Mit dem Goldpreis geht es erneut aufwärts

Gerald | Juli 12th, 2011 - 21:36

Die vertiefte Schuldenkrise in Europa wirkt sich auf den Goldmarkt aus. Die erheblichen finanziellen Probleme Griechenlands und die Herabstufung seiner Bonität, die schließlich auch von der Ratingagentur Moody’s vollzogen wurde, haben ebenso andere Mitglieder der Union ins Wanken gebracht. Anleger vermeiden es deshalb Geld in Euro zu halten, weshalb der Goldpreis innerhalb der letzten sechs Tage über die Marke von 1.500 Dollar gestiegen ist.

Zu diesem Sprung des Goldpreises hat auch ein Interview mit Hal Lehr, dem Leiter eines Teams für Cross-Commodity-Trading im Auftrag der Deutschen Bank, beigetragen, der meint, dass ein Anstieg des Goldpreises auf bis zu 2.000 Dollar bis Januar 2012 möglich ist. Dies würde einem Kursgewinnpotenzial von über 30 Prozent im Verhältnis zum aktuellen Marktpreis entsprechen.

Gold-ETF SPDR Gold Shares bewertet die Situation jedoch etwas anders. Das wieder anlaufende Goldfieber hat ihr Geschäft noch nicht erreicht. Die Preise für ungefähr 1.202 Tonnen Gold, in die das ETF investiert hat, haben sich noch nicht aufwärts entwickelt und verharren bei der niedrigsten Marke innerhalb der letzten 12 Monate.

Inflation und Rohöl treiben Gold weiter nach oben

Experten identifizieren jedoch noch andere Ursachen, die in ihren Augen zu einem weiteren Anstieg des Goldpreises beitragen werden. Ein wichtiger Grund sind die weltweit erwarteten Inflationstendenzen. Besonders betroffen ist China, dessen Teuerungsrate im April 2011 5,3 Prozent betragen hat. Auch Deutschland ist vor dieser Inflationswelle nicht gefeit, obwohl sie im Vergleich zu anderen Ländern ziemlich bescheiden ausfällt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug sie im April 2011 2,4 Prozent. Wahrscheinlich wegen diesen Inflationserwartungen hat der Preis für Gold-Futures am Mittwoch eine erneute Spitzenmarke von 1.524,20 Dollar erreicht.

Der steigende Rohölpreis wird als zweiter Anhaltspunkt für eine weitere Aufwärtsbewegung des Goldpreises herangezogen. Infolge des Hochwassers am Mississippi haben viele dort liegende Raffinerien, von denen 13% der US-Treibstoffproduktion hergestellt werden, ihre Kapazitäten reduziert. Ein aktueller Marktbericht zeugt von einem Rückgang der Benzinvorräte um 1,8 Mio. Barrel und demzufolge anziehenden Notierungen des Ölpreises. WTI-Kontakt verteuerte sich um 0,46 auf 104,34 Dollar, während Brent-Öl die Marke von 118, 21 Dollar erreichte, was einem Anstieg von 1,58 entspricht.

 

 

 

Notenbanken traten als Goldkäufer auf und stützten die Goldpreise

admin | Mai 5th, 2011 - 15:19

In den letzten Monaten waren steigende Goldpreise zu bemerken und viele fragten sich, wer denn auf der Nachfrageseite gestanden sei. Vor allem Notenbanken aus Mexiko, Russland und Thailand sind massiv als Goldkäufer aufgetreten und haben zusammen rund 6 Milliarden US-Dollar in Gold eingetauscht.

Waren im Jahr 1980 weltweit noch 80% der Notenbankreserven mit Gold gedeckt, so sind es heute gerade noch 12%! Seit der Finanzkrise hat sich aber eines geändert. Viele Notenbanken, gerade aus Schwellenländern mit guten Exporteinnahmen, drehen den lange angehaltenen Trend um und schlagen sich wieder auf die Goldkäufer Seite. Seit der Finanzkrise wächst also die Goldhinterlegung der Währungen wieder an; wenn auch nicht überall.

Zunehmend wird auch dem US Dollar mißtraut. Besonders unangenehm ist die US Dollar Schwäche für Mexico, da die USA deren größter Handelspartner sind. Wird der mexikanische Peso zu hoch gegenüber dem US Dollar, führt das zu Absatzschwierigkeiten der mexikanischen Exportwirtschaft. Andererseits werden die Mexikaner von den Nachbarn in US Dollar bezahlt, die immer weniger Wert werden. Mexiko antwortet darauf mit Goldkäufen und hat sich als einer der größten Goldkäufer seit Jänner 2011 ganze 100 Tonnen Gold zugekauft. Aber auch Rußland stockte seine Reserven lt. Bloomberg um 18,8 Tonnen auf 811,1 Tonnen Gold auf. Auch Thailand ist einer der größten Goldkäufer 2011 und kaufte bereits 9,3 Tonnen Gold und liegt nun bei 108,9 Tonnen Gold.

World Gold Council investiert in den Gold und Silber Handelsplatz BullionVault

admin | Mai 2nd, 2011 - 12:06

Das World Gold Council investierte in Zusammenarbeit mit anderen Kapitalfonds in BullionVault, einer Online-Plattfarm, die den physischen Goldhandel für Privatanleger ermöglicht. Damit soll vor allem die Effizienz und Transparenz in Gold Investments gesteigert werden. Das World Gold Council erhofft sich durch die Partnerschaft mit BullionVault vor allem die Weiterentwicklung im Gold Online-Handel bezüglich physischem Gold auf einem eigens dafür geschaffenen Gold und Silber Handelsplatz. Es soll vor allem das effiziente, sichere, transparente und kosteneffektive Gold Investment in physisches Gold gesichert werden, da keine teuren Transporte

Der Online-Handelsplatz BullionVault ist eine 24 Stunden aktive Online-Plattform, die es ermöglicht physisches Gold zu kaufen, zu handeln und zu verkaufen. Das Unternehmen garantiert eine 100%ige Deckung des Investments in physisches Gold. BullionVault ist weltweiter Marktführer in diesem wachsenden Segment mit einer Kapazität von über 1 Milliarde Dollar an physischem Gold für über 20.000 User in 97 Ländern bisher.

Kunden von BullionVault profitieren vor allem von:

  • direkten Zugang zu live Goldpreisen 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche
  • Lagerung von physischen Gold in Hochsicherheitstresoren in London, New York oder Zürich
  • Handelswährung in britischen Pfund, Euro oder US-Dollar
  • die Möglichkeit sich das physische Gold nach Hause liefern zu lassen

Das Unternehmen BullionVault ist ein Mitglied der London Bullion Market Association (LBMA) und hat im Jahre 2009 den renommierten “Queen’s Award for Enterprise” erhalten, weil es den kosteneffizienten und transparenten Zugang für private Investoren in den physischen Goldhandel ermöglicht.

BullionVault hält physisches Gold speziell für Privatanleger und es gibt kein Anlageminimum das investiert werden muss. Private Anleger können sogar schon ab einen Gramm Gold auf der Online-Plattform Handel betreiben.

BullionVault berechnet eine sensationell günstige Gebühr von 0,12 % pro Jahr für Lagerung, Sicherheit und Versicherung, was sich in der Branche als einzigartig herausstellt. Transaktionsgebühren belaufen sich auf höchstens 0,8 % und fallen bis auf 0,4 % bei größeren Volumen. Auch für Privatanleger mit kleinerem Investitionsvolumen ist der Handelsplatz Bulliovault offen.

Wußten sie, dass sich schon bei einem Gold Investment von nur 4.000 – 5.000 Euro ein Bullionvault Account lohnt gegenüber vergleichbaren Investments in physisches Gold?

Für weitere Informationen gehen Sie auf die Seite von BullionVault und registrieren Sie sich gleich jetzt mit 1g Gold gratis. Für noch fundiertere Informationen lesen Sie doch unseren Testbericht über BullionVault.

Krisen lassen die Edelmetallpreise in die Höhe schnellen

admin | April 29th, 2011 - 22:41

Die Faszination des Goldes und damit auch sein Ruf als „sicherer Hafen“ bestehen bereits seit Jahrtausenden. Das Edelmetall ist seit jeher mit einer Wertspeicherfunktion verbunden. Dies erklärt auch, warum Investoren Gold u. andere Edelmetalle als wertbeständige Anlage derzeit empfehlen und die Edelmetallpreise steigen. Zudem ist Gold knapp – anders als Geld. Es kann nicht in den Pressen der Notenbanken beliebig „nachgedruckt“ werden, was den Anspruch als wertvolle Investition rechtfertigt. So war nach Angaben der Analysten aus dem Hause GFMS Limited die Investorennachfrage bereits im Jahre 2009 zum ersten Mal seit 1980 größer gewesen als die Nachfrage der Schmuckindustrie. Aber nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium erfüllen diesen Zweck.

Die politischen Umwälzungen in Nordafrika, allem voran der Krieg in Libyen, Portugals Ruf nach EU-Finanzhilfe, schlechte Ratings für Irland und die nach wie vor desolate Haushaltslage Griechenlands lassen die Preise für Edelmetalle wie Gold und Silber in immer neue Höhen erklimmen.

Rohstoffanalysten sind sich einig, dass Gold und Silber im Gegensatz zu anderen Rohstoffen von den negativen Nachrichtenfaktoren stärker profitieren. Mit dem Japan Erdbeben und den Folgen dortigen Atomunfalls, den erneuten Diskussionen über die Stabilität des Euro-Systems und weltweit steigenden Inflationszahlen seien im Grunde alle Zutaten für eine verstärkte Edelmetall-Nachfrage zusammengekommen.

So hat das anhaltende Sicherheitsbedürfnis von Anlegern den Goldpreis am 30. April erneut auf ein Rekordhoch getrieben. Die Feinunze des Edelmetalls notierte 1563,00 US-Dollar/Feinunze und der Silberpreis lag bei 47,91 US-Dollar/Feinunze und erreichte ein weiteres Mal eine neue Rekordmarke.

Um sich vor den Folgen dieser Risiken zu schützen besteht die Möglichkeit neben einer Vielzahl von weiteren Edelmetallanlagen in einen Goldsparplan zu investieren, wenn auch sie der Meinung sind, dass die Edelmetallpreise und insbesondere die Goldpreise weiter steigen. Der Goldsparplan ermöglicht es in physisch hinterlegtes Gold oder Silber zu investieren, welches eine Alternative zum monatlichen Direktkauf von Gold und Silber sein kann.

Aktuelle Silberkursentwicklung nutzen und Silber kaufen?

admin | April 20th, 2011 - 11:19

Der Silberpreis, traditionell eher an den Goldpreis gekoppelt, hat in den letzten Wochen eine starke Rallye begonnen und strebt unaufhaltsam nach oben. Viele Leute fragen sich, wie diese extreme Silberkursentwicklung zustande kommt und ob man momentan Silber kaufen oder verkaufen soll. Was sagen die Silberpreis Prognosen? Um diese Fragestellungen dreht sich dieser heutige Beitrag.

Da der Silbermarkt mit jährlich ca. 26 Milliarden Euro sehr klein ist im Vergleich zum Goldmarkt – viele DAX Unternehmen haben eine größere Marktkapitalisierung – erfährt die Silberkursentwicklung sehr schnell einen Höhenflug, wenn immer mehr Anleger Silber kaufen wollen, was derzeit der Fall ist. Es gab jedoch schon viel spektakulärere Anstige des Silberpreises. Zuletzt im Jahr 1980 brachten reiche Texaner, die Hunt Family, mit einem Vermögen von mehreren Milliarden US-Dollar, den Silberpreisauf unglaubliche 50,35 US Dollar. Der Silberwert damals ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass mittlerweile Inflation und Kursverfall dem US Dollar seit den 80ern enorm zugesetzt haben.

Seit der Jahreshälfte 2010 kaufen immer mehr institutionelle Anleger Silber über die börsengehandelten Silber ETC, sogenatte Exchange Traded Commodities. Für Privatpersonen, die kleinere Vermögen absichern wollen, bietet sich jedoch eher an Silber physisch in Form von Silberbarren und Silberanlagemünzen zu kaufen. Und in der Tat kaufen mehr und mehr Private Silber. Seriöse Gold und Silber Online Shops, präsentieren wir in einer eigenen Kategorie.  Mehr zu den Silberkauf Möglichkeiten finden sie am Ende dieses Beitrags.

Die aktuelle Silberkursentwicklung und das Verhältnis von Gold und Silber

Die Rohstoffe im Allgemeinen, die Edelmetalle im Besonderen, bewegen sich seit mehreren Jahren in einem Aufwärtstrend, der nach allgemeinem Verständnis ungefähr in seiner zeitlichen Mitte angelangt ist. Rohstoffzyklen bewegen sich stets über etwa 15 bis 20 Jahre. Der aktuelle Zyklus begann im Jahr 2000, mit dem Platzen der Dotcom-Blase und dem folgenden Absturz der Aktienmärkte begannen die Anleger folgerichtig, in Edelmetalle umzuschichten. Der Trend wurde allerdings von der breiten Masse relativ spät erkannt, und mit der 2008er Finanzkrise fielen auch die Rohstoffpreise. Edelmetalle waren ebenfalls betroffen, sodass sich kaum jemand die nachfolgende Rallye vorstellen konnte. Es gab allerdings schon im Jahr 2009 Analysten, die eine Silberpreisprognose auf dem gegenwärtigen Niveau ablieferten. Dieselben Analysten sagen für Silber eine nochmalige Preisverdoppelung in ihren Silberpreis Prognosen ca. innerhalb der kommenden 12 bis 15 Monate voraus (Stand: April 2011).

In diesem Zusammenhang ist ein weiterer Fakt interessant, der das Verhältnis von Gold und Silber betrifft, die sogenannte Gold-Silber-Ratio. Sie betrug über Jahrzehnte etwa 1 : 32, das heißt, Gold war 32 mal teurer als Silber. Dieses Verhältnis entspricht aber nach dem Verständnis seriöser Analysten nicht den wirklichen Verhältnissen am Rohstoffmarkt, weder hinsichtlich der Fördermöglichkeiten noch des Verbrauchs. Silber ist ein stark nachgefragtes Industriemetall, es müsste im Verhältnis zum Goldpreis teurer sein. Und tatsächlich fällt der Anstieg bei der Silberkursentwicklung wesentlich eindeutiger aus als der bei Gold, ganz so, als würden die preislichen Verhältnisse nun korrigiert werden.

Warum physisches Silber?

Sie können Silber natürlich auch über Zertifikate oder ETFs handeln, Sie können in Silberfonds und selbst in Minenaktien investieren. All das ist jedoch mit dem physischen Kauf von Silber nicht zu vergleichen. Denn sämtliche an der Börse gehandelten Wertpapiere sind virtuelle Werte, die von Finanzingenieuren auf einen angenommenen inneren Wert der Basis – in diesem Fall Silber – konstruiert werden. Diese Wertpapiere sind mit Aufschlägen und Zeitwertverlusten versehen, mit denen der Emittent des Wertpapiers seine Kosten finanziert und die für den normalen Anleger nur schwer berechenbar sind. Daher kauft man physisches Silber in Form von Silberanlageünzen oder Silberbarren. Es gibt jedoch eine internetbasierte Börse, auf der auch Kleinanleger sinnvollerweise ab ca. 4.000 Euro in Silber investieren können und an der Silberkursentwicklung partizipieren können. In unserem Bullionvault Test lesen sie mehr darüber.

Eine Anlage in ein Edelmetall wie Silber ist als langfristige Investition zu betrachten unter dem Blickwinkel, dass Silbermünzen oder Silberbarren niemals wertlos werden. Dass es zu großen Schwankungen kommen kann – auch nach unten – muss man sich jedoch immer bewußt sein. Ein Vermögen sollte immer aus verschiedenen Bausteinen aufgebaut, also diversifitiert, sein. Man holt sich durch den Kauf von Rohstoffen wie Gold und Silber quasi eine Versicherung!

Deutsche Rohstoffmesse Frankfurt

Gerald | April 14th, 2011 - 15:08

Als begrenzte Ressourcen wecken Rohstoffe seit langer Zeit das Interesse von Investoren und privaten Anlegern. Heute, mit einem Goldpreis, der beständig nah an seinem Rekordhoch liegt und fast sein Allzeithoch erreicht hat und Ölpreisen, die nur noch den Trend nach oben kennen, ist das Problem der Entwicklung dieses Marktes und aktueller Strategien so akut wie fast nie zuvor. Außerdem zeigen jüngste Studien, dass die Ausfuhr von Seltenen Erden durch wirtschaftspolitische Entscheidungen beträchtlich verknappt wird, wohingegen der Bedarf und dementsprechend die Nachfrage unentwegt wächst. Als Folge steigen die Preise in diesem Sektor stetig, wodurch wiederum die Rohstoffe immer attraktiver für Investoren werden.

Am 16. März dieses Jahres hat im Japan Tower in Frankfurt am Main die dritte Deutsche Rohstoffmesse stattgefunden. Während dieser siebenstündigen Veranstaltung wurden zahlreiche Vorträge gehalten und viele wichtige Probleme von der Exploration bis zur Produktion der Rohstoffe ausführlicher behandelt.

Das erklärte Ziel der Messe ost es eine Zusammenkumpft mit den Vertretern der wichtigsten Rohstoffunternehmen zu arrangieren, welches die Möglichkeit bietet mit ihnen durch moderierte Präsentationen und Podiumsdiskussionen in diesem Sektor direkt in Kontakt zu treten und sich über die Aktiengesellschaften sowie deren Tätigkeit und Visionen über die Zukunft dieses Marktes zu informieren.

Die wichtigsten Diskussionpunkte sind Prognosen der Experten betreffend der zukünftigen Rohstoffentwicklung, möglichst lukrative Anlagemöglichkeiten und die Energiewirtschaft.

Auf der dritten Deutschen Rohstoffmesse in Frankfurt haben sich folgende Unternehmen präsentiert:

  • Avalon Rare Metals Inc.

Das Unternehmen arbeitet im Bereich der Exploration und Entwicklung von Rohstoffen in Kanada.

  • Barkerville Gold Mines Ltd.

Das Unternehmen gilt als ein aufstrebender Goldproduzent in British Columbia.

  • Bravo Gold Corp.

Bravo Gold Corp. ist ein renommierter Explorationsbetrieb mit Goldliegenschaften in Kanada.

  • Canaccord Wealth Management

Canaccord Wealth Management ist ein kanadischer Broker und Vermögensverwalter.

  • Canuc Resources Corp.

Canuc Resources ist ein Explorationsunternehmen im Bereich Goldexploration, das hauptsächlich in Ecuador und Kanada tätig ist.

  • CuOro Resources Corp.

CuOro Resources ist ein kanadisches Explorationsunternehmen mit Projekten in Kolumbien und Ecuador.

  • Global Nickel Investments Ltd.

Das Unternehmen ist ein Explorations- und Entwicklungsunternehmen aus Australien mit Projekten rund um Gold, Nickel und Uran.

  • Green Planet AG

Die Green Planet Group ist ein modernes, umweltbewusstes Unternehmen im Bereich Forst- und Agrarwirtschaft, das in Costa Rica und der Dominikanischen Republik ein ökologisch und sozial ausgerichtetes Modell eines Agroforstsystems entwickelt hat.

  • Grosso Group

Die Grosso Group ist ein privates Unternehmen im Bereich Rohstoffexploration in Argentinien und Peru, das sich mit Gold beschäftigt.

  • Halo Resources Ltd.

Halo Resources Ltd. ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen aus dem Bereich Akquisition und Entwicklung von Gold- und Basismetallvorkommen.

  • K+S Aktiengesellschaft

K+S ist ein weltweit angesehener Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln.

  • Lincoln Mining Corp.

Lincoln Mining Corp. ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen aus dem Bereich Akquisition und Entwicklung von Gold- und Silberliegenschaften in Nevada, Kalifornien und Mexiko.

  • Manex Resource Group

Die Manex Resource Group gehört zu den Unternehmern aus dem Bereich der Exploration von aussichtsreichen Gold- und Silberliegenschaften.

  • Marenica Energy Ltd.

Marenica Energy Ltd. ist ein australisches Unternehmen, das sich auf die Exploration und Entwicklung von Uranvorkommen in Namibia konzentriert.

  • Novus Gold Corp.

Novus Gold Corp. ist ein kanadischer Goldexplorer mit Liegenschaften in Kanada und der Dominikanischen Republik.

  • NWM Mining Corp.

NWM Mining Corporation ist ein kanadisches Explorationsunternehmen mit einigen Projekten in Mexiko.

  • Öko-Energie Umweltfonds GmbH & Co KG

Der Öko-Energie Umweltfonds gehört zu den wichtigsten Investoren im Bereich moderner, umweltfreundlicher Technik.

  • Salazar Resources Ltd.

Salazar Resources Ltd. fokussiert sich auf die Exploration und Entwicklung von aussichtreichen Vorkommen von Gold, Silber, Kupfer, Zink und Blei in Ecuador.

  • Sherwin Iron Ltd.

Sherwin Iron Ltd. ist ein Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Projekten rund um Eisenerz in Australien.

  • Sniper Resources Ltd.

Sniper Resources ist ein kanadisches Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Projekten in Nevada.

  • Strathmore Minerals Corp.

Strathmore Minerals Corp. ist ein Uranexplorationsunternehmen.

  • Sultan Corporation Ltd.

Sultan Corporation Ltd. ist ein australischer Basismetallexplorer und aufstrebender Zink-Produzent.

  • Terra Ventures Inc.

Terra Ventures ist ein kanadisches Explorationsunternehmen aus dem Bereich Akquisition von Uranprojekten.

  • Uranerz Energy Corp.

Uranerz Energy ist ein amerikanisches Uranunternehmen mit Projekten in Wyoming.

Im Vordergrund standen die Themen Gold und Uran sowie der Vortrag von Dirk Müller „Finanzmarkt 2011“. Unter den anderen Teilnehmern ist der bekannte niederländische Goldanalytiker Marino G. Pieterse hervorzuheben, der die Meinung vertreten hat, dass es wegen der Undurchsichtigkeit auf dem Goldmarkt heute sinnvoll ist auf Goldminen zu setzen. Von den großen Produzenten empfahl er Barrick Gold, Kinross Gold und Agnico Eagle Mines.

Außerdem wurde das Buch „Seltene Erden – der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ von Heiko Böhmer und Christoph Brüning vorgestellt. In letzter Zeit entwickelt sich diese Neuerscheinung zum Börsenbuch Bestseller in Deutschland. Es ist allgemein bekannt, dass Unternehmen, die sich mit Seltenen Erden befassen, in den zurückliegenden Jahren sehr stark an Börsenwert verloren haben. Es wird jedoch erwartet, dass diese Situation sich bald ändert, weil China in den nächsten drei bis vier Jahren mit dem Import von Seltenen Erden beginnen muss.

Nach den Vorträgen bot sich für alle Interessenten die Möglichkeit, sich auf einem Sektempfang in gemütlicher Atmosphäre mit Experten, Unternehmensvorstänen und Journalisten zu unterhalten und aktuelle Ereignisse auf dem Rohstoffmarkt zu besprechen.

Insgesamt waren sich die meisten Experten darüber einig, dass ein weiterer Anstieg des Goldpreises mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.

 

Geldanlage Gold sinnvoll? Warum Millionen Inder Gold kaufen.

Gerald | April 12th, 2011 - 16:50

Eine weiter steigende Nachfrage auf dem indischen Goldmarkt in der nächsten Dekade wird erwartet – Indien wird seinem Ruf als Gold-Hochburg weiterhin treu bleiben.
Ist deshalb eine Geldanlage in Gold 2011 sinnvoll?

Hier präsentieren wir Ihnen die wesentlichen Ergebnisse aus den Untersuchungen des World Gold Council und weitere unabhängigen Institutionen und Experten zum Thema Geldanlage in Gold mit Schwerpunkt auf erwartete Steigerungen der Goldnachfrage in Indien. Die Studie India: Heart of Gold ist bereits die zweite Serie von Research zum Thema Gold in Indien. Sie folgte “India: Heart of Gold Revival”, die im November 2010 herausgegeben wurde und sich mit der Nachfrage der vergangenen 10 Jahre und ihres Wiedererstarken im Jahr 2010 beschäftigte. Beide Untersuchungen sind eine Zusammenstellung der neuesten Analysen zum Thema mit Vorhersagen durch das Centre for Monitoring the Indian Economy (CMIE) und speziellen Beiträgen der vom World Gold Council beauftragten Experten Dr. D. Pattanaik and Dr. R. Kannan.

Das wichtigste und einhellige Ergebnis aller Untersuchungen ist, dass die Goldnachfrage in Indien weniger von den Kräften aus Angebot und Nachfrage, d. h. dem Preis, sondern von anderen Faktoren bestimmt wird. Gold spielt dabei vor allem eine Rolle als sichere Wertanlage. Eine zu erwartende steigende Nachfrage in den nächsten Jahren wird dem hohen Wirtschaftswachstum Indiens zugeschrieben, wobei nicht angenommen wird, dass Gold seinen Stellenwert in der Gesellschaft verlieren könnte. Das heißt für viele Inder ist die Geldanlage Gold nicht nur im Jahr 2011, sondern generell ein großes Thema, wobei Inder Ihr Gold lieber in Goldschmuck anlegen, was wir in dem ausführlichen Featureartikel Goldschmuck in Indien ausführlich dokumentiert und bebildert haben.

Geldanlage in Gold in der indischen Gesellschaft – Ein Mittel zur Werterhaltung

Zahlreiche Fakten belegen eindrucksvoll die Bedeutung Indiens als wichtigsten Goldmarkt der Welt: Mit mehr als 18.000 Tonnen halten indische Haushalte die größten Goldreserven der Welt. Im Jahr 2010 betrug der Goldverbrauch Indiens 963,1 Tonnen, was 32% der weltweiten Goldnachfrage repräsentierte.

Gold besitzt einen hohen Stellenwert in der indischen Bevölkerung. Dies ist zum einen traditionell bedingt und hängt zum anderen von der Risikoaversion der indischen Bevölkerung ab. Gold spielt traditionell eine wichtige Rolle bei indischen Hochzeiten, dabei besitzt es sowohl Bedeutung als Kultgegenstand, als auch als finanzielle Sicherung. Etwa 50% der gesamten Goldnachfrage geht auf Gold zurück, das für Hochzeitszeremonien bestimmt ist. Weitere 500 Tonnen werden jährlich als Geschenke zwischen Familien ausgetauscht. Anders als in der westlichen Welt werden Schmuckstücke aus Gold nicht nur ihrer Schönheit wegen gekauft, sondern gelten gleichzeitig als sichere Wertanlage, es gibt deshalb kaum einen Unterschied zwischen der Nachfrage nach Schmuckstücken und nach Investitionsgold.

Ajay Mitra, Managing Director des World Gold Council für Indien und den Mittleren Osten charakterisiert die Einstellung der Inder zu Gold auf folgende Weise:

“Inder scheuen eher das Risiko und setzen großes Vertrauen in die Vermögens-Sicherungsqualitäten von Gold, welches bei ihnen Vertrauen, Stabilität und Sicherheit erweckt.”

Die Herausragende Stellung von Gold als Wertanlage wird weiter bekräftigt von Untersuchungen des World Gold Councils, die zeigen, dass Goldankäufe innerhalb der letzten fünf Jahre in Indien stabil geblieben sind, obwohl der Goldpreis in der gleichen Zeit sehr stark gestiegen ist. Auch Dr. Kannans Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Indiens Goldnachfrage nicht nur vom Preis beeinflusst wird, sondern auch von makroökonomischen, monetären und politischen Variablen, die das Zinsniveau, den Wechselkurs, Einkommenssteuersätze, Regierungsausgaben und Vermögen mit umfassen.

Goldnachfrage Steigerung unabhängig vom Preis

Es wird damit gerechnet, dass die Nachfrage nach Gold in Indien auch weiter anhalten wird, wodurch das Land seine Stellung als Goldverbraucher Nr. 1 in der Welt weiter ausbauen würde. Die Goldnachfrage soll dabei bis 2020 real um ca. 30% auf über 1200 Tonnen bzw. 2,5 Billionen Rupien zum heutigen Preisniveau wachsen.

Diese Steigerung wird sowohl demografisch, als auch durch das hohe zu erwartende Wirtschaftswachstum begründet. Eine Grundannahme ist jedoch, dass Gold seinen wichtigen Stellenwert durch die sozioökonomischen Veränderungen nicht verliert.

Etwa 50% der indischen Bevölkerung ist heute unter 25 Jahre alt, deshalb wird innerhalb der nächsten 10 Jahre ausgegangen mit 150 Millionen Hochzeiten gerechnet. Das World Gold Council schätzt, dass Käufe im Zusammenhang mit diesen Hochzeiten pro Jahr bis zu 500 Tonnen Gold betragen werden. Weiterhin lebt heute noch 70% der Bevölkerung im Dorf und ist für 2/3 der Goldnachfrage verantwortlich. Letztere hat mit rund einem Prozent bisher noch recht wenig zur Nachfragesteigerung beigetragen, das CMIE sieht dort in der Zukunft allerdings Wachstumsraten von bis zu 5%, die die Goldnachfrage in Indien insgesamt kräftig anheizen werden. Diese Entwicklung steht in engem Zusammenhang mit dem hohen prognostizierten Wirtschaftswachstum Indiens von jährlich über 10% im Zeitraum 2010-2015 und ca. 8.4% im weiteren Zeitraum bis 2020. Stimmen diese Schätzungen anerkannter Experten, so wird die Geldanlage Gold in Indien einen weiteren starken Book erfahren.

Mahesh Vyas, Managing Director & CEO des CMIE, schließt aus seinen Studien:

“Unsere makroökonomischen Voraussagen bis 2020 zeigen, dass Indien eine Periode starken Wachstums erwartet, was signifikant positive Rüchwirkungen auf alle Formen der Goldnachfrage in Indien haben wird”

“Unsere Ergebnisse bekräftigen die fundamentale Stärke des indischen Goldmarkts. Wir prognostizieren, dass durch das schnelle Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, die Urbanisierung, das Entstehen einer breiten Mittelschicht und der hohen, möglicherweise steigenden Sparquote von 30-40% des Einkommens es zu einer zusätzlichen Nachfrage nach Gold kommen wird.”

Alle Daten deuten also darauf hin, dass sich die Goldnachfrage in Indien trotz des hohen Preises in der nächsten Dekade weiterhin kräftig anziehen wird.

Gold-Goldbarren.com Fazit: Neben diesen Ergebnissen spricht auch zu heutigen Preisen für eine Geldanlage Gold 2011, dass neben der indischen Bevölkerung auch das chinesische Volk Gold sehr schätzt und China nun regulatorische Barrieren für Private, Gold zu kaufen, Schritt für Schritt abbaut. Es gibt sogar bereits einen Goldsparplan für Chinesen, den bereits über 1 Million Bürger nutzen! Das heißt die Nachfrage aus Schwellenländern ist rasant am Steigen und könnte den Rückgang mittelfristig wieder aussteigende Krisenanleger kompensieren, wenn wir davon ausgehen, dass die Weltwirtschaft in der nächsten Dekade solide wächst. Die weltweite Schuldenkrise vieler Länder und so manches Pulverfass auf der Welt können dem jedoch jederzeit einen Strich durch die Rechung machen. Dann ist eine bereits getätigte Geldanlage in Gold sehr wertvoll, denn wie die letzten Jahre zeigen, bekommt man genau dann, wenn man es dringend bräuchte kein Gold.

Unser Gold Anlage Tipp: Ab einer Anlage von € 3000 können sie beim renommierten Londoner Unternehmen Bullionvault, das Mitglied der London Bullion Market Association ist, Gold als Privatperson zu Großhandelspreisen kaufen und verkaufen. Es handelt sich um physisches Gold in Barrenform, das für sie in der Schweiz, England oder den USA gelagert wird und im dringenden Fall sogar dort abgeholt werden kann.  Lesen sie doch unsere Bullionvault Erfahrungen bei Interesse. Wer sein Gold lieber in den eigenen vier Wänden verwahren will, der findet in der Rubrik Gold Shop seriöse Anbieter.

Österreich: Neue Wertpapier-KESt macht Anlage in physisches Gold noch attraktiver

admin | Februar 24th, 2011 - 19:50

Seit dem 01.01.2011 ist die Zeit von steuerfreien Aktiengewinnen und Co in Österreich vorbei, denn die Wertpapier KESt wurde eingeführt.  Wie bereits der Satz “Rien ne va plus” im Glücksspiel Roulette ankündigt: “Nichts geht mehr”, so gilt dies ab heuer auch für Aktienanleger.

Die wichtigsten Änderungen

wertpapier kest Österreich: Neue Wertpapier KESt macht Anlage in physisches Gold noch attraktiverDie Wertpapier Kapitalerstragssteuer (KESt) bedeutet, dass bei Dividendenpapieren zukünftig 25 % vom Profit einbehalten und an das Finanzamt abgeführt werden. Die neue KESt, die für Aktien, Fonds und alle anderen Wertpapiere gilt wird beim Verkauf der Dividendenpapiere ab dem 01.10.2011 schlagend. Konkret heißt dies, dass wenn Sie z.B. heuer Aktien im Wert von 10.000 € kaufen und Sie nach dem 01.10.2011 im Wert von 20.000 € verkaufen (Profit: 10.000 €), dann fallen für den Kursgewinn von 10.000 €, 25 % KESt an, also 2.500 €. Hier ein Überblick über Verlierer und Gewinner der neuen Werpapier-KESt:

Verlierer

Gewinner

Anleger in: Fonds, Anleihen, Aktien

Spekulanten

Erben

Lebensversicherungen

Kreditnehmer

Goldanleger

Langfristige Investoren

Immobilien

Börsennotierte Unternehmen in Österreich

Kunst

Steuersünder

sonstige Sachwerte

Spekulationsfrist

Die bisher gültige Spekulationsfrist von 1 Jahr wird abgeschafft. Wertpapiergewinne während der Spekulationsfrist waren bisher einkommenssteuerpflichtig. Mit dem Wegfall der 1-jährigen Spekulationsfrist werden nun Kursgewinne pauschal mit 25 % abgegolten, auf die Behaltedauer kommt es nicht mehr darauf an. Für Privatpersonen bedeutet dies, dass der Profit endbesteuert ist, d.h. jegliche Steuerpflicht ist mit den 25 % pauschal abgegolten und muss nicht zusätzlich in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Ein steuerfreier Verkauf von Aktien & Fonds die länger als 1 Jahr gehalten werden ist somit Geschichte. Begünstigt werden durch den Wegfall der Spekulationsfrist vor allem Zocker & Spekulanten. So mussten sie bisher durch die Spekulationsbesteuerung durch Veranlagung bis zu 50 % zahlen, wird es mit der neuen Wertpapier KESt Regelung bis zur Hälfte günstiger da nur mehr 25 % zu bezahlen sind. Meist hat sich gezeigt, dass solche Spekulationsgewinne selten Eingang in die Steuererklärung gefunden haben, so dass die neue Regelung für langfristige, steuerehrliche Anleger einen Schlag ins Gesicht darstellt.

Verlustvortrag und Kursverluste

Kursverluste können nur mehr über die Steuerveranlagung mit den Kursgewinnen gegengerechnet werden. Das bedeutet eine gewisse Ungerechtigkeit in der zeitlichen Verteilung der Profite und Verluste: So muss die Wertpapier KESt ad hoc bei Verkauf bezahlt werden, Verluste jedoch können erst mit der Einkommenssteuererklärung zurückgefordert werden. Besonders ungerecht wird es, wenn unterm Strich in einem Jahr ein Verlust erzielt wird. Denn dieser verfällt und kann nicht mehr mit Gewinnen in den darauffolgenden Jahren saldiert werden (anders zu Deutschland). Achtung! Bei Fonds dürfen Verluste in die nächsten Jahre mitgenommen werden.

Goldwerter Tipp: Temporäres Steuerschlupfloch möglich

Ein kleiner Ausweg um der neuen Wertpapier KESt auf begrenzte Zeit zu entkommen, ist die Ausnahmeregelung für Zertifikate, Anleihen und Derivate, da hier der Stichtag noch bevorsteht: 30.09.2011 und daher gibt es hier noch gewisse Steuervorteile. Für Zertifikate die vor dem Stichtag erworben werden gilt die alte Spekulationsfristregel weiter: Spekulationsbesteuerung durch Veranlagung. Für Anleihen gilt, dass für die Zinsen weiterhin KESt bezahlt werden muss, jedoch ein etwaiger Kursgewinn bleibt steuerfrei. Folgende 3 Zertifikatsgruppen genießen bis zum 30.09.2011 noch Steuervorteile:

  • KESt-freie Indexzertifikate
  • KESt-freie Hebel- bzw. Turbozertifikate (u.a. Hebel ETF auf Gold)
  • Zertifikate, welche unter-pari notieren

Werden diese Zertifikatsgruppen noch bis 30.09.2011 gekauft bleibt die derzeitige Wertpapier KESt Ausnahmeregelung zeitlich unbeschränkt erhalten. Ab 01.10.2011 werden alle Ausnahmeregelungen restlos gestrichen. Bis 30.09.2011 gekaufte Zertifikatsgruppen bleiben unter Einhaltung der Spekulationsfrist steuerfrei. Ab 01.10.2011 wird die Spekulationsregelung gestrichen und den 25 % KESt unterstellt. Unter pari Zertifikate die bis zum 30.09.2011 gekauft werden, sind bis zur Höhe des Emissionspreises steuerfrei (Achtung Spekulationsfrist). Ab dem 01.10.2011 wird der Emissionspreis nicht mehr berücksichtigt, sondern ausschließlich der tatsächliche Anschaffungspreis.

Hebel ETF auf Gold

Von der obigen begrenzten Schonfrist sind auch Hebel ETFs auf Gold betroffen. Der Stichtag ist der 30.09.2011 und es wird empfohlen nicht zu lange zu warten, da am Ende der Frist beliebte Produkte vergriffen sein könnten. Hier die Details für ein KESt-freies Hebelzertifikat der Raiffeisen Centrobank (Moody’s-Rating A1):

WKN: A0CU71
ISIN: AT0000489638

Emittent: RCB – Raiffeisen Centro Bank
aufgelegt am: 30.09.2004

Keine Steuern beim Goldkauf an der Börse von physischem Gold ab 1g!

Klassische Gold ETFs bleiben von der ursprünglichen KESt-Regelung unberührt und sind somit weiterhin KESt-pflichtig, wie sie es schon vor der neuen Wertpapier-KESt waren. Eine Alternative, bei der Gold nicht wie bei ETFs verbrieft wird, jedoch ähnlich funktioniert ist die Plattform Bullionvault. Das Unternehmen bietet auf einer unternehmenseigenen Plattform die Möglichkeit physisches Gold zu handeln und zwar schon ab einer Menge von 1 g. Sie handeln also echtes physisches Gold wie an der Börse

Gewinner der neuen Wertpapier-KESt: u.a. Gold

Neben Lebensversicherungen bleibt auch physisches Gold von der Neuregelung unberührt und somit KESt-frei. Die Anlage in Gold könnte somit noch attraktiver werden, da sie eines von wenigen noch steuerfreien Anlagegeschäften darstellt. Gold ETFs sind zwar eng mit der Preisentwicklung von physischem Gold verbunden, jedoch sind sie in Wirklichkeit “nur” Zertifikate. Daher besteht im Falle eines Konkurses des Unternehmens das die ETFs anbietet kein Schutz. Daher der Tipp: wenn schon Gold, dann bei physischem Gold bleiben. Folgendes Zitat von Stefan Haslinger (Steuerpartner bei KPMG Austria) zeigt deutlich den Vorteil von physischem Gold und die Ungerechtigkeit zwischen physischem Gold und verbrieften Gold: “Wer physisches Gold mit Gewinn verkauft, bleibt steuerfrei, wer hingegen über Indexzertifikate in Gold investiert hat, wird steuerpflichtig.“

Hier ein Rechenbeispiel:

Aktienbesitzer Besitzer von physischen Gold
Kaufpreis 2.000 € 2.000 €
Verkaufspreis 5.000 € 5.000 €
Profit vor Steuer 3.000 € 3.000 €
KESt 750 € (25 %) 0 € (KESt-frei)
Tatsächlicher Profit 2.250 € 3.000 €

Während der Aktienbesitzer ungeachtet der Spekulationsfrist, die es nach neuer Wertpapier-KESt nicht mehr gibt, 750 € KESt an das Finanzamt abführen muss (Einbehaltung erfolgt durch die Bank); bleibt der Besitzer von physischen Gold steuerfrei, da physisches Gold KESt-frei ist.

Sonstige Regelungen

Für Investmentfonds gelten künftig sehr komplizierte Regeln. Der Succus der komplizierten Regelung besteht darin, dass die tatsächliche Steuerquote von derzeit 5 % schrittweise im Jahrestakt bis 2014 auf den Dauersatz von 15 % ansteigt.

Gebühren die bei Aktienspesen anfallen, dürfen nicht abgezogen werden, und wirken sich somit auch nicht steuermindernd aus. Jedoch Spesen die innerhalb eines Fonds entstehen wie z.B. Ordergebühren, dürfen abgezogen werden.

Legen Sie Ihr Vermögen jetzt noch steuerschonend an, solange das zeitlich begrenzte Steuerschlupfloch noch existiert,  investieren Sie gleich in physisches Gold über die Goldbörse Bullionvault in London oder kaufen sie einfach direkt im Goldshop online!

Wie funktioniert der Gold Forex Handel?

Gerald | Februar 21st, 2011 - 13:31
Wie funktioniert der Gold Forex Handel?

Viele Anleger haben bestimmt schon einmal vom Forex Handel, also dem Handel mit Devisen, gehört oder sind bereits im Forex Handel aktiv. Daher ist es auch bekannt, dass man mit dem Forex Handel schnelle Gewinne erzielen kann. Da es sich aber um eine hochspekulative Anlageform handelt, können auch ebenso große Verluste eingefahren werden. Wem aber [...]

Goldsparplan für jeden Chinesen! – China fördert nun private Gold Anlage

Gerald | Februar 1st, 2011 - 16:40

Mitte Dezember 2010 haben der World Gold Council (WGC), eine Organisation zur Markt-entwicklung im Bereich der Goldindustrie und die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), die weltgrößte kommerzielle Bank, verkündet, dass sie ein neues Projekt zur Goldanlage in China initiieren, das einem Goldsparplan gleicht. Die beiden Organisationen haben im April desselben Jahres eine strategische Partnerschaft im Bereich Entwicklung und Forschung geschlossen.

Bereits über 1.000.000 Chinesen haben den neuen Goldsparplan abgeschlossen!

Das neue Kooperationsprodukt der ICBC Gold Accumulation Plan (ICBC GAP = Goldsparplan) ermöglicht es Investoren aus China, schon ab 10 Yuan pro Tag Gold zu dem durchschnittlichen Dollar – Tagespreis anzukaufen. Es ist geplant, dass das angebotene Produkt den vorhandenen Investitionsmarkt in China erweitert und zu einem Wegbereiter für die strategische Partnerschaft zwischen den beiden Finanzinstitutionen wird. Ein viel versprechendes Zeichen dafür: Es wurden bereits über eine Million Goldsparplan Konten eröffnet, und das nur beim Testen vom Markt. Davon können hiesige Goldsparplan Anbieter nur träumen.

Ausführlicher über ICBC GAP

In China, einem der weltgrößten Produzenten und Verbraucher von Gold, gibt es bereits verschiedene Möglichkeiten in Gold zu investieren: Physische Goldbarren, Goldsparkonten, Leveraged Gold Trading Accounts, strukturierte Goldprodukte und Goldfutures. Das neue Produkt ICBC GAP ist speziell für Einzelinvestoren bestimmt, die Gold tageweise gemäß eines vorher festgeschriebenen monatlichen Betrags über einen längeren Zeitraum erwerben wollen. Auf diese Weise soll das Risiko von Goldpreisschwankungen auf ein Minimum reduziert werden. Überdies haben die Investoren die Möglichkeit, ihr GAP-Konto (Goldsparplan Konto) jederzeit aufzufüllen. Ist der Vertrag ausgelaufen, können sie ihn verlängern oder in bestimmten Filialen des ICBC Netzwerks gegen Bargeld oder physisches Gold eintauschen.

Ein weiterer Vorteil des Produkts ist die geringe Einstiegssumme. Im Unterschied zu Goldsparkonten, die in der Regel nur ab 10 Gramm Gold pro Tag zu erhalten sind, ist der ICBC GAP Goldsparplan auf eine minimale Einzahlung von 200 Yuan pro Monat oder 1 Gramm Gold pro Tag ausgelegt. ICBC GAP als ein neues Produkt auf dem Investitionsmarkt und wurde schon einigen Markt-Tests in den wichtigsten Metropolen des Landes unterzogen, die ein ziemlich beeindruckendes Ergebnis mit sich gebracht haben: In den zurückliegenden Monaten wurden über eine Million Gold Konten mit einem Gesamtvolumen von über zehn Tonnen Gold eröffnet.

Albert Cheng, Managing Direktor der Fernostabteilung des World Gold Council meint, dass der ICBC Goldsparplan eine optimale Variante für individuelle Investoren ist, die vorher vor einem Markteintritt zurückgeschreckt sind. Jetzt bietet sich ihnen eine praktische Möglichkeit, ihr Kapital abzusichern und ihr Investitionsfeld zu modifizieren. Besonders günstig ist das neue Investitionsprodukt für alle, die langfristig in Gold investieren wollen.

Weitere Informationen zu den beteiligten Finanzinstitutionen

ICBC – die Industrial and Commercial Bank of China – ist seit der Eröffnung ihrer Edelmetallabteilung 2009 der unbestreitbare Marktführer im Bereich der Edelmetalle in China. Die Organisation arbeitet an der Integration und gegenseitigen Entwicklung der chinesischen und ausländischen Goldmärkte und ist darum bemüht neue Lösungen für diesen Markt zu entwickeln.

WGC – der World Gold Council – ist eine Organisation im Bereich der Marktentwicklung in der Goldwirtschaft. Die Organisation fördert und erforscht unterschiedliche Bereiche des Goldmarktes: Investition, Schmuck und Technologie. Die in Großbritannien gegründete Organisation handelt in Indien, dem Fernen Osten, dem Mittleren Osten, der USA und Europa, d.h. auf den wichtigsten Goldmärkten der Welt und steht mit führenden Goldgewinnungsgesellschaften in Verbindung.

Goldsparplan in Deutschland, Österreich oder Schweiz?

Viele hiesige Goldsparplan Anbieter zocken regelrecht ab! Denn sie verlangen horrende Aufschläge auf das physische Gold, damit sich der aufwendige Vertrieb auch lohnt.

Wer langfristig Gold sparen möchte und in Europa beheimatet ist, dem empfehlen wir sich seinen eigenen Goldsparplan bei bullionvault zu machen. Hier kann man nämlich sogar physisches Gold zu Börsenpreisen direkt von anderen Handelsteilnehmern ankaufen und in einem Schweizer Tresor der bekannten Tresorfirma VIAMAT einlagern lassen. Sie stocken ihren Goldvorrat einfach immer dann auf, wenn sie gerade wollen. Selbstverständlich können sie auch jederzeit zu Börsenkursen verkaufen.

Lesen sie unsere Bullionvault Erfahrungen.