeiten der obere Holzrahmen eines Himmelbetts gemeint war, hat für das Bargeld zwar subjektiv eine sichere Geldanlage 2012, aber bekommt keine Zinsen dafür. Eine große Summe Bargeld ist im Haus allerdings nicht wirklich sicher, auch wenn es sich in einer Geldkassette oder in einem kleinen Wandtresor befindet. Ein Einbruch, ein Raubüberfall oder ein Feuer können das die vermeintlich sichere Geldanlage schnell vernichten, denn größere Summen Bargeld sind durch die Hausratversicherungen nicht gedeckt. Jeder, der größere Bargeldbeträge in der Wohnung aufbewahrt, sollte sich dringend die Bedingungen für die Hausratversicherung anschauen, damit er im Ernstfall nicht dadurch überrascht wird, dass die Versicherung nicht der Meinung ist, dass der Aufbewahrungsort in der Wohnung als sichere Geldanlage zu bezeichnen ist. Der bessere Aufbewahrungsort für Bargeld und eine wirklich sichere Geldanlage ist bei einer Bank oder Sparkasse. Die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland und Österreich beträgt je Kunde 100.000,00 Euro und in der Schweiz 100.000,00 Franken. Darüber hinaus gibt es den Einlagensicherungsfonds der Banken und die gesetzlich nicht bindende Zusage der Bundesregierung, dass Bargeld auf jeder Art von Konto grundsätzlich in voller Höhe gesichert ist. Normalerweise gibt es auf einem Tagesgeldkonto den höchsten Zinssatz, gefolgt vom Festgeldkonto. Die Zinsangebote der Banken und Sparkassen sind allerdings sehr unterschiedlich und man sollte sich die Zinsvergleiche genau und regelmäßig anschauen, damit man kein Geld verschenkt.

Immobilien und andere Sachanlagen!

Die Immobilie zur Eigennutzung ist eine beliebte und im Prinzip sichere Geldanlage. Die Sicherheit der Geldanlage Immobilie hängt allerdings zu einem wesentlichen Teil von der Lage der Immobilie ab. Nicht umsonst sagen viele Investoren, die sich mit Immobilien als Geldanlage auskennen, dass es drei wichtige Parameter beim Kauf einer Immobilie gibt: die Lage, die Lage und die Lage! Der Traum von den eigenen vier Wänden ist auch eine sichere Geldanlage 2012, wenn man eine nicht überteuerte Immobilie in einer guten Lage findet. Auch die Renditen von vermieteten Immobilien sind zu einem erheblichen Teil von der Lage abhängig. In schlechteren Lagen bringt die Mieteinnahme vielfach nur um die 2% und in guten bis sehr guten Lagen kann das 5% oder mehr Rendite sein. Auch die Größe, die Ausstattung und die Anzahl der Wohneinheiten in einem Haus sind ausschlaggebend für den Mietpreis. Eine kleine Wohnung in einem relativ kleinen Haus hat meistens eine höhere Rendite, als eine große Wohnung in einer größeren Wohneinheit. Wenn die Größe der Wohnung, die Größe des Hauses, die Ausstattung und die Lage stimmen, ist eine Mietimmobilie nicht nur eine sicher Geldanlage, sondern erwirtschaftet wahrscheinlich auch noch eine ordentliche Wertsteigerung, wenn man sie verkaufen möchte. Die Deutschen haben zusammen mit den Schweizern einen enormen Nachholbedarf beim Immobilienbesitz gegenüber den anderen europäischen Ländern. Nach den zuletzt ermittelten Daten hatten nur 36% der Schweizer Wohneigentum, 43% der Deutschen, 56% der Österreicher, aber beispielsweise fast 80% der Italiener und je 86% der Spanier und Norweger.

Gold und andere Edelmetalle!

Gold in Form von Goldbarren oder Goldmünzen mit einem Feingehalt von 999/1000 bezeichnet man als Anlagegold. Anlagegold ist über lange Sicht bisher ein sicherer Hafen gewesen, wenn auch der Wert von Edelmetallen der jeweiligen Markt- und Börsenlage schwanken kann. Die Goldpreisentwicklung in den letzten 10 Jahren hat alles in den Schatten gestellt, was es bisher beim Goldpreis gegeben hat. Eine Versechsfachung des Goldpreises ist schon fast als Blase zu bezeichnen, die auch in turbulenten Zeiten einmal platzen kann. Da es bisher allerdings auf beiden Seiten des Atlantiks keine Problemlösungen für die Schulden gibt, ist anzunehmen, dass sich das Gold nach einem kleinen “Verschnaufer” mit Gewinnmitnahmen wieder stabilisieren wird. Der Kampf um den langfristigen Aufwärtstrend beim Goldpreis und die 200-Tage-Linie konnten in der vorigen Woche allerdings nicht gewonnen werden, was zu erhöhter Aufmerksamkeit anregen sollte. Trotzdem sind sich bisher alle Experten einige, dass eine Beimischung von Gold in einer Größenordnung von 10 bis 20% des Depots ratsam ist. Der Vorteil bei Gold beispielsweise gegenüber Silber ist, dass keinerlei Steuern beim Goldankauf entstehen, sondern der reine Materialwert nur durch einen geringen Verkaufsaufschlag belastet wird. Ein weiterer Vorteil beim Gold ist, dass der Ertrag beim Verkauf nicht mit der Abgeltungssteuer von derzeit 25% in Deutschland belegt wird.

Aktien, Fonds, Zertifikate und Anleihen!

Die Tatsache, dass Aktien keine sichere Geldanlage sind, ist inzwischen allen Sparern bekannt. Auch bei den Fonds gibt es sehr risikoreiche Zusammenstellungen und auch die Fonds werden durch die Volatilität der Einzelpapiere vielfach in den Abgrund gerissen. Bei Zertifikaten gibt es die unterschiedlichsten Produkte, die oft als Wetten anzusehen sind und in den Bereich der riskanten Derivate fallen. Es gibt aber auch Garantie-Zertifikate, bei denen die Emittenten einen Garantiezins versprechen oder mindestens für den eingezahlten Betrag garantieren. Trotzdem bleibt auch bei Garantie-Zertifikaten das Emittentenrisiko bestehen, also der Insolvenzfall des Garantiegebers. Anleihen werden von Unternehmen angeboten und von den Notenbanken der Staaten. Früher galten Staatsanleihen als eine absolut sichere Geldanlage. Obwohl es schon mal irgendwo in der Welt Ausfälle von Staatsanleihen gegeben hat, war es einem Anleger in Europa bis zur Bankenkrise und Schuldenkrise Griechenland nicht bewusst, dass auch solche Bonds ein Risiko haben. Man kann deshalb eine Staatsanleihe eines Landes mit einer Triple-A-Bonität noch lange nicht mit einer Aktie vergleichen, aber immerhin ist auch bei Staatsanleihen durch die Schuldenkrise ein gewisses Risiko deutlich geworden. Auch hier gilt selbstverständlich, dass ein höherer Zins grundsätzlich ein höheres Risiko signalisiert.  Wo gibt es sichere Geldanlagen 2012?

Der CoT-Report prognostiziert einen Bullenmarkt für Gold!

CPB | Dezember 12th, 2011 - 09:54

Die Financial Times berichtet, dass sich die Goldspekulanten nach der jüngsten Veröffentlichung des CoT-Reports (Commitment of Traders Report) in sehr positiver Stimmung befinden. Der Optimismus legte in der vorigen Woche bei den Anlegern, die auf einen höheren Goldpreis spekulieren, kräftig zu. Die Anzahl der Kontrakte, die man “open interest” nennt, hat zwar geringfügig um 0,5% abgenommen, aber bei den Netto-Long-Positions wurde ein Anstieg von 4,1% verzeichnet, was eine Gesamtzahl von 201.500 Kontrakte bedeutet. Dieser neue Optimismus wurde von kleinen und großen Spekulanten gleichermaßen geteilt. Bei den Kleinspekulanten (non-reportables) wurde ein Zuwachs von 7,8% gezählt und bei den Großspekulanten (commercials) waren es 3,2%.

Was ist der CoT-Report?

Commitments of Traders heißt der Bericht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die als eine Art Regulierungsstelle für die Rohstoffbörse der USA gilt. Es handelt sich bei dem CoT-Report um die Auflistung der Futureskontrakte und einen um die Optionen erweiterten Bericht. Die Handelsaktivitäten der großen Marktteilnehmer werden beobachtet und dokumentiert. Solche Reports gibt es für verschiedene Rohstoffmärkte, u.a. auch für Gold, an denen sich mindestens 20 Händler beteiligen und bei denen die Positionen anzeigepflichtig sind. Alle Daten werden am Dienstag in jeder Woche nach Handelsschluss übermittelt und die Veröffentlichung des CoT-Reports erfolgt wöchentlich am Freitag. Es wird die Anzahl der Kontrakte verfolgt und die jeweilige Zahl der Short oder Long-Positionen. Aufgrund der Verteilung der Positionen der professionellen Anleger und der Annahme, dass diese Händler über bessere Informationen verfügen, unterstellt der beobachtende Anleger daraus eine zukünftige Marktbewegung.

Fachbegriffe im CoT-Report.

Neben den sonst auch üblichen Fachbegriffen der Börsianer, wie z.B. Futures (Börsen-Termingeschäfte), gibt es einige Begriffe, die man für die Interpretation eines CoT-Reports braucht. Die Anzahl der Kontrakte sind die oben bereits genannten “open interests” und die unterschiedlichen Marktteilnehmergruppen werden in “commercials”, “non commercials” und “non reportable” aufgeteilt. Als “commercials” bezeichnet man die großen Händler, die vorwiegend ihre Warentermingeschäfte absichern wollen. Solche Händer sind klassisch als “Hedger” bekannt. “non commercials” sind Trader, vielfach auch Daytrader, die als reine Spekulanten nur an den Preisbewegungen der Positionen verdienen wollen und unter “non reportable” werden alle anderen Marktteilnehmer einsortiert. Dabei handelt es sich um Privatpersonen, Gelegenheitstrader, kleinere Zocker und kleine Händler, die für ihre Kunden Warentermingeschäft abschliessen. Diese Positionen sind in der Regel nicht anzeigepflichtig und werden im CoT-Report durch die Differenz zwischen “commercial”, “non commercial” und “open interests” dokumentiert.

 

 

Goldbarren und Goldmünzen sind ein beliebtes Weihnachtspräsent!

CPB | Dezember 8th, 2011 - 10:55

In Deutschland wurden im dritten Quartal 2011 Goldbarren und Goldmünzen in einer Größenordnung von 59,3 Tonnen als Anlagegold verkauft. Das ist der zweithöchste Wert nach dem 4. Quartal 2008, als es 71 Tonnen waren. Das sind die offiziellen Zahlen des World Gold Council, die belegen, dass Deutschland beim Goldankauf weltweit nach Indien und China an dritter Stelle liegt, gefolgt von der kleinen Schweiz mit immerhin 37,2 Tonnen. Danach auf den Plätzen befinden sich Vietnam, die Türkei, Thailand, die USA, Indonesien, Frankreich, Saudi Arabien und die Vereinigte Arabischen Emirate mit noch 3,1 Tonnen. Ob der Run auf das gelbe Edelmetall in Deutschland nur durch die Euro-Schuldenkrise und die Unsicherheiten in der EU entstanden ist oder ob es sich dabei schon um ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschäft gehandelt hat, wird man voraussichtlich an den Verkaufszahlen im vierten Quartal 2011 sehen. Erstaunlich ist der niedrige Wert der US-Amerikaner, die im Vergleich mit nur 21,5 Tonnen Gold an 8. Stelle in der Welt liegen. Es scheint so, als ob die Amerikaner das Inflationsrisiko des US-Dollar bei einer Verschuldung von über 15 Billionen Dollar noch nicht richtig ernst nehmen.

Achten Sie beim Goldbarrenkauf auf Qualität!

Wenn Sie sich für ein Goldpräsent zum Weihnachtsfest entscheiden, achten Sie auf die Qualität. Beim Kauf wissen die meisten Laien nicht, ob das Gold von einem anerkannten Hersteller aus Deutschland kommt oder ob es ein Goldbarren aus einer ausländischen Produktion ist. Bei einem seriösen Händler bekommen Sie immer einen Herstellernachweis und wer beim Goldkauf sicher sein will, sollte auf die LBMA-Zertifizierung (London Bullion Market Association) achten. Wenn Sie von einem Händler einen Goldbarren von einem Hersteller angeboten bekommen, den Sie nicht kennen, schauen Sie vor dem Kauf auf die LBMA-Herstellerliste. Goldankauf und Goldverkauf ist Vertrauenssache. Manche Goldhändler lassen die Kundenzufriedenheit durch unabhängige Institute feststellen. Die Kundenmeinungen werden dort gesammelt und unverändert neutral veröffentlicht. Schauen Sie auch auf den Preis. Zu dem Goldpreis, der ein Tagespreis ist, nehmen Händler für Goldbarren und Goldmünzen ein Aufgeld, das unterschiedlich hoch sein kann.

Gold ist Krisensicherung und Inflationsschutz!

CPB | November 29th, 2011 - 16:19

Die letzten Jahre haben durch die Goldpreisentwicklung gezeigt, dass Gold als Krisensicherung und Inflationsschutz noch eine große Bedeutung hat. Je mehr sicher die Krisensituation verschärft hat, um so mehr ist der Goldpreis ist durch die Decke gegangen. Die Zeiten sind unsicher geworden. Das betrifft die politische Entwicklung in vielen Ländern, aber vor allem die wirtschaftliche Zukunft scheint durch die Finanz- und Schuldenkrise sehr unübersichtliche geworden. Der Auslöser des Übels war das Platzen der Immobilienblase in den USA und die Lehman-Pleite. Danach mussten die amerikanischen Hypothekenfinanzierer gerettet werden und die Rettungsaktion setzte sich bei vielen Banken in Europa fort, weil aus der Bankenkrise inzwischen eine Wirtschaftskrise größeren Ausmaßes geworden war und sich die Banken untereinander nicht mehr über den Weg trauten. Es ist eine Binsenweisheit, dass eine Inflation droht, wenn die Schuldenberge nicht mehr zurückgezahlt werden können. Das gilt zwar aktuell noch nicht für die gesamte Eurozone, aber durchaus für einzelne Länder in Europa und vor allem für die USA, wo man zur Schuldenbekämpfung Geld druckt und für null Prozent in die Wirtschaft pumpt. Um dieser Inflationsgefahr zu entgehen, werden die Bargeldreserven der Vermögenden immer geringer. Man sucht den sicheren Hafen für das Geld und legt sein Vermögen in Sachwerten an, wovon Gold ein erheblicher Teil ist.

Gold ist eine sichere Währung!

Gold ist kein Papier- oder Buchgeld, sondern eine werthaltige Anlage, die bisher noch jede Geldentwertung überstanden hat. Papiergeld unterliegt täglich einer Abwertung und Buchgeld wird als virtuelles Geld in vielen Milliarden täglich auf der Welt hin und her transferiert. Das virtuelle Geld hat die Realwirtschaft seit längerer Zeit im Volumen um ein Vielfaches überholt. Die Schätzungen liegen bei etwa 2.000 Billionen Dollar Geldumlauf im Bereich des virtuellen Buchgeldes innerhalb der Finanzwirtschaft und ca. 60 Billionen Dollar für das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Realwirtschaft. Irgendwo im Bereich vom 30- bis 35-fachen Volumen der Finanzwirtschaft im Verhältnis zu Realwirtschaft dürfte der Wert liegen, über den man sich Gedanken machen sollte. Das bedeutet, dass die ganze Finanzwirtschaft weltweit ein großes Casino ist, in dem Zockergeschäfte mit einer Währung betrieben werden, die man nur als Monopoly-Geld bezeichnen kann. Da verdienen junge Investmentbanker hunderte von Millionen daran, deren Schiffe, die im Bereich von 20 bis 100 Millionen Euro kosten, im Hafen von Monaco bestaunt werden können. Die Politik hat weltweit die Finanzwirtschaft nicht im Griff und es ist auch keine Aussicht vorhanden, dass dieses Geschäft durch die Politik auf eine seriöse Basis zurückgeführt werden kann. Bedauerlich daran ist insbesondere, dass die Banker, die ihre Institute an den Abgrund geführt haben, keine persönliche Haftung dafür übernehmen müssen und die Steuerzahler am Ende die Zeche für die Misswirtschaft und  das Wirtschaften in die eigenen Taschen durch die Stützung der Banken übernehmen muss.

Mit einer Goldreserve durch die Krise!

Seriöse Anlageberater empfehlen einen Vermögensanteil als physisches Gold in Form von Goldbarren aufzubewahren. Die Empfehlungen für den Goldanteil gehen vom Gesamtvermögen von 10 bis 20 Prozent aus, wobei die Zahlen in Krisenzeiten naturgemäß nach oben gehen. Tatsache ist, dass Gold als sichere Anlage über Jahrzehnte, insbesondere in den letzten 50 Jahren, ausgezeichnet abgeschnitten hat. Das gilt für die Inflationsrisiken und sogar auch für die Performance, gemessen in der Wertsteigerung gegenüber anderen Investments. Gold im Gegenwert von bis zu 15.000 Euro kann man anonym, ohne die Nennung des Namens und der Adresse, kaufen. Goldbarren kann man bei den Sparkassen und vielen Banken kaufen oder bei Edelmetallhändlern, wovon einige einen sehr guten Ruf haben. Für Goldbarren und Goldmünzen wird keine Mehrwertsteuer fällig, im Gegensatz zu Silber, für das ein Mehrwertsteuersatz von 7% in Deutschland existiert. Trotzdem wird für physisches Gold ein kleiner Zuschlag verlangt, der auf den aktuellen Goldkurs aufgeschlagen wird. Je kleiner das Goldstück ist, umso höher ist der Aufschlag. Bei 1 kg Goldbarren beträgt der Aufschlag 1,5%, für den 250g –Barren muss man bereits 2,18% über Goldpreis zahlen und der kleine 100g Goldbarren wird mit einem Zuschlag von 2,75% versehen. Die Goldmünzen Krügerrand kosten bei einer Unze über 5% mehr, eine viertel Unze plus mehr als 16%, bei einer 1/10 Unze sind es über 18% und für 1/20 Unze Maple Leaf wird sogar ein Aufschlag von mehr als 46% verlangt. Daran ist erkennbar, dass sich eine Goldanlage sinnvollerweise nur mit großen Goldbarren lohnt, denn die Aufschläge für den Goldhandel müssen sich erst einmal durch eine Wertsteigerung realisieren lassen. Der einzige Vorteil von Goldmünzen wäre der absolute Ernstfall. Bei einem Verfall des Papiergeldes im Rahmen einer Weltwirtschaftskrise kann man Goldmünzen sofort als Zahlungsmittel einsetzen und hat stets eine Währung zur Verfügung, die überall in der Welt anerkannt und gerne akzeptiert wird.

Sind Gold-Wertpapiere eine Alternative zu Goldbarren?

Nein, grundsätzlich sind Wertpapiere, auch wenn sie im Namen auch die Bezeichnung Gold tragen, keine Alternative zu physischem Gold. Ob Gold Indexzertifikate, Gold ETCs, Gold ETFs, Gold Fonds oder Goldminenaktien, spielt dabei keine Rolle. Derivate sollte ohnehin nur von Profis in die engere Wahl der Überlegungen kommen, aber auch Fonds, selbst wenn sie goldbesichert sind, steigen und fallen nicht nur durch den Goldpreis, sondern auch durch die Markttendenzen oder gar Manipulationen an den Börsen. Wie in anderen Anlagebereichen auch, sind die Goldfonds von allen Gold-Investments meistens die sicherste Anlageform, zumal es auch sogenannte Garantiefonds gibt, die den eingezahlten Betrag als Mindestrückzahlung garantieren. Die Anlagen-Streuung der Gold-Fonds hilft das hohe Risiko, das man bei Aktien von Goldminenbetreibern hat, zu reduzieren. Goldminenaktien, Aktien von Goldexplorern bzw. Goldminenbetreibern gehören zu den höchst risikoreichen Aktien. Es handelt sich vielfach um sehr kleine Unternehmen, die sich das Geld für ein risikoreiches Investment an der Börse beschaffen und dann nicht selten erfolglos die Geschäfte wieder einstellen. Manchmal geht es um behördliche Schranken in den Ländern der Minenbetreiber, es gibt politische Probleme oder die Zeit läuft den Investoren aus dem Ruder. Die Statistik verrät uns, dass es unter zehn Prozent der Goldexplorer sind, die den Weg zum Goldproduzenten schaffen. Der Rest bleibt auf der Strecke und nicht wenige Anleger haben mit Goldaktien schon Totalverluste erlitten. Für Branchenkenner und risikofreudigen Anleger, der in der Lage ist, die Aktien selbst einer Fundamentalanalyse zu unterziehen oder mindestens die Analysen von verschiedenen Börsenprofis zu prüfen und zu vergleichen, können Goldminen-Aktien eine spannende Beimischung für das Depot sein. Der ungeübte Anleger sollte die Finger davon lassen und sich auf keinen Fall nur auf einen der Börsenbriefe verlassen, die vielfach “heiße Tipps” für Goldminenaktien verbreiten.

 

 

Goldkurs kurz vor dem erneuten Anstieg?

CPB | November 28th, 2011 - 13:52

Wer die Absicht hat Goldbarren zu kaufen, sollte in den nächsten Tagen den Goldpreis beobachten. Es wäre möglich, dass der Goldpreis bald an seinem vorläufig tiefsten Punkt ankommt und dann wieder den Weg in Richtung “Norden” aufnimmt. Diese Meinung kann man vertreten, wenn man auf die Analysten vertraut, die von Bloomberg interviewt worden sind. Bloomberg hatte 26 Analysten befragt, von denen 18 einen Kursanstieg in der nächsten Woche erwarten. Sie begründen diese Annahme u.a. durch die steigende Nachfrage nach physischem Gold durch die ETFs (Exchange Traded Funds). Es handelt sich dabei um Investmentfonds, die durch physisches Gold besichert sind. Es wird berichtet, dass der Goldbestand am 23. November 2011 auf einen neuen Rekord von 2.350,8 Tonnen angestiegen ist, was einem Geldwert von 128,5 Milliarden US-Dollar entsprach.

Die Charttechnik spricht immer noch für einen Anstieg beim Goldkurs!

Die Charttechniker sind sich im Moment noch sicher, dass der Aufwärtstrend – trotz des Preisabschlags für das gelbe Edelmetall in den letzten Tagen – noch intakt ist. Wenn die Unterstützungsmarke von um die 1.680 $ endgültig aufgegeben werden muss, könnte es zu Verkäufen bis zum Kurs von knapp unter 1.630 Dollar kommen. Spätestens sollte der Goldpreis bei diesem Wert wieder steigen. Falls das nicht der Fall ist, gibt es ein nächstes Risiko bis etwa um die 1.540 USD. Unter diesem Wert würde der Goldpreis allerdings den langfristigen Aufwärtstrend verlassen und möglicherweise auf Talfahrt gehen. Das sind aber nach Meinung der überwiegenden Zahl der Fachleute nur theoretische Werte der Charttechnik, weil man nicht mit einem derartigen Kursverlust rechnet. Für einen richtigen Anschub nach oben, sollte der Goldkurs allerdings erst wieder 1.740 Dollar erreicht haben, damit wieder Luft über die 1.800-$-Grenze vorhanden ist. Sollte diese Marke in absehbarer Zeit wieder erreicht werden, gibt es Experten, die noch in diesem Jahr eine Goldpreisentwicklung mit Höchstkursen sehen und die Marke von bisher 2.000 Dollar wird sogar auf mögliche 2.200 Dollar im nächsten Jahr angehoben.

Goldbarren als Weihnachtsgeschenk!

CPB | November 22nd, 2011 - 11:08

Wie wär’s mit einem kleinen Goldbarren als Weihnachtsgeschenk? Gold ist zum Fest der Liebe sicher ein willkommenes Geschenk und von ewiger Werthaltigkeit. Wer weiß, vielleicht ist der Weihnachts-Goldbarren auch in kurzer Zeit schon noch wertvoller geworden? In jedem Fall schenken Sie mit einem Goldbarren nichts Unsinniges und es ist davon auszugehen, dass der Goldbarren unter dem Christbaum auch nicht umgetauscht wird. Sie können den kleinen Goldbarren auch mit einem Gruß oder einer Widmung versehen lassen, denn eine kleine Gravur macht den Goldbarren zu einem sehr persönlichen Geschenk. Es gibt Goldbarren in verschiedenen Gewichten und bereits ab einem Preis von unter 60 Euro. Es beginnt bei 1 Gramm, und geht über 5 Gramm, 10 Gramm, 20 Gramm, 1 Unze, 50 Gramm, 100 Gramm, 250 Gramm bis hin zu einem Kilogramm pures Gold.

Wir haben auf einer eigenen Seite zusammengestellt, wie sie schnell und günstig zu einem Goldbarren mit Gravur als Weihnachtsgeschenk kommen.

Aber keine Angst, Sie müssen kein Vermögen ausgeben, wenn Sie einen Goldbarren verschenken wollen. Sie werden staunen, denn es gibt bereits glänzende Goldbarren zum Preis von unter 20 Euro.

Goldbarren als Türstopper oder Briefbeschwerer!

Sie müssen nicht gleich abwinken und denken, dass wir bei www.gold-goldbarren.com jetzt völlig abgedreht und versnobt sind. Wir wollen Ihnen nicht sagen, dass Sie einen echten Goldbarren als Türstopper oder Briefbeschwerer verwenden sollen. Es gibt täuschend ähnlich aussehende Goldbarren aus Hartkunststoff, die ein Gewicht von ca. 1000g haben. Als echter Goldbarren würde das beim aktuellen Goldpreis ein

Weihnachtsgeschenk von über 40.000 Euro bedeuten. Diese goldig glänzende Nachbildung gibt bereits unter 20 Euro und ein vergleichbares Modell eines anderen Anbieters kostet ganze 14,90 Euro. Der Goldbarren hat eine Prägung mit Gewicht und Feinheitsgrad, vier Stopper auf der Unterseite und ist in einer Kartonverpackung. Eine außergewöhnliche Geschenkidee, mit der Sie jeden zum Weihnachtsfest verblüffen werden. Wer noch andere Accessoires sucht, die wie Goldbarren aussehen, findet ein Feuerzeug, eine Goldbarren-Spardose oder auch Goldbarren-Magnete. Wer also noch ein lustiges Weihnachtsgeschenk braucht, sollte bei ebay nach Goldbarren suchen.

Gold ist ein ausgezeichneter Schutz gegen Kaufkraftverlust!

CPB | November 21st, 2011 - 09:46

Wenn man die Kaufkraft der Papierwährung seit 1971 in Gold umrechnet, kommt man zu erstaunlichen Ergebnissen. Es gibt zwar zwischen den Währungen US-Dollar, Euro (vor der Einführung in DM zum Wechselkurs von 1,95583 berechnet) und Schweizer Franken noch erhebliche Unterschiede, aber ernüchternd sind die Verluste für das Bargeld in jedem Fall. Diejenigen, die ihr Geld in physisches Gold angelegt hatten, haben einen enormen Gewinn gemacht, der sich in unterschiedlichen Zahlen messen lässt. Erstaunlich für den Betrachter sind auch die Schwankungen, die durch die Goldpreisentwicklung im Verlaufe der Jahrzehnte entstanden sind. Daran ist erkennbar, dass Goldbarren nur selten eine Geldanlage für den kurzfristigen Erfolg und die schnelle Gewinnmitnahme waren. Gold ist eine Geldanlage für den langfristig orientierten Anleger, der nicht nur einen sicheren Hafen für einen Teil seines Vermögens sucht, sondern am Ende auch mit einem ausgezeichneten Wertzuwachs rechnen kann.

Goldpreisentwicklung je Feinunze.

Um eine objektive Gegenüberstellung und einen Messpunkt für alle Daten zu haben, sind für die nachfolgenden Werte jeweils Stichtage angenommen worden, die die Statistik vergleichbar machen. Der Stichtag für den Goldpreis je Feinunze ist zunächst der 31. Dezember 1970, dann 20 Jahre später, der 31. Dezember 1990 und für das Jahr 2011 wurde der 31. August gewählt. Der Goldpreis stand am 31.12.1970 bei 37,60 US-Dollar je Feinunze, bei 137,73 DM = 70,43 Euro und bei 162,78 CHF. Nachdem der Goldpreis von 1971 bis 1980 einen Höhenflug hinter sich gebracht hatte, stand er 1990 wieder auf moderaten 396,20 $, 594,79 DM = 304,11 Euro und 505,94 CHF. Bei dem Vergleich der Kaufkraft kann man feststellen, dass der US-Dollar im Zeitraum von 1970 bis 1990 etwa 90% der Kaufkraft im Vergleich zu Gold eingebüßt hatte. Im August 2011 war der Goldpreis kurz vor seinem historischen Hoch bereits bei 1.824,15 Dollar je Feinunze angekommen. Das waren 1.268,71 € und 1.469,67 Schweizer Franken. Der Goldpreis hat sich im Vergleichszeitraum von gut 40 Jahren um das 48,5-fache gesteigert. Wer also Anfang des Jahres 1971 für 10.000 US-Dollar Goldbarren gekauft hatte, konnte sich am 31. August 2011 über einen Wert von etwa 485.000 Dollar freuen. In einem anderen Maßstab gerechnet bekam der Goldanleger 1971 für 10.000 US-Dollar knapp 266 Feinunzen Gold und konnte für den gleichen Betrag am 31. August 2011 nur noch etwa 5 ½ Feinunzen erstehen.

Kaufkraftentwicklung der Papierwährung am Gold gemessen.

Wenn man die Kaufkraftentwicklung der Bargeldwährung zum Gold vergleicht, wird das zuvor Beschriebene in aller Härte noch deutlicher. Der angenommene Beginn des Vergleichs ist auch hier der 31. Dezember 1970, der für den Vergleich mit einer Kaufkraft von 100% gesetzt wird. Alle drei Währungen machten gemessen am Goldpreis einen tiefen Absturz in den Jahren zwischen 1970 und 1980, erholten sich dann wieder etwas und lagen am 31. Dezember 1990 nur noch bei folgenden Werten: US-Dollar 9,47%, DM/Euro 23,17% und CHF 19,77%. Nach einer leichten Erholung bis zum Jahr 2000, setzte sich der Kaufkraftverlust der Bargeldwährung im Vergleich zum Gold fort. Am 31. August 2011 hatte der US-Dollar nur noch einen Wert zum Gold von 2,07%, der Euro hat sich mit 5,56% etwas besser gehalten und der Schweizer Franken notierte immerhin noch bei 11,07%. Die Unruhen und Kriege in der Welt, die sich insbesondere zwischen 1970 und 1990 durch den kalten Krieg zwischen Ost und West und verschiedene Krisenherde in der Welt zeigte, machten das gelbe Edelmetall immer wertvoller und der Wert der Papierwährung zeigte starke Verfallserscheinungen. Später waren es weniger die kriegerischen Auseinandersetzungen, sondern insbesondere die Wirtschafts- und Finanzkrisen, die den Goldpreis beförderten. Die Bargeldwährungen haben um das 10 bis 50-fache an Wert zum Gold verloren und wer rechtzeitig physisches Gold, anstelle von Festgeld, in seinem Depot hatte, war der große Gewinner.

Die Wertentwicklung von Goldmünzen im Vergleich zu anderen Geldanlagen.

Die meisten Goldmünzen werden als Anlagemünzen gesehen und profitieren natürlich vom Materialpreis Gold. Die Goldpreisentwicklung hat dazu geführt, dass auch ganz normale Goldmünzen, die in Massen verfügbar sind, enorm an Wert gewonnen haben. Die im zweiten Absatz dargelegt Goldpreis-Performance hat sich selbstverständlich gleichermaßen für Goldmünzen ergeben, die vielfach in Stückelungen angeboten werden, die sich an der Feinunze als Gewicht orientieren. Auf Goldmünzen, die noch als aktuelles Zahlungsmittel zugelassen sind, wie beispielsweise der Krügerrand, gibt es daher auch keinen Nennwert in einer Währung, sondern der aktuelle Preis je Feinunze Gold stellt den Wert der Goldmünze dar. Die Goldpreisentwicklung hat in den letzten zehn Jahren alle Aktien-Indizes geschlagen und sogar deutsche Staatsanleihen haben nur etwa die Hälfte an Wertzuwachs erbracht, den man bei Gold verzeichnen konnte.

Sammlermünzen sind eine völlig andere Liga!

Aktien sind nicht gleich Aktien und es gibt durchaus einzelne Werte, die ganz besonders gut abgeschnitten haben, auch wenn es keine Zockerpapiere sind. Goldmünzen sind aber auch nicht gleich Goldmünzen, denn es gibt auch Sammlermünzen, die nicht an den Materialwert gekoppelt sind, sondern einen wesentliche höheren Sammlerwert haben. Numismatiker unterscheiden daher auch in Anlage- und Sammlermünzen. Beim Handel mit Anlagemünzen kann man davon ausgehen, dass etwa 95% des Kaufpreises der reine Materialwert ist und 5% als Aufschlag für den Handel hinzukommen. Sammlermünzen haben über den Materialwert hinaus einen ästhetischen Wert, einen Seltenheitswert oder sogar eine historische Bedeutung. So kann es sein, dass für alte Sammlermünzen, die in sehr kleinen Auflagen geprägt wurden, Preise bezahlt werden, die den Materialwert für das Gold mehrfach übersteigen. Je besser ein Sammlerstück erhalten ist, umso höher wird auch der Wert fixiert. Es gibt außerdem wenige Münzen, denen man die Eigenschaften von Anlage- und Sammlermünzen zuweisen kann. Das sind oft Münzen, die noch relativ jung sind, aber in vergleichsweise geringen Stückzahlen herausgegeben wurden. Oft sind das Goldmünzen zu besonderen Anlässen oder mit bestimmten Themen, die von einer bestimmten, interessierten Klientel nachgefragt werden und aus diesem Grund in Verbindung mit einer Verknappung an Wert gewinnen. Die Nachfrage bestimmt auch bei vielen Sonderprägungen den Preis, wenn es dafür eine große Anzahl von Interessenten gibt. Neben bestimmten Themen-Serien, die durch ihren Seriencharakter vielfach eine automatische Nachfrage erzeugen, sind das oft Prägungen zu Großveranstaltungen, wie beispielsweise eine Fußball-Weltmeisterschaft. Wer auf seinem Dachboden zufällig eine ihm unbekannte Goldmünze findet, sollte sie nicht nur vom Goldankauf im Hinblick auf das Gewicht und die Materialqualität überprüfen lassen, sondern besser von einem Fachmann für Sammlermünzen schätzen lassen.

 

 

 

Gold bringt keine Zinsen – aber Wertzuwachs!

CPB | November 15th, 2011 - 10:17

Das Hauptargument von Goldgegnern ist, dass physisches Gold keine Zinsen erwirtschaftet. Diese Behauptung ist zwar richtig, aber Gold hat eine ausgezeichnete Wertentwicklung – auch über einen langen Zeitraum gesehen. Wer die Performance von Gold im Vergleich zu anderen Anlageformen überprüft, wundert sich wahrscheinlich über das gute Ergebnis von Goldbarren als Geldanlage. Es handelt sich zunächst um einen objektiven Vergleich in der Wertentwicklung, also ohne die Berücksichtigung von Verlustrisiken und die Sicherheit, die man bei Gold nun einmal hat. Es gibt Statistiken, die die Wertentwicklung von verschiedenen Geldanlagen gegenüberstellen und dabei den nominalen Wertzuwachs und den realen, inflationsbereinigten Wertzuwachs ausweisen.

Goldperformance besser als Immobilien und der DAX!

Wenn man den Zeitraum zwischen dem Jahr 2000 und 2010 auswählt, ist Gold durch die enorme Wertentwicklung natürlich allen Anlageformen weit voraus, denn speziell in dieser Dekade ist der Goldpreis explodiert. Über 400% Wertzuwachs kann natürlich keine andere Anlageform erreichen. Zugegeben war dieses Jahrzehnt auch eine Ausnahme, denn die Aktien gingen in den Keller und sogar die Staatsanleihen konnten die Aktienindizes um Längen schlagen. Um die Goldpreisentwicklung objektiv anzuschauen, sollte man einen längeren Zeitraum in den Vergleich ziehen, der für Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Silber und Gold gute und schlechte Phasen beinhaltet.

Sicherheit und Wertzuwachs = Gold!

Wenn man den langen Zeitraum von 40 Jahren von 1970 bis 2010 betrachtet, ist der Beweis erbracht, dass Gold auch über einen langen Zeitraum eine sehr gute Performance hingelegt hat. Nachfolgende Werte beschreiben die durchschnittliche Jahresrendite über den vorgenannten Zeitraum. Nominal haben sich die Immobilien in dieser Zeit um 5% jährlich im Wert gesteigert, Rohstoffe insgesamt um 3%, Staatsanleihen erwirtschafteten 6,9%, der DAX 7,1%, Silber 7,6% und Gold 9,5%. Nur der S&P 500 TR war (mit den bekannten Risiken) mit 10,2% etwas besser. Bei den inflationsbereinigten Werten sehen die Zahlen wie folgt aus: Immobilien 0,5%, Rohstoffe -0,9%, Staatsanleihen 3,9%, Silber 3%, DAX 4,1%, Gold 4,8% und der S&P 500 TR 5,5%. Sehr schlecht hat bei diesem Vergleich Bargeld abgeschnitten. Da es den Euro noch nicht so lange gibt, hier die Zahlen für den US-Dollar: nominal -0,7% und real -1,6%. Wer Sicherheit und Wertzuwachs haben möchte, ist also beim Goldankauf für das Depot bestens beraten!

Goldmine mit deutscher Beteiligung geht an den Start!

CPB | November 11th, 2011 - 15:15

Der Start der Goldproduktion in Mali steht kurz bevor, das berichtete wallstreet:online. Die Pearl Gold AG, ein am Open Market der Deutschen Börse gelistetes Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Frankfurt, ist mit 25% an der Wassoul’Or S.A. beteiligt. Wassoul’Or ist die Betreibergesellschaft der Kodieran Goldmine in Mali. Es wird berichtet, dass dort ein nachgewiesenes Goldvorkommen von mindestens 1,75 Millionen Unzen vorhanden ist und die Goldförderung noch in diesem Jahr beginnen soll. Wenn es gelingt, dieses Goldvorkommen komplett zu fördern, geht es bei dem Deal zu heutigem Goldpreis immerhin um eine Größenordnung von ca. 2,2 Milliarden Euro. Je nach der Goldpreisentwicklung kann das auch wesentlich mehr sein. Außerdem ist die Kodieran Goldmine nur eines der fünf Abbaugebiete, für die vorhandene Konzession. Der große Vorteil ist, dass die Goldförderung im Tagebau erfolgen kann, was die Goldgewinnung kostengünstig gestaltet.

Täglich können etwa 630 Unzen Gold gewonnen werden!

Alle zur Produktion notwendigen Maschinen sollen inzwischen vor Ort sein und nach dem sich die Produktion eingespielt hat, sollen etwa 11.000 Tonnen goldhaltiges Erz aus der Goldader gefördert werden, was einem Goldertrag von ungefähr 630 Unzen pro Tag entspricht. Diese Kapazität soll in zwei Jahren etwa verdoppelt werden. Der Goldabbau ist zunächst für die nächsten sechs Jahre geplant, aber man geht davon aus, dass man auf noch größere Mengen Gold trifft und der Förderzeitraum verlängert werden kann. Das Führungstema um den Vorstand von Wassoul’Or Aliou Diallo, den Projektmanager Dramane Trarore und dem Minenmanager Oumar Tidiani wird als sehr erfahren in der Branche eingeschätzt.

Wird die erste Beteiligung der Pearl Gold AG ein voller Erfolg?

Die 25%ige Beteiligung an der Wassoul’Or S.A. ist die erste Beteiligung der Pearl Gold AG. Der Hauptanteilseigner ist SODINAF und der malische Staat, mit denen Pearl Gold eine Gesellschaftervereinbarung unterzeichnet hat, die u.a. ein Vetorecht bei Kapitalerhöhungen und Unternehmensverkäufen beinhaltet. Die Pearl Gold AG bekommt zwei Sitze im Verwaltungsrat der Wassoul’Or S.A. Im Moment wird von Pearl Gold der Wechsel vom Open Market und den Regulierten Markt (General Standard) an der Frankfurter Börse vorbereitet.

Goldpreis steht kurz vor der wichtigen 1.800-Dollar-Marke!

CPB | November 8th, 2011 - 16:03

Die Charttechniker sagen, dass der entscheidende Punkt für die Goldpreisentwicklung zu Höchstkursen über 1.800 US-Dollar je Feinunze liegt. Wenn die Unterstützungslinie nach unten danach hält, ist mit einem erneuten Ansturm auf Höchstkurse für physisches Gold zu rechnen. Die Analysten von Barclays Capital für den Goldmarkt „lassen für den Goldpreis den Bullen raus!“ Im Bericht von Barclays geht man von einem weiteren bullischen Markt aus und die Erwartung ist ein Durchschnittspreis für 2012 von 2.000 Dollar je Feinunze! Bereits in diesem Jahr sollen die Kurse weiter steigen und für das letzte Quartal 2011 geht man bei Barclays von einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.875 Dollar aus. Damit legen sich die Barclays-Analysten „sehr weit aus dem Fenster“ und wagen eine Prognose über ein Jahr für den Goldkurs. Bevor man solche Zahlen an die Öffentlichkeit gibt, ist man sich in der Regel sehr sicher, denn sollte der Goldpreis 2.000 Dollar nicht erreichen, haben es die Profis in der Fachwelt in Zukunft sehr schwer. [...]